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Zum Kalender hinzugefügt: 02.10.25

Shadan88

Forums-Einsteiger
Buddh. Richtung:
ZEN
Was bedeutet das? FÜR Unsere moderne Zeit?

These…Verfall der Sitten, Normen und Werte aufgrund Missgunst, Gier und Neid!

Wohin driftet unsere Gesellschaft hin?

In den Abgrund?

Warum herrscht das scheinbare Unglück und eine pessimistische Stimmung?

Sind wir evolotonär am Rande der Unvollkommenheit, Enttäuschung ohne Zuversicht und Wohlwollens angekommen?



Oder trügt der derzeitiger Eindruck anhand politischer Vermächtnisse, Struckturen und uneindeutigen Präventionen!

Was meint ihr? Wieviel ist Schein und wieviel Sein!?

Mfg Sarah Str
 

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Glücksforschung – Wikipedia.PDF
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Re: Freiheit
Die Welt ist ein Spiegelbild von unseren Herzen . Sie ist weder Gut noch Schlecht, fair oder unfair. Es ist in erster Linie eine Täuschung. Und wenn wir uns täuschen lassen, dann werden wir enttäuscht.

Weil wir nicht wissen wer oder was wir sind, fürchten wir uns vor dem Tod, dem mangel und der Veränderung .

Wenn man ans falsche Selbst glaubt, dann ist selbstliebe nicht möglich.
Und durch diesen Mangel an Selbstliebe entsteht die Welt, die wir gerade erleben.

Obwohl viele Menschen für eine bessere Welt kämpfen, schaut es manchmal so aus, als ob das alles sinnlos wäre. Da entsteht dann Hilflosigkeit, Angst, Wut und Hass.

Aber wir können tagtäglich unsere Herzen schöner machen, und durch diesen inneren Wandel, verwandelt sich auch unser Umfeld.

Die buddhistische Praxis führt uns nicht unbedingt zu einem Topf voller Gold wenn wir das Ende des Regenbogens erreichen, vielmehr mehr finden wir durch die Herzensheilung und Befriedung , einem Goldschatz schon im hier und jetzt.

Nibbana oder das Paradies ist schon hier und jetzt erfahrbar.
Die Welt ist nicht Dunkel und Böse, sondern unser Herzenzlicht ist noch zu schwach .

Dieses Herz ist begraben unter Wunden und Narben. Wenn wir diesem Herzen Liebe und Heilung schenken, dann legen wir ein Licht frei, dass niemals Geboren wurde und niemals sterben wird.

Auf dieser Ebene gibt es keine Einsamkeit und Trauer mehr.
Wir werden heute bombardiert mit den neuesten Informationen, und am Anfang der Praxis hinterlässt das furchtbare Spuren in unseren Herzen.

Wenn wir unsere Herzen dem Buddha anvertrauen, dann legen wir das stille Meer des Friedens in unseren Herzen frei. Die scheinbar endlose Dunkelheit der Existenz verschwindet dann, weil die Liebe in unseren Herzen grenzenlos wird.

Mögen wir alle Frieden finden!

Lg Martin
 
Re: Freiheit
Das ist ein ganz normales Empfinden von denen, die wissen, wohin sich etwas entwickelt. Buddha sah das auch und wollte nicht dagegen kämpfen. Er suchte nach der Ursache des Leidens und hat die Ursache gefunden, freilich hat es nur wenigen Menschen geholfen, denn die weitaus meisten wollen nicht ihr Leiden erkennen, sondern gegen das Leiden anderer kämpfen.
 
Re: Freiheit
Wohin driftet unsere Gesellschaft hin?

In den Abgrund?
Naja, wahrscheinlich bin ich wirklich eine dumme Kuh … aber ich verstehe einiges nicht. Angenommen, ein anderes Land würde Deutschland oder Österreich angreifen, Kriegsverbrechen begehen, Frauen vergewaltigen und Städte in Schutt und Asche legen – würden wir dann alle meditieren und über die Reinheit des Herzens reden? Oder würden wir unsere Familien und Kinder verteidigen? Man sollte doch aktiv werden, um das Verbrechen zu stoppen, oder? Und manchmal ist es die einzige Lösung.

Da die jüdisch-christliche Vorstellung von Gerechtigkeit im Buddhismus nicht zu finden ist, sage ich nicht, dass Buddhisten dafür plädieren, bei der Konfrontation mit Gefahr oder Schaden passiv zu bleiben. Wir können uns nicht einfach zurücklehnen und hoffen, dass es nicht wieder vorkommt. Das macht keinen Sinn. Wir müssen proaktiv handeln und künftigen Schaden verhindern. Wir müssen die Menschen finden, die den Terrorismus unterstützen, und ihre Aktivitäten stoppen. Aber wir tun es motiviert durch Mitgefühl – nicht durch Hass, Wut, oder Rache.
 
Re: Freiheit
Wohin driftet unsere Gesellschaft? In den Abgrund? ... Verfall der Sitten, Normen und Werte aufgrund Missgunst, Gier und Neid! ...
Grüß Dich, @Shadan88,
Verfall der Sitten, Normen und Werte gab es schon immer – dem einen zeigt dies Sokrates Ende und ein Blick in Platons Staat (Politeia), dem anderen Buddhas Empfehlung, Gier, Hass und Verblendung im eigenen Geist zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen (Vier Wahrheiten / Achtfacher Pfad ).

Freiheit ist für mich die Freiheit des Geistes, und aus dieser Freiheit des Geistes erwächst meine Sicht der Dinge: mich zu ängstigen oder zu jammern nützt herzlich wenig. ... Es gilt die Ärmel hochzukrempeln und mich zu meinem eigenen, und in meinem Umfeld zum Wohle der Mitlebewesen, wo erwünscht und nötig, nach bestem Wissen und Können einzubringeṇ. Mehr ist mir nicht möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
| Mein Blickwinkel: Ich schreibe nicht zwangsläufig aus dem Blickwinkel der Gelug-Prasangika-Madhyamaka, sondern dem Standpunkt meiner Gesprächspartner entsprechend, (auf die ich bemüht bin, einzugehen), sodass es uns möglich ist, auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Re: Freiheit
... würden wir unsere Familien und Kinder verteidigen? Man sollte doch aktiv werden, um das Verbrechen zu stoppen, oder? ...
Ja, @Igor07, und ich würde auch aktiv werden, wenn ein Mensch die körperliche Unversehrtheit, bzw. das Leben eines Mitmenschen bedrohen würde. Gäbe es keine andere Möglichkeit mehr, den Angreifer von seiner Tat abzuhalten, würde ich ihn - ohne Wut oder Hass, eigentlich eher mit tiefstem Mitgefühl - töten. Fazit: ich nehme damit das Karma des Tötens auf mich, rette aber den Angegriffenen, und verhindere, dass der Angreifer zum Mörder wird.
 
| Mein Blickwinkel: Ich schreibe nicht zwangsläufig aus dem Blickwinkel der Gelug-Prasangika-Madhyamaka, sondern dem Standpunkt meiner Gesprächspartner entsprechend, (auf die ich bemüht bin, einzugehen), sodass es uns möglich ist, auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Re: Freiheit
Fazit: ich nehme damit das Karma des Tötens auf mich, rette aber den Angegriffenen, und verhindere, dass der Angreifer zum Mörder wird.
Ich bedanke mich für deine klare Position, liebe @mkha'. Meine Heimat ist die Ukraine – es sollte klar sein, warum ich hier gepostet habe.
Meine Familie hat viele Verwandte dort. Das ist ein Grauen ohne Ende.
Vor Kurzem habe ich zufällig eine Reportage von Euronews gesehen. Die Leute weinen in die Kamera, sie wollen die kleine Stadt nicht verlassen – lieber sterben sie unter dem Bombenhagel. Im Krankenhaus gibt es nicht genügend Hilfe, keine ausreichenden Medikamente. Eine junge Frau sagte der Reporterin: "Wenn nicht ich, wer dann?"
Russland begeht sowohl Genozid als auch Kriegsverbrechen. Es ist eine echte Schande, dass Putin und Trump jetzt die besten Freunde sind – zwei narzisstische Diktatoren. Dazu ist kein weiterer Kommentar nötig. LG.
 
Re: Freiheit
Ja, lieber @Igor07,
ja, so ist es - und manchmal kann ich all dies nur schwer verkrafteṇ ... Ein Blick auf den Globus - auf ein Land nach dem anderen - zeigt auf, wie es im 21. Jahrhundert um die Menschheit bestellt ist ... Wie also ist es bloß um den Geist von Menschen bestellt, die es ermöglichten, den Menschen Macht zu verleihen, die momentan dazu berufen sind? ... und wie ist es um den Geist von Menschen bestellt, die diesen Machtinhabern dienen, und ihnen helfen, das durchzusetzen, was sie und die großen Bosse bereichert? ... Weißt Du, @Igor07, vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn wir Menschen von Mutter Erde verschwinden würdeṇ.
 
| Mein Blickwinkel: Ich schreibe nicht zwangsläufig aus dem Blickwinkel der Gelug-Prasangika-Madhyamaka, sondern dem Standpunkt meiner Gesprächspartner entsprechend, (auf die ich bemüht bin, einzugehen), sodass es uns möglich ist, auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Re: Freiheit
Weißt Du, @Igor07, vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn wir Menschen von Mutter Erde verschwinden würdeṇ.
Ach nein, aber ich denke, dass der Buddha recht hatte, als er über die Natur des Menschen sprach, oder?:

8. "Bhikkhu , was die Quelle anbelangt, durch welche die Konzepte, die von begrifflichem Ausufern geprägt sind, einen Mann bedrängen: wenn dort nichts gefunden wird, woran man sich ergötzen könnte, was man willkommen heißen könnte und woran man sich festhalten könnte, dann ist dies das Ende der Neigung zur Begierde, der Neigung zur Abneigung, der Neigung zu Ansichten, der Neigung zum Zweifel, der Neigung zum Dünkel, der Neigung zur Begierde nach Werden, der Neigung zur Unwissenheit; dies ist das Ende des Gebrauchs von Knüppel und Waffe, von Streit, Zank, Streitgesprächen, Anschuldigung, Gehässigkeit und falscher Rede; hier hören diese üblen unheilsamen Zustände ohne Überbleibsel auf [4]."
Der Honigkuchen - Madhupiṇḍika Sutta
 
Re: Freiheit
Ach ja weshalb, was war verkehrt damit
Weil dieses Thema kein Teil der Lesegruppe ist zum Buch Zen Geist Anfängergeist von Shunryu Suzuki ist.

Selbst im Bereich zum ostasiatischen Buddhismus scheint mir das Thema noch nicht ganz passend. Da bisher keinerlei Bezug zu diesem spezifischen Bereich des Buddhismus hergestellt wurde
 
| Mein Blickwinkel: Soto
Re: Freiheit
Ach ja weshalb, was war verkehrt damit
@Shadan88 , als Forumsneuling vertut man sich manchmal noch damit, welcher Eintrag in welches Forum gehört, das kann man am Anfang alles noch gar nicht wissen. Jedenfalls war es bei mir so und auch jetzt mache ich manchmal noch Fehler.

Das macht aber gar nichts, denn da helfen dann die Moderatoren und schieben es wieder in das passende Unterforum.

Also, kein Grund zur Sorge 🥰
 
Re: Freiheit
Es ist furchtbar, unfassbar was die Menschen einander antun. Und um des lieben Friedens willen wird jetzt wieder überall mit Hochdruck aufgerüstet.

Angenommen, ein anderes Land würde Deutschland oder Österreich angreifen, Kriegsverbrechen begehen, Frauen vergewaltigen und Städte in Schutt und Asche legen – würden wir dann alle meditieren und über die Reinheit des Herzens reden? Oder würden wir unsere Familien und Kinder verteidigen? Man sollte doch aktiv werden, um das Verbrechen zu stoppen, oder? Und manchmal ist es die einzige Lösung.
Ich würde definitiv meditieren und das Herz von der Welt loslösen. Familie und Kinder habe ich nicht und Gewalt will ich nicht mit Gewalt bekämpfen.
Obwohl ich mir vorstellen kann, andere oder auch mich selber zu verteidigen, notfalls auch mit Gewalt bis zum Totschlag. Aber in so eine Situation will ich gar nicht kommen, besser in tiefer Meditation im Wald erschossen werden.
 
Re: Freiheit
Das erlebte Böse ist das Spiegelbild unseres Herzens. Heile das Herz und es wird aufhören häßliche Bilder zu produzieren.
(frei nach Nisargadatta Maharaj)
 
Re: Freiheit
. Angenommen, ein anderes Land würde Deutschland oder Österreich angreifen, Kriegsverbrechen begehen, Frauen vergewaltigen und Städte in Schutt und Asche legen – würden wir dann alle meditieren und über die Reinheit des Herzens reden? Oder würden wir unsere Familien und Kinder verteidigen? Man sollte doch aktiv werden, um das Verbrechen zu stoppen, oder? Und manchmal ist es die einzige Lösung.
Ja, auf jeden Fall, auch Tibeter hatten sich mit Waffen gegen den Einfall der Chinesen gewehrt...."Buddhistische Bibelsprüche" helfen dagegen nicht, da ist Handeln angesagt...sich den Segen des Lamas "abholen" und ab die Post✊.
Ich hab auch ne familiäre Bindung zur Ukraine....mein Grossvater mütterlicherseits stammte aus Odessa...das ist nur "genetisch", es bestehn keine direkte Verbindungen mehr.....trotzdem muss ich öfters dran denken....
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Freiheit
Das erlebte Böse ist das Spiegelbild unseres Herzens. Heile das Herz und es wird aufhören häßliche Bilder zu produzieren.
(frei nach Nisargadatta Maharaj)
Das sogenannte Böse ist real – wie zum Beispiel der Holocaust, beide Weltkriege oder die Verbrechen der Hamas.

Zu sagen, dass all das nur das Spiegelbild unseres Herzens sei, bedeutet, alles zu leugnen und nicht wahrzunehmen. Es klingt sogar zynisch, wenn man darüber nachdenkt.

Das Böse ist erfahrbar( er-leb-bar) – alle Opfer von Verbrechen wissen es aus eigener leidvoller Erfahrung. Am eigenen Leib.
 
Re: Freiheit
Das Böse gibt es nicht.
Es gibt Menschen, die Böses tun und Menschen, die durch das böse Tun anderer leiden und sterben.
Das Böse gibt es nicht, Leiden wäre nicht überwindbar. Das Gute gibt es nicht, Leiden am Guten wäre nicht überwindbar.
 
Re: Freiheit
Das Böse gibt es nicht.
Es gibt Menschen, die Böses tun und Menschen, die durch das böse Tun anderer leiden und sterben.
Das Böse gibt es nicht, Leiden wäre nicht überwindbar. Das Gute gibt es nicht, Leiden am Guten wäre nicht überwindbar.
Na ja, es geht dann darüber hinaus, dass es keinen „Leidenden“ gibt – wer leidet also dann? So kann man nicht mehr über die persönliche Verantwortung sprechen, und zwar unter dem Deckmantel des Buddhismus.

Wo da nur eine Anhäufung von bloßen Gestaltungen ist, da nimmt man kein Lebewesen wahr [3].--- Aber nur das Leiden entsteht da, Leiden ist vorhanden und vergeht. Nichts außer dem Leiden entsteht, nichts andres als das Leiden wird aufgehoben
S.5.10. Vajirā - 10. Vajirā Sutta
 
Re: Freiheit
Lieber @Igor,

was ein Mensch empfindet, der selbst /seine Angehörigen, Krieg, Verbrechen, Angst, Schmerz etc. ausgesetzt ist/ sinḍ, kann nur derjenige korrekt nachvollziehen, der so etwas selbst erlebte. Das Folgende ist somit nur ein Versuch, das, was Hajo schrieb, an einem Beispiel zu erkläreṇ.

Sicher, der Mensch, der mit dem Dalai Lama sprach, war ein alter Mönch, und das, was er empfunden hatte und erzählte, ist nicht für einen jeden, der akutem Leid ausgesetzt ist/ war, nachvollziehbar, ... aber vielleicht ist das, was z.B. ich der Aussage Hajos entnahm, dazu geeignet, sie zumindest ein wenig verständlicher zu machen.

Nach Jahrzehnten in chinesischer Gefangenschaft, Hohn, Spott, Schlafentzug, Umerziehungsmaßnahmen, Folter und Kälte (beim nächtlichen Stehen auf dem Exerzierhof) ausgesetzt, wurde er eines Tages entlassen. Der Dalai Lama empfing ihn, sie tranken Tee, und der Dalai Lama hörte auf Nachfrage, was der Mönch in all den Jahren erleben musste ... Abschließend sagte der alte Mönch: "Ich hatte meinen Glauben, meinen Geist haben sie nicht brechen können." ... und nach einem Moment der Stille fügte er hinzu, nur einmal sei er fast verzweifelt, weil ihn beinahe das altruistisch liebende Mitgefühl mit seinen Peinigern verlassen habe.

Wie wir all das, was ist, erleben, lieber @Igor, beruht auf unserer Sicht der Dinge. Wenn wir nun bedenken, dass in früherer Zeit das Herz als Sitz des Geistes galt, wird die Aussage, "Das erlebte Böse ist das Spiegelbild unseres Herzens", möglicherweise verständlicheṛ. Sie ist nichts, was das, was Menschen an Leid erleben/ erlebten, bagatellisiert, sondern es zeigt auf, wie sie sich in nahezu aussichtsloser Lage ein wenig innere Wärme erhalten können ... Es ist gut, den Geist, das Herz, allen Mitmenschen - auch denen, die auf "der anderen Seite" kämpfen müssen (und möglicherweise nichts haben, woran sie sich orientieren können) zu öffnen. Das, was ein Mensch an liebendem Mitgefühl ausstrahlt, kehrt (als Kraft) zu ihm zurück ...
 
| Mein Blickwinkel: Ich schreibe nicht zwangsläufig aus dem Blickwinkel der Gelug-Prasangika-Madhyamaka, sondern dem Standpunkt meiner Gesprächspartner entsprechend, (auf die ich bemüht bin, einzugehen), sodass es uns möglich ist, auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Re: Freiheit
Liebe @mkha' ,


Ich kenne diese Stelle sehr gut – über den Mönch. Aber das Zitat von @Hajo bezieht sich auf Advaita-Vedanta, also wäre alles nicht real, sondern vielmehr das Herz des Malers, das die verschiedenen Farben erschafft.


Nun zum Autor:

Seine Lehre basiert auf dem Advaita Vedanta.
Nisargadatta Maharaj


P.S. Der Faden heißt "Freiheit". Und im Buddhismus sollte man sich um sie bemühen – wenn nicht jetzt, dann im nächsten Leben. Aber im Advaita Vedanta habe ich nichts Ähnliches gefunden, obwohl ich alle Bücher dieses Autors gelesen habe.
 
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Re: Freiheit
❤️ ... ich werde da nicht widersprechen, ... (aber unterscheidet sich das sehr von dem, was ich schrieb?) Irgendwie erinnert mich der Lehrinhalt des Advaita Vedanta ein wenig an Buddhas Lehren, ... :unsure: ..., das wäre ja im Prinzip auch nicht verwunderlich:

"Vedanta ist nicht nur eine Sichtweise der Wirklichkeit, sondern auch eine Lebensweise - nicht das gewöhnliche Leben, sondern ein spirituelles Leben. Sein Ziel ist es, den Menschen zu befähigen, die existenziellen Probleme des Lebens zu lösen, die menschlichen Grenzen zu überwinden, über das Leiden hinauszugehen und höchste Erfüllung und Frieden zu erlangen." Siehe auch https://www.vedanta.gr/
 
| Mein Blickwinkel: Ich schreibe nicht zwangsläufig aus dem Blickwinkel der Gelug-Prasangika-Madhyamaka, sondern dem Standpunkt meiner Gesprächspartner entsprechend, (auf die ich bemüht bin, einzugehen), sodass es uns möglich ist, auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Re: Freiheit
Bisher sind alle Tyrannen, Diktatoren und Schlächter in der Weltgeschichte irgendwann gescheitert. Jedoch haben sie währenddessen Millionen von Menschen getötet, gefoltert, versklavt, enormes und generationenlanges Leid verursacht, Grenzen verschoben, das Denken bestimmt, gelogen und betrogen. Es kann uns alle treffen.
Wenn wir unsere Herzen dem Buddha anvertrauen, dann legen wir das stille Meer des Friedens in unseren Herzen frei. Die scheinbar endlose Dunkelheit der Existenz verschwindet dann, weil die Liebe in unseren Herzen grenzenlos wird.
Das ist sehr viel! Und manchmal glaube ich, dass wir als Einzelne oft nicht viele andere Alternativen haben.
 
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