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Re: Praxis Was sagt man dazu?
Was auch immer genau jetzt da ist, nicht dranhängen.
Morgen habe ich eine wichtige mündliche Prüfung.
Voraussichtlich Montag ein Vorstellungsgespräch auf meine Wunschstelle.
Für beides wäre noch weitere Vorbereitung gut, doch der Stress vernebelt mein Gehirn.
Und nebenbei braucht die übrige Arbeit noch Konzentration.
Kinder gibt es auch noch.

Dein kurzer Text kam genau zur richtigen Zeit. Allein die Umsetzung scheint mir anders gemeint als einfach wegzurennen. :unsure:
 
| Mein Blickwinkel: Praktisch orientiert. Nur versuchen den Ausspruch vom Dalai Lama "Meine Religion ist einfach. Meine Religion ist Güte." in den Alltag zu bringen.
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Dein kurzer Text kam genau zur richtigen Zeit. Allein die Umsetzung scheint mir anders gemeint als einfach wegzurennen. :unsure:
Ja, es war eher im Sinne von leicht nehmen gemeint, einfach tun was zu tun ist, ohne sich dabei an Emotionen, Ängste, Leidenschaften usw. zu hängen, die im Geist entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Ja, es war eher im Sinne von leicht nehmen gemeint, einfach tun was zu tun ist, ohne sich dabei an Emotionen, Ängste, Leidenschaften usw. zu hängen, die im Geist entstehen.
Ich frage mich, ist es überhaupt möglich?

Mit dem Ursprung von Gefühl ist der Ursprung von Begehren. Mit dem Aufhören von Gefühl ist das Aufhören von Begehren.
Es gibt sozusagen keine Lücke zwischen vedanā und taṇhā, merkt Kay Zumwinkel im Buch über die rechte Ansicht an.

Weil das Ich, also das Selbst, immer im Hintergrund steckt.


Ansonsten macht es doch keinen Sinn.


Aber dieses Ergreifen oder Upādāna kann man bestimmt abschwächen. Also eine gute Prüfung ist möglich.

MN9.38
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Morgen habe ich eine wichtige mündliche Prüfung.
Voraussichtlich Montag ein Vorstellungsgespräch auf meine Wunschstelle.
Für beides wäre noch weitere Vorbereitung gut, doch der Stress vernebelt mein Gehirn.
Und nebenbei braucht die übrige Arbeit noch Konzentration.
Kinder gibt es auch noch.

Dein kurzer Text kam genau zur richtigen Zeit. Allein die Umsetzung scheint mir anders gemeint als einfach wegzurennen. :unsure:
Wie lief Deine Prüfung?
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Dazu wollte ich noch was sagen:
Es gibt sozusagen keine Lücke zwischen vedanā und taṇhā, merkt Kay Zumwinkel im Buch über die rechte Ansicht an.

Weil das Ich, also das Selbst, immer im Hintergrund steckt.

Ansonsten macht es doch keinen Sinn.
Wenn man die Gefühle, die durch Sinneswahrnehmung entstehen nicht ergreift, entsteht durch die Loslösung ein höheres Glücksgefühl, das frei von Leid ist.
Die höchste Befriedigung im Fall der Gefühle ist Freiheit von Leid, sage ich. M.13
Das erfolgt besonders durch die meditative Vertiefung (jhana ), etwas davon ist aber bereits erfahrbar in dem Augenblick, wo man sich eben nicht an Gefühle hängt, die durch die gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen entstehen.
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Das erfolgt besonders durch die meditative Vertiefung (jhana ), etwas davon ist aber bereits erfahrbar in dem Augenblick, wo man sich eben nicht an Gefühle hängt, die durch die gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen entstehen.
Um die egal welche Prüfungen zu schaffen, sollte man sehr wach und präsent sein, aber nicht von dieser Welt entrückt sein, da brauche ich überhaupt nicht zu zitieren, mein Lieber. Was war mit Bahiya danach? Er hatte nicht aufgepasst, so meine eigenen Gedanken. Wahrscheinlich, er war echt erwacht, dann sollte das mit ihm nicht passieren, wenn als Folge die "normale" Aufmerksamkeit leidet.
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Wie lief Deine Prüfung?
Die Prüfung lief gut. Danke für die Nachfrage.
Über die Kritik an mir habe ich mich sehr gefreut. Sie wollten es kurz machen und haben nur einen Punkt genannt. Und dieser war, dass ich für eine Person mit schwierigem Stand keine schönen Momente einbaue.
 
| Mein Blickwinkel: Praktisch orientiert. Nur versuchen den Ausspruch vom Dalai Lama "Meine Religion ist einfach. Meine Religion ist Güte." in den Alltag zu bringen.
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Um die egal welche Prüfungen zu schaffen, sollte man sehr wach und präsent sein, aber nicht von dieser Welt entrückt sein, da brauche ich überhaupt nicht zu zitieren, mein Lieber. Was war mit Bahiya danach? Er hatte nicht aufgepasst, so meine eigenen Gedanken. Wahrscheinlich, er war echt erwacht, dann sollte das mit ihm nicht passieren, wenn als Folge die "normale" Aufmerksamkeit leidet.
Das glaube ich nicht, dass der Bahiya wegen Entrückung oder Unaufmerksamkeit von der Kuh getötet wurde. Eher war er sehr achtsam, konnte es aber nicht vermeiden. Der Unfall wohl eine Reaktion auf vergangenes Karma .
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
@mukti. Alles, was ich sagte, war die Reaktion auf deinen Beitrag #8, denn um die Prüfungen zu schaffen, man braucht eher die gewöhnliche Sinneswahrnehmungen, ansonsten man sieht so etwas, was Mahayana als die" leeren Buchstaben" bezeichnet. Darüber hinaus können wir nur weiter spekulieren.
Noch was anders. Arahat nimmt die Welt anders wahr. Bei ihm entsteht Vedanā, aber kein Upādāna und kein Papañca, also ich denke, er sollte sehr gut funktionieren,(mit egal welchen Prüfungen), und zwar viel produktiver als wir alle, so das Nähere kann jeder im Buddhadhamma von Tivagaro Bhikkhu nachlesen, war von dir verlinkt.
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
@mukti. Alles, was ich sagte, war die Reaktion auf deinen Beitrag #8, denn um die Prüfungen zu schaffen, man braucht eher die gewöhnliche Sinneswahrnehmungen, ansonsten man sieht so etwas, was Mahayana als die" leeren Buchstaben" bezeichnet. Darüber hinaus können wir nur weiter spekulieren.
Ich habe doch nicht gemeint, die gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen bei einer Prüfung auszuschalten, sondern sich nicht an störende Emotionen zu hängen.
 
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