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Morgen habe ich eine wichtige mündliche Prüfung.Was auch immer genau jetzt da ist, nicht dranhängen.

Ja, es war eher im Sinne von leicht nehmen gemeint, einfach tun was zu tun ist, ohne sich dabei an Emotionen, Ängste, Leidenschaften usw. zu hängen, die im Geist entstehen.Dein kurzer Text kam genau zur richtigen Zeit. Allein die Umsetzung scheint mir anders gemeint als einfach wegzurennen.![]()
Ich frage mich, ist es überhaupt möglich?Ja, es war eher im Sinne von leicht nehmen gemeint, einfach tun was zu tun ist, ohne sich dabei an Emotionen, Ängste, Leidenschaften usw. zu hängen, die im Geist entstehen.
Es gibt sozusagen keine Lücke zwischen vedanā und taṇhā, merkt Kay Zumwinkel im Buch über die rechte Ansicht an.Mit dem Ursprung von Gefühl ist der Ursprung von Begehren. Mit dem Aufhören von Gefühl ist das Aufhören von Begehren.
Schon, andernfalls wäre Befreiung ja unmöglich.Ich frage mich, ist es überhaupt möglich?
Ja, indem man es einfach übt.Aber dieses Ergreifen oder Upādāna kann man bestimmt abschwächen.
Wie lief Deine Prüfung?Morgen habe ich eine wichtige mündliche Prüfung.
Voraussichtlich Montag ein Vorstellungsgespräch auf meine Wunschstelle.
Für beides wäre noch weitere Vorbereitung gut, doch der Stress vernebelt mein Gehirn.
Und nebenbei braucht die übrige Arbeit noch Konzentration.
Kinder gibt es auch noch.
Dein kurzer Text kam genau zur richtigen Zeit. Allein die Umsetzung scheint mir anders gemeint als einfach wegzurennen.![]()
Wenn man die Gefühle, die durch Sinneswahrnehmung entstehen nicht ergreift, entsteht durch die Loslösung ein höheres Glücksgefühl, das frei von Leid ist.Es gibt sozusagen keine Lücke zwischen vedanā und taṇhā, merkt Kay Zumwinkel im Buch über die rechte Ansicht an.
Weil das Ich, also das Selbst, immer im Hintergrund steckt.
Ansonsten macht es doch keinen Sinn.
Das erfolgt besonders durch die meditative Vertiefung (jhana ), etwas davon ist aber bereits erfahrbar in dem Augenblick, wo man sich eben nicht an Gefühle hängt, die durch die gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen entstehen.Die höchste Befriedigung im Fall der Gefühle ist Freiheit von Leid, sage ich. M.13
Um die egal welche Prüfungen zu schaffen, sollte man sehr wach und präsent sein, aber nicht von dieser Welt entrückt sein, da brauche ich überhaupt nicht zu zitieren, mein Lieber. Was war mit Bahiya danach? Er hatte nicht aufgepasst, so meine eigenen Gedanken. Wahrscheinlich, er war echt erwacht, dann sollte das mit ihm nicht passieren, wenn als Folge die "normale" Aufmerksamkeit leidet.Das erfolgt besonders durch die meditative Vertiefung (jhana ), etwas davon ist aber bereits erfahrbar in dem Augenblick, wo man sich eben nicht an Gefühle hängt, die durch die gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen entstehen.
Die Prüfung lief gut. Danke für die Nachfrage.Wie lief Deine Prüfung?
Das glaube ich nicht, dass der Bahiya wegen Entrückung oder Unaufmerksamkeit von der Kuh getötet wurde. Eher war er sehr achtsam, konnte es aber nicht vermeiden. Der Unfall wohl eine Reaktion auf vergangenes Karma .Um die egal welche Prüfungen zu schaffen, sollte man sehr wach und präsent sein, aber nicht von dieser Welt entrückt sein, da brauche ich überhaupt nicht zu zitieren, mein Lieber. Was war mit Bahiya danach? Er hatte nicht aufgepasst, so meine eigenen Gedanken. Wahrscheinlich, er war echt erwacht, dann sollte das mit ihm nicht passieren, wenn als Folge die "normale" Aufmerksamkeit leidet.
Ich habe doch nicht gemeint, die gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen bei einer Prüfung auszuschalten, sondern sich nicht an störende Emotionen zu hängen.@mukti. Alles, was ich sagte, war die Reaktion auf deinen Beitrag #8, denn um die Prüfungen zu schaffen, man braucht eher die gewöhnliche Sinneswahrnehmungen, ansonsten man sieht so etwas, was Mahayana als die" leeren Buchstaben" bezeichnet. Darüber hinaus können wir nur weiter spekulieren.
Danke für deinen Zuspruch!Was auch immer genau jetzt da ist, nicht dranhängen - das gelingt nur unvollständig, aber das ist kein Grund, sich entmutigen zu lassen. Man hängt sich nicht an Schuldgefüle und übt einfach weiter, da kann es nur besser werden. So erfährt man es, es wird immer besser, die Zuversicht wächst, die Sicherheit am Weg der Befreiung, der Ausblick auf Nibbana.
Es scheint mir geradezu essentiell zu sein, nach den vier edlen Wahrheiten ist die Lehre ja ein Weg der Loslösung bzw. Befreiung.Das "nicht dran hängen" ist glaube ich der wichtigste Tipp auf dem Weg zur Befreiung.
Es ist nicht so leicht, aber so manches fällt schon nach und nach weg. Ich bin als alleinstehender Pensionist dem Lebenskampf enthoben und habe, besser gesagt hätte, den ganzen Tag Zeit um ununterbrochen zu üben. Das schaffe ich aber nicht, man tut halt was man kann, bleibt geduldig und freut sich über die kleinen Erfolge.Immer dann, wenn man grade wieder den Geistesgiften Gier, Hass und Verblendung erliegt - also jeden Tag eigentlich - ist das nicht so leicht abzulegen, selbst wenn man es bemerkt. Denn sie sind zum Teil auch grundlegend wichtig, um als Individuum im Alltag zurechtzukommen, denke ich. Wenn es gelingt, nicht daran anzuhaften, hat man einen grossen Schritt auf dem Weg der Befreiung getan.
Das Problem mit den schönen Gefühlen ist halt, dass sie nicht bleiben und je mehr man dran anhaftet, desto mehr muss leiden, wenn sie vergehen. Also versuche ich, sie nicht allzu wichtig zu nehmen, so dass mehr innere Ruhe und Frieden entstehen können, was eben mit Gleichmut zusammenhängt.Die letzten Tage bin ich darüber gestolpert, dass Neugier auch Gier enthält. Wenn man zu viel anderes aufgibt, um noch ein Quäntchen mehr zu lesen oder zu lernen. Wenn man unzufrieden ist, weil noch zu viele Fragen offen sind.
Und gleichzeitig ist es schön neugierig sein zu können. Es belebt. Wie es auch schön ist Sehnsucht empfinden zu können. Oder Verlangen. Es sind eigentlich schöne Gefühle, wenn sich kein Neid oder Ungeduld darauf setzt.