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traditionsübergreifend
Re: Dharma Dukkha richtig verstehen
versteht also deiner Meinung nach nicht was ein Geisteskontinuum oder ein Bewusstseinskontinuum ist. Wieso versteht man im Theravada nicht, dass von unserer Geburt an bis zu unserem Tod unserer Bewusstsein ununterbrochen andauert
Nicht ununterbrochen – das würde der Theorie des "Fluxes‘" widersprechen. Darüber hatte ich doch mehrfach geschrieben, oder?
Nochmal zur Erinnerung:

Jede Veränderung muss dis-kontinuierlich sein. Wir könnten sie auch „sprunghaft“ oder „vollständig“ nennen. Entweder ist etwas so oder es ist anders. Falls wir sagen sollten, „es ist nicht mehr ganz so, aber noch nicht anders“ oder „es ist fast anders“, dann stimmt etwas mit unserer Wahrnehmung oder unserem Verständnis nicht. Jedenfalls ist es keine phänomenologische Beschreibung von Veränderung. Genauer gesagt, es ist überhaupt keine Beschreibung von Veränderung, nicht einmal von Flux, sondern einfach nur Unfug. S. 123
Dasselbe gilt für die Wabertheorie. Universaler Flux hat etwas Tröstliches: Alles fliflaießt so vor sich hin, wunderbar! Kuschelige Vorstellungen dieser Art lassen ebenfalls den Aspekt des Leidens weg. Was uns aus unserer „spirituellen“ Selbstgefälligkeit herausreißen kann, sind die plötzlichen, abrupten, diskontinuierlichen Veränderungen. Und die richtige, die mittlttelere Sichtweise sagt uns: Alle Veränderungen sind so.
Das Leidhafte an der Unbeständigkeit liegt genau in der Sprunghaftiftsigkeit von Veränderung. Flux kennt keine abrupte Veränderung. Flux kennt eigentlich, wie ich versucht habe zu erklären, gar keine Veränderung. S. 132.
Und so weiter. ( "Gegen den Strich", Mettiko Bhukkhu)

Der Begriff "Geisteskontinuum" stellt, wie Peter Gäng treffend bemerkt, das Schlupfloch zum Ātman dar. Im Pali -Kanon jedoch geht es eigentlich um paṭicca-samuppāda – das bedingte Entstehen.

Wer diesen "Kreislauf" (Allegorie) durchschauen und unterbrechen kann, aber Hier und Jetzt!, würde im selben Augenblick Nibbāna erhaschen. Andernfalls wären wir alle schier verrückt.


Es hängt letztlich immer davon ab, wer diese Begriffe und wie übersetzt. Aber bitte – das ist KEINE! Meine persönliche Meinung. Alles andere betrachte ich als rein persönliche Unterstellung.

Dukkha im Kontext unserer samsarischen Existenz richtig zu verstehen.
@Helmut .

Genau, aber darüber hatte ich auch schon mehrfach geschrieben, denn das dukkha existiert auf allen Ebenen – so wie ein Holon. Der normale Mensch kann es nicht wahrnehmen und flieht ständig in andere atta – und so ad infinitum.


Auch das Buch von Samanera Bodhesako war doch verlinkt, oder?

Nochmal:

Beginnings: Collected Essays by S. Bodhesako

Und ihn zitiert auch mehr als genug Mettiko Bhikkhu . Darf ich fragen,@Helmut , hast du dich damit befasst oder nicht?
Ansonsten reden wir aneinander vorbei.
 
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