Igor07
Mitglied
Re:
Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Sieh hier:Hab's angeschaut. U.a. der Tod als Übergang, wieder werden.
Das sehe ich anders als du. Oder? Im Text geht es darum, dass der Tod eigentlich eine Illusion darstellt, denn:Aber was ist dann mit dem Tod? Der Buddha sah im Tod nur eine Illusion, ein Konzept unseres Geistes. Tod ist nur der Name für eine bestimmte Veränderung, die in Wirklichkeit kein Ende ist. In jedem Moment sterben wir, und in jedem Moment werden wir geboren und wiedergeboren.
Das ist ein verdammt interessanter Gedanke, denn wenn wir schon geboren werden, dann sterben wir eigentlich schon in genau diesem Augenblick.Der Tod ist nur ein Übergang, wie die Geburt und wie jeder andere Moment. Mit Körper und Geist erfahren wir niemals Identität, aber immer Kontinuität. Wie alles andere auch gehen wir immer weiter – wohin auch immer und wie auch immer –, einfach weil wir Teil dieser Welt sind. Wir sind diese Welt, waren es immer und werden es immer sein. So funktioniert das Universum.
Was entsteht, das vergeht – das ist die Essenz der ganzen Lehre.
Es heißt eigentlich so:
Und weiter:Was immer auch entstanden ist, muss auch wieder vergehen.
So der Text. In diesem Sinne gibt es eigentlich, wörtlich gesehen, keine Wiedergeburt. Es passiert immer jetzt, während ich das alles abtippe. Immer.Eine bestimmte Veränderung, die in Wirklichkeit kein Ende ist. In jedem Moment sterben wir, und in jedem Moment werden wir geboren und wiedergeboren. So hat der Buddha Tod und Wiedergeburt gelehrt.
Im anderen Video erklärt uns der Autor (und er war, scheint mir, ein echt weiser Mensch), dass der Tod eigentlich gar nicht existiert, denn es gibt nur den Prozess der Veränderung, jeden Augenblick, und nur Kontinuität, aber keine Identität.
Wenn wir das wirklich verinnerlichen, dann wird klar: So wie es keine Geburt gibt, gibt es auch keinen Tod –wie- zwei Seiten derselben Medaille.
Rein allegorisch vergleicht der Autor das mit dem Ozean, der immer bestehen bleibt, während die Wellen entstehen und vergehen. Wir identifizieren uns mit den Wellen, und deswegen glauben wir( irr-en wir uns/ selbst, /, dass wir sterben.
Wow! Das hat mich echt bis ins Mark getroffen. Und dazu diese wunderschönen Bilder und die Musik. Tolle Leistung!