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Zum Kalender hinzugefügt: 02.10.25

Re: Freiheit
Irgendwie erinnert mich der Lehrinhalt des Advaita Vedanta ein wenig an Buddhas Lehren, ...
Na ja, ich habe mich sehr ausführlich mit Advaita-Vedanta befasst. Bevor ich diesen Autor aus Wikipedia zitiere, möchte ich die ganze Angelegenheit klarstellen. Der Mensch sollte alles vorbehaltlos akzeptieren, wie es ist. Alles ist bereits vollkommen, alles ist von vornherein erleuchtet.

Das ist, meiner bescheidenen Meinung nach, ein sehr radikales Gegenteil zum Buddhismus , in dem der Mensch die Befreiung aus eigener Kraft erkämpfen muss.

„Du musst nicht zur Erleuchtung vorstoßen, denn du bist erleuchtet....Nichts muss getan werden, nichts muss aufgegeben werden.
Gut, aber jetzt der Buddhismus:

Wikipedia:

rechte(s/r) Gesinnung/Absicht → Denken → Entschluss
rechte Redesammā vācāसम्यग्वाच्
samyagvāc
正言สัมมาวาจาཡང་དག་པའི་ངག་
yang dag pa’i ngag
သမ္မာဝါစာ
IV​
rechte(s) Handeln/Tatsammā kammantaसम्यक्कर्मान्त
samyakkarmānta
正業สัมมากัมมันตะཡང་དག་པའི་ལས་ཀྱི་མཐའ་
yang dag pa’i las kyi mtha’
သမ္မာကမ္မန္တ
V​
rechter Lebenserwerb/-unterhaltsammā ājīvaसम्यगाजीव
samyagājīva
正命สัมมาอาชีวะཡང་དག་པའི་འཚོ་བ་
yang dag pa’i ’tsho ba
သမ္မာအာဇီဝ
VI​
rechte(s) Streben/Üben/Anstrengung
Passt bestimmt nicht zusammen, oder? LG.
 
Re: Freiheit
Nisargadatta hat nicht den klassischen Advaita-Vedanta gelehrt, möchte ich nur bemerken. Das ist der sogenannte Neo-Advaita, eine veränderte und verwässerte Form.
 
Re: Freiheit
Für mich ist nicht entscheidend, welcher Lehre N.Maharaj angehörte, sondern der Inhalt seiner Aussage, die nach meinem Verständnis mit Buddhas Lehre weitgehend überein stimmt. Solange Gier und Haß, Haben- und Nichthabenwollen, Vorstellungen und Wünsche das Herz bewegen, es unablässig umformen, projiziert es ein Ich und eine Welt, gleich einem Schattenspiel. In Wahrheit ist es nichts als ein Wahn, ein Traumbild. So jedenfalls habe ich den Buddha verstanden.

Wohlstand führt zu Übermut, Übermut zu Krieg, Krieg zu Armut, Armut zu Demut, Demut zu Fleiß, Fleiß zu Wohlstand, Wohlstand zu...

Soweit die Menschheitsgeschichte zuverlässig überliefert ist, kann man leicht nachverfolgen, daß es seit Jahrtausenden so läuft und ich fürchte, auch weiterhin so laufen wird. Solange wir nicht verstehen, daß es zwecklos ist die Projektion zu beseitigen, sondern lernen müssen hinter die Projektionsfläche zu schauen, auf der sie stattfindet, kommen wir aus dem Strudel das Samsara nicht heraus.

"Die Welt verändern wollen durch Handeln, ich habe gesehen, daß das mißlingt.
Die Welt ist ein geistig Ding, das man nicht behandeln darf:
Wer sie behandelt, verdirbt sie und wer sie festhält, verliert sie."

(Lao Tse)

"Vom Geiste geh'n die Dinge aus, sind geistgebildet, geistgeformt..." (Buddha)
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Freiheit
Die Zukunft wäre handelbarer, wenn Menschen mehr kooperieren. Die Offenheit und Freundlichkeit die wir Buddhis kultivieren, sollten wir m.E. nicht verstecken.
Das beantwortet aber nicht die Kriegssituation in der Ukraine, ich würde nicht denken, dass man mit Pulter kooperieren kann. Aktuell braucht die Ukraine Hilfe und der Aggressor braucht ne klare Grenze. Solange der so eskaliert, kann man ihm nur so helfen.
 
Re: Freiheit
Für mich ist nicht entscheidend, welcher Lehre N.Maharaj angehörte, sondern der Inhalt seiner Aussage, die nach meinem Verständnis mit Buddhas Lehre weitgehend überein stimmt.

Da würde ich vorsichtig sein, denn er lehrt die vollkommene Unfreiheit des Willens, die absolute Determination, weshalb man nichts für das Erwachen tun könne. Das bezeichnet der Buddha als die schlechteste aller Lehren:
Die Lehre des Makkhali ist die schlechteste; denn Makkhali, dieser törichte Mensch, lehrt und ist der Ansicht, dass es keine Tat, kein Handeln und keine Willenskraft gibt.
.....
Ich bin ein Lehrer der Tat, ein Lehrer des Handelns, ein Lehrer der Willenskraft. Und auch mir widerspricht Makkhali, der törichte Mensch, indem er behauptet, es gebe keine Tat, kein Handeln und keine Willenskraft. A.III.138

Diese Lehre kurz zusammengefasst aus D.I.2:
Es gibt keinen Anlass und keinen Grund der Läuterung der Wesen. Alle Wesen sind willenlos und machtlos. Notwendig kommen sie zustande, entwickeln sich und empfinden Wohl und Wehe. Es ist unmöglich, durch Übungen, Regeln oder Entsagung das Werk zur Reife zu bringen.

So eine schädliche Ansicht trägt zum Verfall der Sitten, Normen und Werte bei, zu pessimistischer Stimmung und dem Verlust von Zuversicht, wie es im Eingangsbeitrag zu diesem Thread steht.
 
Re: Freiheit
Da würde ich vorsichtig sein, denn er lehrt die vollkommene Unfreiheit des Willens,
Gewiß, seine gesamte Lehre ist nicht unbedingt konform mit Buddhas Lehre. Meine Aussage bezog sich lediglich auf den Sinn des zitierten Spruches.
 
Re: Freiheit
Da würde ich vorsichtig sein, denn er lehrt die vollkommene Unfreiheit des Willens, die absolute Determination, weshalb man nichts für das Erwachen tun könne. Das bezeichnet der Buddha als die schlechteste aller Lehren:
Korrekt! Ramesh Balsekar war sein Schüler; sein bekanntes Buch: "Wen kümmert's?". So kann der reale Mensch nicht handeln. Wenn die Inder dort so fatalistisch ausgelegt sind, dann bin ich dagegen. Advaita war niemals mein Weg. Egal ob Neo oder anders.
 
Re: Freiheit
Korrekt! Ramesh Balsekar war sein Schüler; sein bekanntes Buch: "Wen kümmert's?". So kann der reale Mensch nicht handeln. Wenn die Inder dort so fatalistisch ausgelegt sind, dann bin ich dagegen. Advaita war niemals mein Weg. Egal ob Neo oder anders.
Ich kenne diese Leute und habe u.a. in Indien Vorträge von Ramesh Balsekar besucht, bis ich dahinter gekommen bin, dass es Unsinn ist.
Der echte Advaita Vedanta ist nicht fatalistisch, den Orden des Shankaracharya gibt es noch und sie praktizieren sehr ernsthaft.
 
Re: Freiheit
Die Welt ist ein Spiegelbild von unseren Herzen . Sie ist weder Gut noch Schlecht, fair oder unfair. Es ist in erster Linie eine Täuschung. Und wenn wir uns täuschen lassen, dann werden wir enttäuscht.

Weil wir nicht wissen wer oder was wir sind, fürchten wir uns vor dem Tod, dem mangel und der Veränderung .

Wenn man ans falsche Selbst glaubt, dann ist selbstliebe nicht möglich.
Und durch diesen Mangel an Selbstliebe entsteht die Welt, die wir gerade erleben.

Obwohl viele Menschen für eine bessere Welt kämpfen, schaut es manchmal so aus, als ob das alles sinnlos wäre. Da entsteht dann Hilflosigkeit, Angst, Wut und Hass.

Aber wir können tagtäglich unsere Herzen schöner machen, und durch diesen inneren Wandel, verwandelt sich auch unser Umfeld.

Die buddhistische Praxis führt uns nicht unbedingt zu einem Topf voller Gold wenn wir das Ende des Regenbogens erreichen, vielmehr mehr finden wir durch die Herzensheilung und Befriedung , einem Goldschatz schon im hier und jetzt.

Nibbana oder das Paradies ist schon hier und jetzt erfahrbar.
Die Welt ist nicht Dunkel und Böse, sondern unser Herzenzlicht ist noch zu schwach .

Dieses Herz ist begraben unter Wunden und Narben. Wenn wir diesem Herzen Liebe und Heilung schenken, dann legen wir ein Licht frei, dass niemals Geboren wurde und niemals sterben wird.

Auf dieser Ebene gibt es keine Einsamkeit und Trauer mehr.
Wir werden heute bombardiert mit den neuesten Informationen, und am Anfang der Praxis hinterlässt das furchtbare Spuren in unseren Herzen.

Wenn wir unsere Herzen dem Buddha anvertrauen, dann legen wir das stille Meer des Friedens in unseren Herzen frei. Die scheinbar endlose Dunkelheit der Existenz verschwindet dann, weil die Liebe in unseren Herzen grenzenlos wird.

Mögen wir alle Frieden finden!

Lg Martin
Danke Martin,deine Worte machen mich nachdenklich und ich habe wieder etwas gelernt.
lG Micha 🙏👍
 
Re: Freiheit
Das erlebte Böse ist das Spiegelbild unseres Herzens. Heile das Herz und es wird aufhören häßliche Bilder zu produzieren.
(frei nach Nisargadatta Maharaj)
Kannst du den Spruch näher erklären? Ich verstehe ihn nicht ganz. Wenn im eigenen Herzen nichts Böses mehr ist, erlebt man ja trotzdem noch wie Böses geschieht, wie man selber oder andere bestohlen, ausgebeutet, geschädigt, verletzt, gequält oder gar getötet werden.
 
Re: Freiheit
Kannst du mehr darüber erzählen? Danke.
Shankaracharya hat im 8.Jh. aus den Lehren der Upanishaden ein System gemacht und einen Orden gegründet. Das sind Mönche, Asketen und Yogis, die besitzlos umherziehen, in Klöstern (Ashrams) leben oder in Höhlen meditieren. Ich habe sie öfter gesehen und auch für ca. 3 Wochen neben dem Ashram von Ramana Maharshi ein Zimmer gemietet und die Höhle besichtigt, in der er 17 Jahre lang meditiert hat. Ganz oben am Berg ist seit einigen Jahren ein Yogi in einer Felsnische gesessen. Dann bin ich noch ein paar Tage mit einem Sadhu herumgezogen.
Das waren im Wesentlichen meine Begegnungen mit der Praxis des Advaita Vedanta.
 
Re: Freiheit
Kannst du den Spruch näher erklären? Ich verstehe ihn nicht ganz. Wenn im eigenen Herzen nichts Böses mehr ist, erlebt man ja trotzdem noch wie Böses geschieht, wie man selber oder andere bestohlen, ausgebeutet, geschädigt, verletzt, gequält oder gar getötet werden.
Können wir im Hause Lebenden überhaupt in einen Zustand vollkommen reinen Herzens kommen? Ich weiß es nicht, vielleicht ist es möglich aber wohl nur für sehr Wenige. Was man erlebt, wenn dieser Zustand erreicht ist - wer weiß? Was ich sagen kann ist, daß sich das Welterleben im gleichen Maße zum Besseren wandelt, wie sich das Herz zum Besseren wandelt, denn das habe ich selbst erlebt.

Beruflich bin ich früher viel unterwegs gewesen und als Introvertiertem war mir der Kontakt mit anderen Menschen mehr lästig als angenehm. Erst seit der Begegnung mit Buddhas Lehre begann sich das zu wandeln. Mit zunehmender Einsicht in das eigene Wesen, konnte ich auch andere Wesen besser verstehen, sie akzeptieren und annehmen, ihnen nach Möglichkeit helfen und zwar nicht als ein Sollen, sondern als ehrliches Wollen. Und es glich fast einem Wunder, wie in der Folge innerhalb relativ kurzer Zeit die Welt um mich herum heller, wärmer und konfliktfreier wurde. Das war für mich eine fundamentale Erfahrung und bis heute ist dieser Prozeß nicht zu Ende, auch wenn die anfängliche Dynamik einer großen Gelassenheit gewichen ist.

Mein Fazit ist: Jeder der je wirklich versucht hat sich zu ändern weiß, wie schwer das ist und kann ahnen, wie unmöglich es sein muß, andere oder gar die Welt ändern zu wollen. Die Arbeit am eigenen Herzen ist die einzige Arbeit, die sich lohnt und die man immer und überall ununterbrochen tun kann (wenn man denn könnte ;)) Und das heißt nicht, daß mir das Schicksal aller anderen Wesen gleichgültig ist, im Gegenteil - siehe oben. Natürlich erlebt man trotzdem all das Böse ringsherum aber ich weiß, daß dieses zusammengedachte Ich nicht zufällig in genau diese Lebenssituation (oder vielleicht besser Lebenstraum) hineingeboren wurde und alles - ausnahmslos alles - Böse und Gute in unzähligen Daseinskreisläufen (einschließlich des jetzigen) selbst geschaffen- und nun abzuarbeiten hat, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ob man das als Fatalismus oder Nihilismus oder wie auch immer bezeichnet, hat für mich keine Bedeutung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Freiheit
Man kann sehr gut nachvollziehen, was @Hajo hier meinte. Ich hatte sinngemäß bei Paul Debes gelesen, dass alle Religionen mahnen, dass '"die Welt"' nur in sich selbst, im eigenen Herzen, verändert werden kann.❤️
 
Re: Freiheit
In mir selbst kann ich nur meine eigene Welt ändern, die außerhalb meiner Körperwelt kann ich nur durch das Risiko meiner Handlungen ändern. Warum Risiko? Mein „Herz“ ist niemals gleich mit einem außerhalb meines „Herzens“.
 
Re: Freiheit
Was bedeutet das? FÜR Unsere moderne Zeit?
Ich denke, dass wir hier im Speckgürtel der Welt die meiste Freiheit haben, die es in der Geschichte der Menschheit jemals gab Wir haben sogar die Möglichkeit uns durch den Dharma selbst zu befreien.
These…Verfall der Sitten, Normen und Werte aufgrund Missgunst, Gier und Neid!
Das ist für eine Kondition von Samara und es war glaube ich nie anders.
Warum herrscht das scheinbare Unglück und eine pessimistische Stimmung?
Nach einer langen und bequemen Zeit des Friedens und Wohlstandes in Europa, haben sich die Bedingungen geändert. Wir haben vielleicht deswegen zu oft übersehen, wie viel Unfreiheit, Krieg und Gewalt im Rest der Welt existiert und immer bestand und müssen uns jetzt neu orientieren. Das erzeugt Leid.
Als Buddhisten sind wir in der glücklichen Lage, einen Schlüssel für Freiheit zu kennen. Ich bin dafür sehr dankbar.
Was denkst Du? Liebe Grüsse von Bubbles
 
Re: Freiheit
Aber ich merke auch, dass ich dranbleiben muss, damut die vorwiegend durch Medien umsichgreifende Negativbeurteilung von allem und jeden nicht wieder greifen kann.
Das merke ich auch und es ist ein Punkt, der meiner Beobachtung nach oftmals zu wenig Beachtung findet
So, wie man aufpassen muß, was man seinem Körper zuführt und was nicht, wenn man körperlich gesund bleiben will, muß man ebenso darauf achten, was man in seinen Geist hineinläßt, um "geistig gesund" zu bleiben. Die heutigen Methoden der Meinungsmanipulation sind sehr weit entwickelt und finden entsprechende Anwendung. Sobald man auch nur die Grundprinzipien verstanden hat, kann man es täglich beobachten. Erst kürzlich stieß ich eher zufällig (?) auf einen Vortrag zu dem Thema. Auch der Name Prof. Reiner Mausfeld ist eine ergiebige Quelle. 🙏
 
Re: Freiheit
Ich möchte mich gar nicht so sehr damit beschäftigen, wie angeblich schlecht die Welt geworden ist und wähle genau aus, was ich mir an Medien überhaupt antue. Ich will meine Zeit lieber in Freundschaften investieren.

Ich erlebe leider auch an dem einen oder anderen Buddhisten eine starke Negativfixierung. Klar, die Umgangsformen sind rauher geworden, aber war früher wirklich alles oder fast alles besser? Nein, ganz sicher nicht, wir wussten ohne Internet nicht so vieles vom Negativen. "Überall ist Krieg"... In der ganz überwiegenden Zahl der Länder gibt es keinen Krieg! Trotz aller Hungerkatastrophen gab es nie so viele ausreichend ernährte Kinder wie heute, es hatten noch nie so viele Mädchen eine Schulbildung wie heute. In meiner Stadt sind laut letzter Zählung 51%❗der Bürger langfristig ehrenamtlich tätig ...
Klar, wir haben erhebliche Verteilungsprobleme und vieles wird von unten genommen und nach oben gegeben. Trotzdem, den meisten von uns geht es doch recht gut.

Ich wünsche mir viel mehr Gespräche über die Freude des Erreichten oder darüber, wie wir ganz konkret etwas verändern können, statt ständiger Mitteilung irgendwelcher Katastrophen, auf die wir oft eh keinen Einfluss haben. Und es geht um Dankbarkeit für das, was da ist.
 
Re: Freiheit
Freiheit ist meiner Meinung nach entscheiden zu können, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet:
Sonnenstrahlglitzern auf einem Bach
oder die Industrie daneben
oder die Nachrichten in der Zeitung
oder Frühblüher am Wegesrand
oder das Lachen einiger Menschen, die mir entgegenkommen,
Oder dass der Mensch da auf der Parkbank jemanden zum reden hat
oder die Zigarette in ihren Händen
oder der feste Boden unter meinen Füßen
oder ….
 
| Mein Blickwinkel: Praktisch orientiert. Nur versuchen den Ausspruch vom Dalai Lama "Meine Religion ist einfach. Meine Religion ist Güte." in den Alltag zu bringen.
Re: Freiheit
@Shadan88 , als Forumsneuling vertut man sich manchmal noch damit, welcher Eintrag in welches Forum gehört, das kann man am Anfang alles noch gar nicht wissen. Jedenfalls war es bei mir so und auch jetzt mache ich manchmal noch Fehler.

Das macht aber gar nichts, denn da helfen dann die Moderatoren und schieben es wieder in das passende Unterforum.

Also, kein Grund zur Sorge 🥰
Achse na gut verstehe, du sortiert nur...!???☆♡♡♡☆🕉
 

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Re: Freiheit
Sonnenstrahlglitzern auf einem Bach
oder die Industrie daneben
oder die Nachrichten in der Zeitung
oder Frühblüher am Wegesrand
oder das Lachen einiger Menschen, die mir entgegenkommen,
Oder dass der Mensch da auf der Parkbank jemanden zum reden hat
oder die Zigarette in ihren Händen
oder der feste Boden unter meinen Füßen
Schönes Gedicht!☆♡♡♡☆
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Re: Freiheit
Heutzutage gibt es viele Probleme auf der Welt, die Menschen Angst machen. Wir haben Angst vor Krankheiten, Angst vor Kriegen, Sorgen um den Zustand der Wirtschaft u.s.w. Wenn wir zulassen, dass unser Herz für diese Dinge empfänglich wird, wird es dazu führen, dass es Energie und Kraft verliert, stolpert und keine Stabilität mehr hat, um es zu ertragen.
Wir sollten uns nicht auf Dinge einlassen, die dazu führen, dass unser Geistesfluss abnimmt und wir depressiv werden. Sogar die Immunität unseres Körpers wird durch Angst geschwächt, und es wird nur dazu führen, dass schlechtes Karma schneller reift.
Was wir tun sollten, ist, uns der Wahrheit und Realität zu stellen. Alles auf dieser Welt ist vergänglich. Es gibt ständig Veränderungen. Die Dinge sind nicht wir selbst oder unsere. Das ist die Wahrheit, die der Buddha lehrte.
Daran darf man nicht nur gelegentlich denken, sondern regelmäßig und häufig, bis es für uns selbst als Wahrheit erkennbar wird.
Wenn wir die Natur dieser Welt auf diese Weise wirklich verstehen, wird die Angst auf natürliche Weise verschwinden.
(Luang Phor Wichai Wattano)


Das Leben der Vielen ist das von Schlafwandlern oder Träumern, die eifrig an einem Gespinst, einem Stoff bauen, der ihnen unter den Händen zergeht. Sie handeln und reden wie Schlafende, und schlafend bauen sie die Welt und sehen nicht, daß alles zum Tode eilt. Ihnen leuchtet kein Licht. Und während der Wache, der die Todesverfallenheit des Daseins erkennt, den Schläfer begreifen kann, vermag der Schlafende nie den Wachen zu erfassen, während die Wachen über diese Traumwelt hinaus den gemeinsamen Grund alles Seins erfassen.
(Heraklit)​
 

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