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traditionsübergreifend
Re: Dharma Leerheit
Ob es das Gleiche ist? 🤔
Es beschreibt hier schon das gleiche Phänomen und es kommt ja auch aus der selber Ecke nämlich der Kagyü Tradition.
Ein Geschmack als dritte Stufe im Mahamudra beschreibt jedenfalls einen Zustand, indem Subjekt , Objekt und Tat nicht mehr getrennt von einander wahrgenommen werden.
Und geht man in der Mahamudra Belehrung dann in die nächste Stufe, wird dieses Phänomen dann nicht mehr durch Meditation erzeugt sondern erfolgt spontan und ohne Anstrengung. Das ist dann die Nicht Meditation.

🙏
 
Re: Dharma Leerheit
Ich habe jetzt den 3. Vortrag beendet und finde es interessant, dass er Zustand, wo der Geist sich selbst ohne Subjekt und Objekt erfährt, von Brunnhölzl als "Ein-Geschmack" bezeichnet wird.
Besteht nicht etwas, das sich selber wahrnehmen kann, aus sich selbst heraus? Da wundert es mich, dass dies als Geist bezeichnet wird, dessen Bestehen doch eigentlich immer Bedingungen unterliegt.
 
Re: Dharma Leerheit
Besteht nicht etwas, das sich selber wahrnehmen kann, aus sich selbst heraus? Da wundert es mich, dass dies als Geist bezeichnet wird, dessen Bestehen doch eigentlich immer Bedingungen unterliegt.
Mir scheint, in dieser Tradition geht es um die endgültige Natur des Geistes und seine nicht-duale Natur.


Man spricht dann über "ursprüngliches Gewahrsein", so kann man das Ganze verstehen. Deswegen gibt es weder Subjekt noch Objekt, aber nur „Ein-Geschmack“.

Die rein verbale Beschreibung des Phänomens stößt hier an ihre Grenzen.
 
Re: Dharma Leerheit
Mir scheint, in dieser Tradition geht es um die endgültige Natur des Geistes und seine nicht-duale Natur.

Man spricht dann über "ursprüngliches Gewahrsein", so kann man das Ganze verstehen. Deswegen gibt es weder Subjekt noch Objekt, aber nur „Ein-Geschmack“.

Die rein verbale Beschreibung des Phänomens stößt hier an ihre Grenzen.
Ich glaube nicht, dass das beschreibbar, denkbar oder vorstellbar ist. Aber vielleicht sind es ja wieder nur Hinweise, die nicht wörtlich zu nehmen sind.
 
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