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Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Im Buddhismus kann jeder Nibbāna durch den achtgliedrigen Pfad erlangen. Der Buddha hatte auf das damalige Kastensystem verzichtet, alle Menschen sind gleich. Oder anders betrachtet: Wir alle tragen die Buddha-Natur im eigenen Geist.


Wenn ich über die "perverse Linke" in diesem Programm lese, über die Trennung der Leute nach bestimmten Parametern, was schon ein Kanzler im Bundestag als „ethnische Säuberung“ bezeichnet hat (am Rande bemerkt: Wie weit es geht, wäre die andere Frage), dann ist es meine Pflicht, mich von diesem Gedankengut klar zu distanzieren, denn es steht im Dhammapada :

(88)
Woran sich zu erfreuen schwer.
Die Wünsche lassend, ohne Hang,
Mög' läutern er sein eigen Selbst
Von allen Trübungen des Geists.
Und:

(183)
Von allem Bösen abzusteh'n,
Das Gute zu vermehren stets,
Zu läutern seinen eignen Geist:
Das ist der Buddhas Lehrgebot.

Im Programm steckt zu viel Hass, das ist das Gift, also kilesa. Das ist meine eigene Pflicht und die bewusste Absicht, cetanā, nicht davon vereinnahmt zu werden, nicht infiziert zu werden. Und das wollte ich allen hier, die das lesen, zum Ausdruck bringen.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Warum wurde denn der Beitrag #323 gemeldet? Ich hoffe man darf danach hier fragen.
Die richtige Frage wäre: von wem und mit welcher Begründung?

Wenn die eigenen Gedanken schon verboten sind zu schreiben, dann gerade das, was alle rechten Parteien wollten: den Medienvertrag sofort zu kündigen und alles, was nicht in ihr Weltbild passt, schier zu verbieten. So ist es.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Wenn die eigenen Gedanken schon verboten sind zu schreiben, dann gerade das, was alle rechten Parteien wollten: den Medienvertrag sofort zu kündigen und alles, was nicht in ihr Weltbild passt, schier zu verbieten. So ist es.
Dein Post wurde hierhin verschoben:

Ich bin nur die Überbringerin, nicht Täterin. 😁 Der Thread bezieht sich ja schon im Titel aufs Dharmastudium. Wenn irgendwas diametral weit entfernt ist von Dharma , dann wohl das AfD-Programmm. Von daher passt das für mich. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Wenn irgendwas diametral weit entfernt ist von Dharma , dann wohl das AfD-Programmm.
Dem kann ich bestimmt zustimmen. Habe den Beitrag schon gefunden.

Gerade deswegen finde ich es sehr wichtig, darüber zu sprechen. Sie brauchen nur drei Plätze im Parlament, um alleine zu regieren, und es gibt keinen Zweifel, dass sie das bestimmt schaffen.


Wenn ich im Programm lese, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, also die Religion, wie sie ist, dann warum nicht die andere, wie der Buddhismus auch?

Diese verkehrte Logik kapiere ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Und natürlich alle, die mit diskutieren wollen
Na ja, das ist aber gut, denn ich bin bestimmt mit dem Thema noch nicht fertig.


Auf diesem Faden wollte ich noch dazu den Beitrag von Bhikkhu Bodhi verlinken, denn es geht um die Menschenwürde, die einige einfach mit den Füßen zertreten, und zwar so viele Leute verstehen es nicht oder wollen es nicht wahrhaben. In welch wirrer und dunkler Zeit wir leben, denke ich dann, wo die Populisten das Sagen haben und die andere Definition dieser Würde bestimmen, was traurig ist, echt.

...möchte ich kurz eine Reihe von Werten darlegen, die wir brauchen, um eine Gesellschaftsordnung zu verwirklichen, die die Würde des Menschen uneingeschränkt achtet. Diese Werte, die in der buddhistischen Ethik verwurzelt sind, bezeichne ich als „gewissenhaftes Mitgefühl“. Gewissenhaftes Mitgefühl ist nicht bloß passives Mitleiden mit dem Leiden anderer, sondern die aktive Verpflichtung, sich gegen Unterdrückungssysteme zu stellen und nach Alternativen zu suchen, die dem Allgemeinwohl dienen.
Die Menschenwürde vor der Bedrohung des moralischen Nihilismus schützen
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Der ehrwürdige Bikkhu Bodhi ist sehr engagiert, aber er wird wohl nicht meinen, dass alle Schüler des Buddha verpflichtet wären, sich aktiv gegen Unterdrückungssysteme zu stellen.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Der ehrwürdige Bikkhu Bodhi ist sehr engagiert, aber er wird wohl nicht meinen, dass alle Schüler des Buddha verpflichtet wären, sich aktiv gegen Unterdrückungssysteme zu stellen.
Na ja, wie kommst du darauf? Wenn der Mensch aus allumfassendem Mitgefühl handelt, also im Sinne der bedingten Entstehung, denn ich bin nur ein Teil des Ganzen, das uns alle mit einer Kette verbindet, sozusagen, dann wird es Früchte tragen und macht Sinn.

Niemand ist verpflichtet, etwas zu tun.

Es geht darum, dass jemand nicht anders handeln kann, er kann nichts dafür. Das ist etwas anderes.

Passendes Buch zum Thema: „Mitgefühl und Leerheit“ von Anālayo.

Wenn der Mensch nur vor der Welt und ihren Herausforderungen flieht, wäre es dann nicht mehr als reiner Eskapismus. Es lohnt sich auch, sich an die Geschichte des Lebens des Buddha zu erinnern, als er entschieden hatte, zu lehren. Nicht selbstverständlich.

Im verlinkten Artikel lese ich:

Solidarität entsteht aus der Erkenntnis, dass alle Menschen im Wesentlichen eine Einheit sind, dass alle Menschen sich Wohl, Glück und Sicherheit wünschen und dass wir alle frei von Gewalt und Leid sein wollen. Solidarität lässt Liebe und Mitgefühl entstehen: Liebe als aktive Sorge um das Wohlergehen anderer, Mitgefühl als Bestreben, Menschen und andere fühlende Wesen von Leid zu befreien.

Also, Bhikkhu Bodhi spricht über die innere Erkenntnis, so wie von einem reinen Herzen, aber nicht von Zwang oder Verpflichtung.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Warum wurde denn der Beitrag #323 gemeldet? Ich hoffe man darf danach hier fragen.

Ich möchte nur klarstellen,das meine Wenigkeit nirgendwo irgendwas gemeldet hat.
Der Eindruck könnte entstanden sein da ich @Igor07 nahe gelegt hatte so ein Thema iwie gesondert zu behandeln :)

Vieleicht kann ja @kilaya was zu sagen
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Der Eindruck könnte entstanden sein da ich @Igor07 nahe gelegt hatte so ein Thema iwie gesondert zu behandeln :)
Diese ganze Politik setzt mir zu, deswegen würde ich echt weiter woanders schreiben, denn es wäre schon kein Buddhismus, was nicht bedeuten sollte, dass das Thema nicht so für uns alle wichtig ist. Sehr sogar! Wenigstens für die User, die in Deutschland leben.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Ich möchte nur klarstellen,das meine Wenigkeit nirgendwo irgendwas gemeldet hat.
Der Eindruck könnte entstanden sein da ich @Igor07 nahe gelegt hatte so ein Thema iwie gesondert zu behandeln :)
Das erschien mir sowieso sonnenklar. :love:
Wenn jemand einen Beitrag meldet, und sich selbst nicht outet, ist es denke ich auch nicht die Aufgabe der ModeratorInnen, dies zu tun.
Ich wollte eigentlich nur wissen warum der Beitrag gemeldet wurde. Durch die Verschiebung wurde mir schon klar, dass es bei der Meldung um den Schutz des Dharma ging. 🙏
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Ich habe vor Kurzem eine echte Goldgrube gefunden, und zwar zufällig. Die Seite „Schatztruhe-Pali -Kanon“ kannte ich schon, aber auf YouTube gibt es sehr viele echt coole Videos dazu, die, wie es mir scheint, jeder Buddhist studieren sollte. Klar, dort spricht alles KI, aber selbst der Text gehört bestimmt einem lebendigen Menschen.


Ich wollte hier über die Krankheiten reden. Die sind keine Fehler sozusagen im Betriebssystem, sondern wie vorprogrammiert, wie Sterben und Tod. Anders ausgedrückt: Wo Geburt ist, da wäre der Tod einfach unvermeidlich. Und der Buddha war rein körperlich sterblich wie wir alle. Die ganze Mystik , die ihn als göttliches Wesen erschaffen hatte, kam später. Die Texte beschrieben, wie er älter wurde, über seine Müdigkeit und die Rückenschmerzen, über seine entsetzliche Krankheit am Ende … Was bedeutet dann diese Todlosigkeit wirklich, also? Darum geht es in dem von mir verlinkten Video und dem verdammt guten Beitrag von Raimund Hopf.


Wer hier weiter diskutieren möchte, den bitte ich, den ganzen Stoff sehr aufmerksam zu lesen.


Viel Spaß.

Umgang mit Krankheit

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Byadhi-Gastbeitrag-Raimund-Hopf.pdf
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Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Der Urheber von" Schatzruhe-Pali-Kanon " verweist auch auf diese Seite (wird unten verlinkt). Dort gibt es die Erzählung von Raimund Hopf nach der Übertragung des Mahāparinibbāna Sutta über die letzte Reise des Buddha, die ich noch vor Kurzem gelesen hatte und die mich sehr demütig und nachdenklich gemacht hat. Schön, dass es in unserer modernen Zeit reale Leute gibt, die den ursprünglichen Dharma verbreiten.🙏🙏🙏


 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Sehr interessanter Beitrag:


Der historische Buddha selbst war Angehöriger der Kriegerkaste und Sohn eines Königs
Und weiter lese ich:

Buddha wurde während seines Lebens dreimal mit drohenden Kriegsgefahren
konfrontiert. Zweimal konnte er durch sein direktes Eingreifen den Ausbruch eines Krieges
verhindern. Einmal, indem er sich unmittelbar zwischen die Fronten stellte und die beiden
Kriegsparteien zur Einsicht in das Unheilsame ihres Handelns brachte. Ein andermal,
indem er einen König im direkten Gespräch von seinen Kriegsabsichten abbringen konnte.
Und das auch:

Kaiser Ashoka war der Begründer des ersten Sozialstaates in
der Menschheitsgeschichte und bis heute in allen buddhistischen Ländern ein Vorbild für
gutes Regieren.
Die Quelle:

Franz-Johannes Litsch: Der Beitrag des Buddhismus zur Überwindung von Gewalt, in:

Buddhismus und Gewalt, Klassen 8-11 18. Januar 2017 von Hans-Günter Wagner Doppel-Lerneinheit für die Klassen 8-11 zum Kennenlernen der Buddhistischen Grundauffassungen zu Gewalt und Gewaltlosigkeit.
 

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Arbeitsblatt-8.pdf
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Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Hoffe, es bleibt stehen. Gut für weises Nachdenken :

Google-KI:

Yoniso manasikāra: Wird oft als „Weise Betrachtung“ oder „gründliches Nachdenken“ übersetzt. Es bedeutet, die Dinge radikal bis zu ihrem Ursprung und Ursachenkomplex zu durchdenken, anstatt an der Oberfläche (Illusion) haften zu bleiben.

Der historische Buddha Shakyamuni über Gewalt und Gewaltfreiheit:

“Von wem da einer beschimpft wird, den beschimpft er nicht wieder;
von wem da einer beleidigt wird, den beleidigt er nicht wieder;
von wem da einer gescholten wird, den schilt er nicht wieder.
Das, ihr Mönche, nennt man den Weg der Geduld.”
(Anguttara Nikaya IV 164)

“Wahrlich, wenn einer, der stark ist, von dem Schwachen (etwas) erträgt,
Das nennt man die höchste Geduld; immer duldet (sonst) der Schwache.
Es ist für einen nur noch schlimmer, wenn man dem Erzürnten wieder zürnt;
Wer aber dem Erzürnten nicht wieder zürnt,
der siegt im Kampfe, wo schwer der Sieg zu erringen.
Für beider Segen, für den eignen wie für den des andern, wirkt
Wer, wenn er den andern erzürnt sieht, besonnen in Ruhe verharrt.“
(Samyutta Nikaya 11.4.)

„Wie ich bin, so sind diese auch;
Wie diese sind, so bin auch ich,
Wenn so dem anderen er sich gleichsetzt,
Mag er nicht töten oder töten lassen.“
(Sutta Nipata, Nalaka)

Daraus folgt als buddhistische Praxis:

„Auf mich selbst achtend, achte ich auf den anderen
Auf den anderen achtend, achte ich auf mich selbst.”
(Satipatthana Samyutta, Nr. 19)

„Weder im Himmel noch inmitten der See, noch in den Schluchten der Berge findet sich in dieser Welt ein
Ort, an dem man seinen bösen Taten entfliehen könnte.“
(Dhammapada 127)

(Quellen: http://www.palikanon.com/khuddaka/sn/sn_ii14_404.html; www.buddhanetz.org/texte/gewaltfreiheit.htm;
http://www.alfred-weil.de/front_content.php?idcat=91 (übers. v. A. Weil).


 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Ja, so macht das Studieren Sinn, das brauchen wir als Handlungsrichtlinie.
Ja, ich zitiere dazu kurz das Buddhadhamma von Phra Ajahn Payutto:

Wenn man denken kann, hilft das auch, sprechen zu können, handeln zu können, Probleme lösen zu können; es hilft, sehen zu können, hören zu können, essen zu können, gebrauchen zu können, konsumieren zu können und Umgang zu pflegen – durchweg in jeder Hinsicht; das heißt: das Leben führen können. Daher lässt sich sagen: Das richtige Denken oder Denken-Können ist die Führungskraft, die den Weg zur gesamten richtigen Lebensführung, zum guten Leben, öffnet und dahin geleitet.
Die Stellung des Denkens im System einer guten Lebensführung
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Was mich an Buddhadhamma von Phra Ajahn Payutto total besticht, ist, dass es keinen blinden Glauben an ein Leben nach dem Tod, an Wiedergeburt, Karma und so weiter gibt. Nicht das macht den Sinn und das Wesen des Buddhismus aus. Klar, all das kann man in Sutten finden, ebenso wie die Wunder, wie in der Bibel.

Es macht keinen Sinn, darüber zu streiten, ob das real ist oder nicht. Für den normalen Menschen ist es nicht möglich, das Ganze weder zu beweisen noch zu widerlegen.Also werde ich als Atheist weiterleben und auch sterben.Das ist total kompatibel mit der Lehre.

Apropos: Die gedruckte Ausgabe ist gerade erschienen. Sie umfasst sieben Bände. Das erste Mal auf Deutsch, aus dem Thailändischen übersetzt. Mein höchster Respekt gilt Tivagaro Bhikkhu.

Die hier vorgelegte Übersetzung ist die erste vollständige Ausgabe des Buddhadhamma in deutscher Sprache. Sie steht digital kostenlos zur Verfügung. Eine gedruckte Ausgabe in sieben Bänden ist ebenfalls erhältlich.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Lieber @Martin, mich freut es sehr, dass du mich liest. Warum du deine Beiträge löschst, ist mir ein Rätsel, wie das Leben nach dem Tod.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.

So schreibt der Autor von Buddhadhamma:

Der Buddhismus interessiert sich nicht für die Frage, ob Wunderkräfte (iddhi-pāṭihāriya) wirklich existieren, ob himmlische Wesen (devatā) wirklich existieren, und er verwickelt sich nicht in diese Fragen und ist nicht bereit, Zeit mit dem Beweis ihrer Existenz oder Realität zu verschwenden.
Übersinnliche Phänomene – Wunderkräfte und himmlische Wesen.

Klar und nüchtern, gefällt mir total. Dasselbe betrifft die Beweise von Wiedergeburt, bringt nichts weiter.

Das würde ich mir ersparen, wieder zu zitieren. Kann sein, dass noch viel mehr Leute alle Bände kaufen würden. Das ist das Beste(y), was ich zum Theravāda weiß.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Lieber @Martin, mich freut es sehr, dass du mich liest. Warum du deine Beiträge löschst, ist mir ein Rätsel, wie das Leben nach dem Tod.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.

So schreibt der Autor von Buddhadhamma:


Übersinnliche Phänomene – Wunderkräfte und himmlische Wesen.

Klar und nüchtern, gefällt mir total. Dasselbe betrifft die Beweise von Wiedergeburt, bringt nichts weiter.

Das würde ich mir ersparen, wieder zu zitieren. Kann sein, dass noch viel mehr Leute alle Bände kaufen würden. Das ist das Beste(y), was ich zum Theravāda weiß.
Dein Autor schreibt mehr oder weniger, dass sein Thai und sein Englisch nicht so gut ist. Außerdem gibt es keine Infos über seinen Background . Aber er verkauft auch ein Buch über Amazon und vielleicht liest du dir mal den autobiografischen Teil durch…
In meiner Recherche über den Autor habe ich für mich ein paar Dinge entdeckt die mich nachdenklich gemacht haben.
Ich empfehle eher die Werke der Muttodaya Sangha (Mettiko Bhikkhu).

Wir werden uns bei dem Thema auch nicht mehr einig werden, aber ich freue mich, wenn du Halt und Frieden durch deine Praxis findest .

Lg Martin
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Dein Autor schreibt mehr oder weniger, dass sein Thai und sein Englisch nicht so gut ist. Außerdem gibt es keine Infos über seinen Background . Aber er verkauft auch ein Buch über Amazon und vielleicht liest du dir mal den autobiografischen Teil durch…
In meiner Recherche über den Autor habe ich für mich ein paar Dinge entdeckt die mich nachdenklich gemacht haben.
Lieber @Martin , diesen Einwand kann ich sehr gut kontern. Denn die englische Übersetzung von Buddhadhamma von Phra Ajahn Payutto kann jeder finden. Das ist der goldene Standard bei den Belehrten.

Deswegen geht es nicht um die Übersetzung, sondern um Phra Ajahn Payutto selbst.

Ich wollte ein wenig über dieses gewaltige und grandiose Werk für alle hier zitieren.

Das Buddhadhamma von Phra Ajahn Payutto gilt in Thailand als eines der bedeutendsten akademischen Werke zum Theravāda-Buddhismus des zwanzigsten Jahrhunderts. Es entstand ursprünglich auf Einladung der Mahachulalongkorn-Universität, die führende Gelehrte um Beiträge zu einem Hochschulprojekt bat. Die erste Ausgabe erschien 1971; seither wurde das Werk vom Autor mehrfach erweitert und überarbeitet.
Und Wikipedia:

Nachdem er die erforderlichen Lehrqualifikationen erworben hatte, wurde Payutto zum stellvertretenden Dekan der Mahachulalongkornrajavidyalaya-Universität ernannt – eine Position, die er in den folgenden zehn Jahren innehatte. Er spielte eine bedeutende Rolle bei der Modernisierung der Ausbildung innerhalb der Sangha, indem er buddhistisches Wissen mit zeitgenössischen gesellschaftlichen Fragen verknüpfte. Im Jahr 1973 übernahm Payutto das Amt des stellvertretenden Abtes von Wat Phra Piren, trat jedoch drei Jahre später zurück, um sich ganz seiner akademischen Arbeit zu widmen. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Artikel, nahm regelmäßig an wissenschaftlichen Seminaren und Konferenzen teil und pflegte den Austausch mit zeitgenössischen Gelehrten und Intellektuellen. Er verfasste das Werk „Buddhadhamma“, das unter buddhistischen Gelehrten als Meisterwerk gilt. Payutto erhielt Ehrentitel von mehr als zehn in- und ausländischen Universitäten. Als ihm der UNESCO-Preis für Friedenserziehung verliehen wurde, spendete er das gesamte Preisgeld an das thailändische Bildungsministerium, um die „Phra Dhampitaka Education for Peace Foundation“ zu gründen.
Und Plus dazu:

Payutto, P. A. (2021). Buddhadhamma: The Laws of Nature and Their Benefits to Life (PDF) (4th ed.).

  • 1994 UNESCO Prize for Peace Education
  • 1995 Appointed to a post of Tipitaka Acharaya, as a scholar well versed in the Pali Canon, by Nava Nalanda Institute[7]
  • 2005 Awarded the Most Eminent Scholar as a guru of Theravada Buddhism by The World Buddhist University[7]

Also, Bitte...🙏🙏🙏
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Lieber @Martin , diesen Einwand kann ich sehr gut kontern. Denn die englische Übersetzung von Buddhadhamma von Phra Ajahn Payutto kann jeder finden. Das ist der goldene Standard bei den Belehrten.

Deswegen geht es nicht um die Übersetzung, sondern um Phra Ajahn Payutto selbst.

Ich wollte ein wenig über dieses gewaltige und grandiose Werk für alle hier zitieren.


Und Wikipedia:


Und Plus dazu:

Payutto, P. A. (2021). Buddhadhamma: The Laws of Nature and Their Benefits to Life (PDF) (4th ed.).

  • 1994 UNESCO Prize for Peace Education
  • 1995 Appointed to a post of Tipitaka Acharaya, as a scholar well versed in the Pali Canon, by Nava Nalanda Institute[7]
  • 2005 Awarded the Most Eminent Scholar as a guru of Theravada Buddhism by The World Buddhist University[7]

Also, Bitte...🙏🙏🙏
Es geht mir nicht um den Ehrwürdigen Payutto . Vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt. Es geht um den Tivagaro Bhikkhu .
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Es geht mir nicht um den Ehrwürdigen Payutto .
Ich finde, den öffentlichen Versuch, das Werk und den Autor zu diskreditieren, milde gesagt, nicht im Sinne von Toleranz und Mettā. Bei mir gibt es auch das Buch „Bedingte Entstehung“, die Übersetzung der BGM München. Echte Rarität.


(y)
Sein Werk 'Buddha Dhamma', ist unter buddhistischen Gelehrten als Meisterwerk anerkannt. Er erhielt Ehrentitel von mehr als zehn Universitäten im In- und Ausland. Prayudh vertritt eine strenge Interpretation des Pali Kanons, ganz im Sinne der Theravada -Tradition. Er ging bei vielen Gelegenheiten an die Öffentlichkeit, um den Pali-Kanon zu verteidigen, wenn seine Integrität in Frage gestellt wurde. So veröffentlichte Prayudh Mitte der 90er Jahre ein Buch mit dem Titel 'The Case of Dhammakaya', in dem er die Kontroverse um die Konzepte Dhammakaya und Nirvana , wie sie von der Dhammakaya-Bewegung interpretiert werden, diskutierte.
Das sind immer dieselben Gedanken. Jeder kann alles selbst vergleichen.

In Mettā.

Prayudh Payutto (P.A. Payutto)

Matthäus 7:2
Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.
 
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