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Re: Praxis Was sagt man dazu?
Es geht weder um Genuss noch um das Gegenteil; es geht um das vollkommene, absolute innige Los-lassen.Von beiden Extremen.
So ist es, man übt nicht das Nicht-Anhaften, damit man besser genießen kann, da würde man ja wieder auf einem Niveau des Anhängens stehenbleiben. Wenn man in allem das naturgegebene Maß einhält, lebt man zwar glücklicher, aber Dukkha ist erst mit dem vollständigen Loslassen ganz zu Ende.
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Es geht weder um Genuss noch um das Gegenteil; es geht um das vollkommene, absolute innige Los-lassen.Von beiden Extremen. Also das war von mir gemeint,
Wenn wir die beiden Extreme überwunden haben, dann sind wir sicherlich Arhats. Aber vorher sieht die Sache noch ein bisschen anders aus. Wir haben dann immer noch Anhaftungen und die Aufgabe, diese schrittweise zu überwinden. Hierbei hilft ein tiefes Verständnis der Unbeständigkeit weiter.

Wenn wir ein tiefes Verständnis der Unbeständigkeit haben, erkennen wir, dass das Glück das wir jetzt in unserem Leben erfahren, nicht aus sich heraus existiert. Wenn es dann vergeht, dann können wir seine Vergänglichkeit immer besser akzeptieren ohne in Verzweiflung zu geraten. Und obwohl es vergänglich ist, können wir es unter dieser Perspektive durchaus ohne große Anhaftung genießen.

Aber es geht doch nicht darum, lediglich die Vergänglichkeit unseres samsarischen Glücks zu erkennen und uns damit abzufinden. Es geht doch darum, das vergängliche samsarische Glück zu überwinden und das beständige Glück der Befreiung zu verwirklichen; also mittels des achtfachen Pfades zu einem Arhat zu werden.
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
Ich habe immer gefunden, dass sich durch die Zen Übungen die Emotionen etwas nivellieren.
Ich verliere den Wunsch nach Glück oder Genuss und verstricke mich auch nicht in das Gegenteil, wie Frustration oder Ablehnung, wenn das Gewünschte ausbleibt oder vergeht. Durch die Aufmerksamkeit/Achtsamkeit , die ich für das Nicht-Anhaften benötige, die Akzeptanz der Unbeständigkeit, erlebe ich eine innere Ruhe und eine Ausweitung der Wahrnehmung, die zu einem stilleren Glück oder vielleicht einer Zufriedenheit in allen Momenten führt. Nur meine Erfahrung.
 
Re: Praxis Was sagt man dazu?
ch habe immer gefunden, dass sich durch die Zen Übungen die Emotionen etwas nivellieren.
Das, was ich verlinkt hatte, ist Waldkloster-Tradition des Theravada , das ist das Eine. Das Zweite: Die Befreiung passiert immer im Hier und Jetzt, wenn man nicht !"ergreift".( steht drin im Text!) Den ganzen Prozess des Werdens, bhava , kann man so stoppen, nicht anders. Es lohnt sich, aufmerksam zu lesen und so auch zu praktizieren. Denn es geht um Ajahn ChahAjahn Chah und darum, wie er die Lehre sieht. Wenn es an Zen erinnert, dann ist das bemerkenswert. Und nicht meine Schuld dazu.

Geburt und Tod sind abhängig von Zeit. Etwas, was augenscheinlich in
der Vergangenheit geboren wurde und jetzt lebt, wird in der Zukunft sterben.
Wenn wir Zeit dann einmal losgelassen haben und zusätzlich die Dinghaftigkeit
loslassen, sehen wir, dass es kein „reales“ Ding geben kann, welches ins Leben
tritt oder stirbt; es gibt nur die Soheit der Gegenwart. Auf diese Weise gesehen
gibt es keine Geburt und auch keinen Tod, die zu Ende gebracht werden müssen.
Auf diese Weise erlebt ist der Moment absolut friedvoll; er befindet sich
außerhalb von Zeit – akaliko."

Ajahn Amaro.


Ananda und ein anderer Mönch debattierten einmal die Natur des todlosen
Zustands und sie entschlossen sich, den Buddha zu konsultieren. Sie wollten
wissen: „Was ist die Natur der Todlosigkeit?“ Sie bereiteten sich innerlich auf
eine lange und ausführliche Erklärung vor. Aber die Antwort des Buddha war
kurz und prägnant: „Das Aufhören des Ergreifens ist Todlosigkeit.“ Das ist alles.
Bezüglich dieses Aspekts sind die Lehren des Dzogchen und Theravada identisch.
Wenn das Ergreifen aufhört, dann ist da Rigpa , dann ist da Todlosigkeit, das Ende
des Leidens, dukkha-nirodha .
@mukti .
Um das „besser zu genießen“ geht es hier und im Text überhaupt nicht. Komisch, einfach. Ich entschuldige mich. Nicht persönlich gemeint.

Ich habe doch über Ajahn Chah zitiert, der war ein Mönch, aber er hatte "genossen".Da ist die andere Bedeutung gemeint... Na ja …
 
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