• Wichtige Änderungen an der Datenschutzerklärung. Mit der fortgesetzten Nutzung des Forums bestätigst Du die neuen Datenschutzrichtlinien. Bisher waren eingeschränkt Einbettungen in Posts möglich, teilweise wenn man zuvor explizit in den Einstellungen zugestimmt hat. Mit jeder Änderung der Soziale-Medien-Landschaft wird es schwieriger, alles mit eigenen Codes up-to-date zu halten und zusätzliche Dienste zu aktivieren. Ich habe daher standardmäßig über s9e eine Reihe an Diensten aktiviert - s9e aktualisiert die Codes, wenn sich etwas an den Diensten ändert. Folgende Drittanbieter sind nun also aktiv: s9e.github.io (Github), Youtube, Vimeo, Bluesky, Mastodon, Threads und Facebook. Details in der Datenschutzerklärung. (Dieser Hinweis kann über das X oben rechts ausgeblendet werden)
traditionsübergreifend
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Im Buddhismus kann jeder Nibbāna durch den achtgliedrigen Pfad erlangen. Der Buddha hatte auf das damalige Kastensystem verzichtet, alle Menschen sind gleich. Oder anders betrachtet: Wir alle tragen die Buddha-Natur im eigenen Geist.


Wenn ich über die "perverse Linke" in diesem Programm lese, über die Trennung der Leute nach bestimmten Parametern, was schon ein Kanzler im Bundestag als „ethnische Säuberung“ bezeichnet hat (am Rande bemerkt: Wie weit es geht, wäre die andere Frage), dann ist es meine Pflicht, mich von diesem Gedankengut klar zu distanzieren, denn es steht im Dhammapada :

(88)
Woran sich zu erfreuen schwer.
Die Wünsche lassend, ohne Hang,
Mög' läutern er sein eigen Selbst
Von allen Trübungen des Geists.
Und:

(183)
Von allem Bösen abzusteh'n,
Das Gute zu vermehren stets,
Zu läutern seinen eignen Geist:
Das ist der Buddhas Lehrgebot.

Im Programm steckt zu viel Hass, das ist das Gift, also kilesa. Das ist meine eigene Pflicht und die bewusste Absicht, cetanā, nicht davon vereinnahmt zu werden, nicht infiziert zu werden. Und das wollte ich allen hier, die das lesen, zum Ausdruck bringen.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Warum wurde denn der Beitrag #323 gemeldet? Ich hoffe man darf danach hier fragen.
Die richtige Frage wäre: von wem und mit welcher Begründung?

Wenn die eigenen Gedanken schon verboten sind zu schreiben, dann gerade das, was alle rechten Parteien wollten: den Medienvertrag sofort zu kündigen und alles, was nicht in ihr Weltbild passt, schier zu verbieten. So ist es.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Wenn die eigenen Gedanken schon verboten sind zu schreiben, dann gerade das, was alle rechten Parteien wollten: den Medienvertrag sofort zu kündigen und alles, was nicht in ihr Weltbild passt, schier zu verbieten. So ist es.
Dein Post wurde hierhin verschoben:

Ich bin nur die Überbringerin, nicht Täterin. 😁 Der Thread bezieht sich ja schon im Titel aufs Dharmastudium. Wenn irgendwas diametral weit entfernt ist von Dharma , dann wohl das AfD-Programmm. Von daher passt das für mich. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Wenn irgendwas diametral weit entfernt ist von Dharma , dann wohl das AfD-Programmm.
Dem kann ich bestimmt zustimmen. Habe den Beitrag schon gefunden.

Gerade deswegen finde ich es sehr wichtig, darüber zu sprechen. Sie brauchen nur drei Plätze im Parlament, um alleine zu regieren, und es gibt keinen Zweifel, dass sie das bestimmt schaffen.


Wenn ich im Programm lese, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, also die Religion, wie sie ist, dann warum nicht die andere, wie der Buddhismus auch?

Diese verkehrte Logik kapiere ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Und natürlich alle, die mit diskutieren wollen
Na ja, das ist aber gut, denn ich bin bestimmt mit dem Thema noch nicht fertig.


Auf diesem Faden wollte ich noch dazu den Beitrag von Bhikkhu Bodhi verlinken, denn es geht um die Menschenwürde, die einige einfach mit den Füßen zertreten, und zwar so viele Leute verstehen es nicht oder wollen es nicht wahrhaben. In welch wirrer und dunkler Zeit wir leben, denke ich dann, wo die Populisten das Sagen haben und die andere Definition dieser Würde bestimmen, was traurig ist, echt.

...möchte ich kurz eine Reihe von Werten darlegen, die wir brauchen, um eine Gesellschaftsordnung zu verwirklichen, die die Würde des Menschen uneingeschränkt achtet. Diese Werte, die in der buddhistischen Ethik verwurzelt sind, bezeichne ich als „gewissenhaftes Mitgefühl“. Gewissenhaftes Mitgefühl ist nicht bloß passives Mitleiden mit dem Leiden anderer, sondern die aktive Verpflichtung, sich gegen Unterdrückungssysteme zu stellen und nach Alternativen zu suchen, die dem Allgemeinwohl dienen.
Die Menschenwürde vor der Bedrohung des moralischen Nihilismus schützen
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Der ehrwürdige Bikkhu Bodhi ist sehr engagiert, aber er wird wohl nicht meinen, dass alle Schüler des Buddha verpflichtet wären, sich aktiv gegen Unterdrückungssysteme zu stellen.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Der ehrwürdige Bikkhu Bodhi ist sehr engagiert, aber er wird wohl nicht meinen, dass alle Schüler des Buddha verpflichtet wären, sich aktiv gegen Unterdrückungssysteme zu stellen.
Na ja, wie kommst du darauf? Wenn der Mensch aus allumfassendem Mitgefühl handelt, also im Sinne der bedingten Entstehung, denn ich bin nur ein Teil des Ganzen, das uns alle mit einer Kette verbindet, sozusagen, dann wird es Früchte tragen und macht Sinn.

Niemand ist verpflichtet, etwas zu tun.

Es geht darum, dass jemand nicht anders handeln kann, er kann nichts dafür. Das ist etwas anderes.

Passendes Buch zum Thema: „Mitgefühl und Leerheit“ von Anālayo.

Wenn der Mensch nur vor der Welt und ihren Herausforderungen flieht, wäre es dann nicht mehr als reiner Eskapismus. Es lohnt sich auch, sich an die Geschichte des Lebens des Buddha zu erinnern, als er entschieden hatte, zu lehren. Nicht selbstverständlich.

Im verlinkten Artikel lese ich:

Solidarität entsteht aus der Erkenntnis, dass alle Menschen im Wesentlichen eine Einheit sind, dass alle Menschen sich Wohl, Glück und Sicherheit wünschen und dass wir alle frei von Gewalt und Leid sein wollen. Solidarität lässt Liebe und Mitgefühl entstehen: Liebe als aktive Sorge um das Wohlergehen anderer, Mitgefühl als Bestreben, Menschen und andere fühlende Wesen von Leid zu befreien.

Also, Bhikkhu Bodhi spricht über die innere Erkenntnis, so wie von einem reinen Herzen, aber nicht von Zwang oder Verpflichtung.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Warum wurde denn der Beitrag #323 gemeldet? Ich hoffe man darf danach hier fragen.

Ich möchte nur klarstellen,das meine Wenigkeit nirgendwo irgendwas gemeldet hat.
Der Eindruck könnte entstanden sein da ich @Igor07 nahe gelegt hatte so ein Thema iwie gesondert zu behandeln :)

Vieleicht kann ja @kilaya was zu sagen
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Der Eindruck könnte entstanden sein da ich @Igor07 nahe gelegt hatte so ein Thema iwie gesondert zu behandeln :)
Diese ganze Politik setzt mir zu, deswegen würde ich echt weiter woanders schreiben, denn es wäre schon kein Buddhismus, was nicht bedeuten sollte, dass das Thema nicht so für uns alle wichtig ist. Sehr sogar! Wenigstens für die User, die in Deutschland leben.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Ich möchte nur klarstellen,das meine Wenigkeit nirgendwo irgendwas gemeldet hat.
Der Eindruck könnte entstanden sein da ich @Igor07 nahe gelegt hatte so ein Thema iwie gesondert zu behandeln :)
Das erschien mir sowieso sonnenklar. :love:
Wenn jemand einen Beitrag meldet, und sich selbst nicht outet, ist es denke ich auch nicht die Aufgabe der ModeratorInnen, dies zu tun.
Ich wollte eigentlich nur wissen warum der Beitrag gemeldet wurde. Durch die Verschiebung wurde mir schon klar, dass es bei der Meldung um den Schutz des Dharma ging. 🙏
 
Zurück
Oben Unten