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mukti

Mitglied
Buddh. Richtung:
Theravada
Wieder mal, dieses Thema beschäftigt mich sehr. Weniger als gedankliche Überlegung, vielmehr als das Richten der Aufmerksamkeit auf das Wahrnehmen selbst, anstatt nur auf die wahrgenommenen Objekte. Die Wahrnehmung macht nichts aus den Sinneseindrücken, Gedanken, Gefühlen und Willensregungen sondern nimmt sie eben einfach nur wahr. Sie muss nicht willentlich erzeugt oder irgendwie gestaltet werden, sie ist immer da so wie sie ist, jetzt und in jedem Augenblick. Gewöhnlich beachtet man sie nicht und ist in die Objekte versunken und verwickelt aber wenn man sie beachtet, bewirkt das allmählich Befreiung, Erkenntnis und wahres Glück. Der Vorgang ist das "Beobachten", ein interessantes Wort: Ob bedeutet oberhalb von, über. Acht bedeutet Aufmerksamkeit, Beachtung. Achtsamkeit auf die sechs Sinnesobjekte, oberhalb von ihnen, also unbeeinträchtigt davon, unbewegt und immer in der Gegenwart.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Die Wahrnehmung macht nichts aus den Sinneseindrücken, Gedanken, Gefühlen und Willensregungen sondern nimmt sie eben einfach nur wahr.
Mein lieber Freund, es wäre dann Jñāna, wie ich es sehe. Alles, was außerhalb des eigenen Geistes stattfindet, wird ausgeblendet, und der Geist ruht in sich selbst.

Das ist aber eine Angelegenheit, denn du schreibst weiter:

Der Vorgang ist das "Beobachten", ein interessantes Wort: Ob bedeutet oberhalb von, über. Acht bedeutet Aufmerksamkeit, Beachtung. Achtsamkeit auf die sechs Sinnesobjekte, oberhalb von ihnen, also unbeeinträchtigt davon, unbewegt und immer in der Gegenwart.
Wovon unbeeinträchtigt?

Ich zitiere kurz: 16.2.6 Wesentlicher Gehalt von Satipaṭṭhāna
Der Kern des „Beobachtens und Erkennens im Augenblick“ besteht darin, die Dinge so zu sehen und zu erkennen, wie sie in jenem Moment sind: sehen, erkennen und verstehen, was gerade wie geschieht und welches Ergebnis sich zeigt. Man ist dem Geschehen unmittelbar gegenwärtig, nimmt wahr, betrachtet und versteht, folgt ihm in jedem Augenblick – und das ist alles. Man erzeugt keinerlei Reaktion im Geist. Es gibt kein wertendes Einordnen, kein Beurteilen, kein Urteil über gut oder schlecht, richtig oder falsch und dergleichen. Man legt keine Gefühle, keine inneren Neigungen und kein Festhalten hinein, kein „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“, kein „mag ich“ oder „mag ich nicht“ und dergleichen. Man sieht und versteht einfach, wie die Sache ist, wie jener Vorgang ist, so wie er in diesem Aspekt für sich allein ist – ohne den Gedanken hinzuzukonstruieren: „meins“, „seins“, „mein Ich“, „sein Ich“, „Herr A“, „Herr B“ und so weiter.
Also, man beobachtet, ohne sich innerlich mit dem Objekt zu identifizieren. Im Sehen nur Sehen, usw.. so wie der Buddha Bāhiya rät.

I.10. BĀHIYO

"Was das angeht, Bāhiyer, kannst du dich so üben: 'Gesehenes gelte dir nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes, sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes.' So kannst du dich üben, Bāhiyer. Wenn dir Gesehenes nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes gelten wird sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes, dann, bist 'du' nicht 'dort' Bāhiyer, dann ist 'das' nicht 'deine' Sache, dann Bāhiyer, bist 'du' weder 'hier' noch 'jenseits' noch 'dazwischen': Das eben ist das Ende des Leidens. "[18]
 
Re: Praxis Wahrnehmen
mukti schrieb:
Die Wahrnehmung macht nichts aus den Sinneseindrücken, Gedanken, Gefühlen und Willensregungen sondern nimmt sie eben einfach nur wahr.
Mein lieber Freund, es wäre dann Jñāna, wie ich es sehe. Alles, was außerhalb des eigenen Geistes stattfindet, wird ausgeblendet, und der Geist ruht in sich selbst.
Ein weiterer Begriff macht es nur unnötig kompliziert, ich meine schlicht die Wahrnehmung. Du nimmst gerade jetzt Sinnesobjekte, Gedanken, Gefühle und Willensregungen wahr, nicht? Und denkt die Wahrnehmung, fühlt sie oder will sie etwas? Sie nimmt doch dies alles einfach nur wahr, oder? Sie ist keines der fünf Sinnesobjekte, sie ist auch kein Gedanke, kein Gefühl, keine Willensregung, sie ist nicht das, was sie wahrnimmt, sondern eben das Wahrnehmen dieser Dinge. Ist das nicht klar und deutlich?

mukti schrieb:
Der Vorgang ist das "Beobachten", ein interessantes Wort: Ob bedeutet oberhalb von, über. Acht bedeutet Aufmerksamkeit, Beachtung. Achtsamkeit auf die sechs Sinnesobjekte, oberhalb von ihnen, also unbeeinträchtigt davon, unbewegt und immer in der Gegenwart.
Wovon unbeeinträchtigt?
Eben unbeeinträchtigt von den sechs Sinnesobjekten. Z..B ein Gefühl des Schmerzes oder ein Gefühl der Freude - die Wahrnehmung ist davon unberührt, sie leidet nicht und freut sich nicht, sie nimmt diese Gefühle wahr. Man muss nichts dafür tun, sie tut das von sich aus, es ist ihre Natur, ihre Eigenschaft. Wenn man die Aufmerksamkeit auf sie richtet, erkennt man, dass sie immer hinter oder über jeder Bewegung steht, ohne sich mitzubewegen, immer dieselbe Wahrnehmung.
Also, man beobachtet, ohne sich innerlich mit dem Objekt zu identifizieren. Im Sehen nur Sehen, usw.. so wie der Buddha Bāhiya rät.
Ja. Wenn man z.B. an einem unangenehmen Gefühl leidet, kann man sich erinnern: 'Beobachten!' Und wenn man das Gefühl beobachtet, ist man nicht mehr der Fühlende, sondern der Beobachtende. Man hat sich das Wahrnehmen vergegenwärtigt das immer schon da war, aber man hat es nicht beachtet, weil man nur auf das Gefühl geachtet hat, als wäre es das Selbst oder dessen Besitz.
So ist dieses Beobachten eine Übung, durch die sich allmählich und zunehmend das Glück der Befreiung erfahren lässt.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Und denkt die Wahrnehmung, fühlt sie oder will sie etwas? Sie nimmt doch dies alles einfach nur wahr, oder? Sie ist keines der fünf Sinnesobjekte, sie ist auch kein Gedanke, kein Gefühl, keine Willensregung, sie ist nicht das, was sie wahrnimmt, sondern eben das Wahrnehmen dieser Dinge. Ist das nicht klar und deutlich?
Kann sein, dass du den Begriff Wahrnehmung mit dem Gewahrsein verwechselst, denn du sprichst eigentlich über das Zweite.

Ich versuche es anders.

Der Prozess der Wahrnehmung verläuft immer wie vorprogrammiert. Wenn ich etwas sehe oder höre, etikettiere ich es als die Katze oder diese Buchstaben. Dann entstehen bestimmte Empfindungen. Wünsche ich zum Beispiel, dass alles abgetippt wird, und sollte ich es unterlassen, wird mein Verhalten durch dieses Netz der Entscheidungen gestaltet, im Körper, durch Sprache oder im Geist, durch meine Gedanken.

Das alles läuft blitzschnell ab, ansonsten könnten wir als Menschen nicht funktionieren. Und auch nicht kommunizieren.


Eben unbeeinträchtigt von den sechs Sinnesobjekten. Z..B ein Gefühl des Schmerzes oder ein Gefühl der Freude - die Wahrnehmung ist davon unberührt, sie leidet nicht und freut sich nicht, sie nimmt diese Gefühle wahr. Man muss nichts dafür tun, sie tut das von sich aus, es ist ihre Natur, ihre Eigenschaft. Wenn man die Aufmerksamkeit auf sie richtet, erkennt man, dass sie immer hinter oder über jeder Bewegung steht, ohne sich mitzubewegen, immer dieselbe Wahrnehmung.
Na ja, das ist Sati als der Weg zur Befreiung. Du benutzt das Wort „Wahrnehmung“, aber egal, ob buddhistisch oder rein neurowissenschaftlich betrachtet, es ist etwas anderes.

Dieses Dasein mit ständiger Achtsamkeit und klarem Gewahrsein (sati-sampajañña) hat ein wesentliches Merkmal, das man als „in der Gegenwart leben“ oder „das Leben im gegenwärtigen Augenblick führen“ bezeichnet. Das heißt: Achtsamkeit (sati) folgt dem, was gerade geschieht, sich gerade entfaltet oder gerade getan wird, in jedem einzelnen Augenblick, ohne es aus den Augen zu verlieren. Man bleibt nicht an einem bereits vergangenen Objekt hängen, haftet nicht daran und verweilt nicht bei ihm.

Die Quelle ist dieselbe.

Auch bei Anālayo kann man das Ganze finden.

Was ich sagen wollte: Du benutzt die Begriffe mit einer anderen Bedeutung, als wenn du ihnen selbst zuschreibst. Eher im Sinne von Advaita-Vedānta.

Ich habe damit kein Problem, aber es ist nicht korrekt oder methodologisch sauber.

Nur meine persönliche Meinung. Nichts persönlich gemeint.
So ist dieses Beobachten eine Übung, durch die sich allmählich und zunehmend das Glück der Befreiung erfahren lässt.
Dem kann jeder zustimmen, denke ich. Aber Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Schuhe.🤷‍♂️
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Kann sein, dass du den Begriff Wahrnehmung mit dem Gewahrsein verwechselst, denn du sprichst eigentlich über das Zweite.
Wie auch immer, du weißt was gemeint ist:

Dieses Dasein mit ständiger Achtsamkeit und klarem Gewahrsein (sati-sampajañña) hat ein wesentliches Merkmal, das man als „in der Gegenwart leben“ oder „das Leben im gegenwärtigen Augenblick führen“ bezeichnet. Das heißt: Achtsamkeit (sati) folgt dem, was gerade geschieht, sich gerade entfaltet oder gerade getan wird, in jedem einzelnen Augenblick, ohne es aus den Augen zu verlieren. Man bleibt nicht an einem bereits vergangenen Objekt hängen, haftet nicht daran und verweilt nicht bei ihm.
Das ist es, wovon ich spreche.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Statt wahrnehmen kann man auch sagen gewahren, bewusst sein oder erfahren, ich meine damit immer das Erscheinen der Sinneseindrücke. Die Wahrnehmung selber ist keine Erscheinung der sechs Sinneseindrücke, aber weil Sinneseindrücke erscheinen weiß man eben, dass es sie gibt. Man kann sie nicht untersuchen wie ein Objekt, es lässt sich nur die Eigenschaft "wahrnehmen" erkennen. Verschiedene Ansichten haben sich gebildet, etwa dass es im Grunde unabhängig wäre, allgegenwärtig, allwissend, ohne Anfang und Ende, ein wahres Selbst, der Ursprung von allem, ein Funke Gottes, usw. Das Paliwort ist viññāna, gewöhnlich mit Bewusstsein übersetzt. Sanna wird mit Wahrnehmung übersetzt, meint aber nicht das Wahrnehmen an sich, sondern die Art und Weise der Wahrnehmung. Nach der Lehre des Buddha hängt viññāna von nāma rūpa ab und existiert nicht aus sich selbst heraus. Meine Wenigkeit weiß nur, dass es das Wahrnehmen der sechs Sinneseindrücke gibt und in diesem Punkt müssten sich eigentlich alle einig sein.

Ich kann mich weder in den körperlichen und geistigen Erscheinungen, noch in der Wahrnehmung finden. Genau betrachtet erscheine ich selber in der Wahrnehmung, bin demnach Objekt, nicht Subjekt. Obwohl wahr, ist das eine sehr ungewöhnliche Sichtweise. Daraus leitet sich zunächst ein unbezweifelbares Konzept ab: Es gibt nur Wahrnehmung und Wahrgenommenes, das Ich ist eine geistige Gestaltung. Da wird es entweder gruselig, oder leicht ums Herz.
 
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Re: Praxis Wahrnehmen
Daraus leitet sich zunächst ein unbezweifelbares Konzept ab:
Es gibt nur Wahrnehmung und Wahrgenommenes, das Ich ist eine geistige Gestaltung. Da wird es entweder gruselig, oder leicht ums Herz.
Warum gruselig?
Mir scheint, das ist es nur so lange, als ich noch mit dem ICH verhaftet bin, danach sollte es mir leicht um's Herz werden - oder?
Keine Ahnung, die Erkenntnis ist ja das eine, es verwirklicht zu haben etwas ganz anderes.
Leider bin "ich" auch noch nicht so weit aber täglich daran zu arbeiten lohnt sich sicher, da bin "ich" ganz sicher. :)
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Warum gruselig?
Mir scheint, das ist es nur so lange, als ich noch mit dem ICH verhaftet bin, danach sollte es mir leicht um's Herz werden - oder?
Keine Ahnung, die Erkenntnis ist ja das eine, es verwirklicht zu haben etwas ganz anderes.
Leider bin "ich" auch noch nicht so weit aber täglich daran zu arbeiten lohnt sich sicher, da bin "ich" ganz sicher. :)
Weil man mit dem ICH verhaftet ist, kann es sich bei mangelndem Wissen und rigoroser Praxis anfühlen, als würde einem der Boden unter den Füssen weggezogen, der altgewohnte Halt geht verloren. Mit entsprechendem Wissen, Erkenntnis und täglicher Praxis nach eigenem Ermessen, ist es eine zunehmende Erleichterung und Befreiung.
Wir sind halt nicht in der Situation wie Ordinierte in einer entsprechenden Sangha , mit einem persönlichen Lehrer bzw. Betreuer.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Dazu muss man ja nicht ordiniert sein. Heutzutage haben wir das riesengroße Glück, daß die nächste Sangha nicht weit weg ist, und auch ein Lehrer, und wenn es "nur" online ist.

Wenn man so rigoros meditiert, wäre eine Sangha und ein Lehrer schon sehr hilfreich, um mit der zunehmenden Haltlosigkeit des Egos umgehen zu können.
Sonst kann das echt nach hinten losgehen.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Man kann schon vor dem Stromeintritt einen Moment haben, wo einem klar wird, dass dieses Ich (bzw die Idee davon) eine unsichere Sache ist. Vielleicht hat man viele Bücher darüber gelesen und man wird bei der inneren Suche nicht fündig in Bezug auf das Ich .
Man ist dann zwar nicht zur Wahrheit durchdrungen und es ist immer noch ein Glaube (da ist vermutlich kein Ich ) aber man weiß es noch nicht genau. Und das kann sehr beängstigend und verstörend sein.

Bei mir war es lange so, dass ich in der Meditation an eine Art von Barriere geraten bin . Ich habe alles immer wieder zerlegt und betrachtet und ich konnte in diesen Dingen kein Ich finden. Es gibt tiefere Bereiche in der Meditation wo alles wegfällt. Da erscheint das ganze Universum als ein grenzenloser Raum in denen es eine Art von Energiepunkten gibt.
Diese Punkte können nur eine gewisse Zeit eine Form annehmen und ordnen sich ständig neu.

In diesem Bereich kann man stundenlang sitzen ohne Schmerzen, Hunger , Müdigkeit.
Durch die scheinbare Abwesenheit der Welt entsteht eine Art von Glücksgefühl. In Wirklichkeit ist man aber nicht glücklich, sondern es ist eine Art von Abwesenheit des Leidens .

Dieser Zustand ist aber auch temporär (auch wenn man sehr lange darin verweilen kann).
Ich habe wochen und Monate lang diese Energiepunkte betrachtet und beobachtet.
Was anderes ist dort (fast) nicht mehr.

Eines Tages entstand die Idee, dass diese Energie der Urgrund beziehungsweise die wahre Natur der Welt ist.
Ich sterbe nicht wirklich, sondern verändere nur meine Form . Eigentlich irgendwie tröstlich…

Aber das ist eben nur eine temporäre Sache.
Und dann kam plötzlich die Frage, wer diese Energiepunkte wahrnimmt und ihnen eine Bühne bietet.
In diesem Bereich sind ja nur noch diese winzigen energiepunkte, und irgendwas, dass davon ausgeht, diese wahrzunehmen und sich mit ihnen zu identifizieren.

Tausende Leben die Schauspieler auf der Bühne beobachten und sich über sie freuen oder sich wegen ihnen fürchten , aber die Bühne selbst wurde nie genauer angesehen.
Und da ist dann dieser eine Moment wo man zum ersten Mal hinter die Kulisse des Universums schaut.
Und wenn das klappt, dann vernichtet man sein ganzes Universum.
In erster Linie ist es ein zerstörerischer Prozess, dem aber bald ein Friede jenseits unserer Vorstellungskraft folgt.

Blickt man aber nicht wirklich hinter die Kulissen, dann bleibt da nur Zweifel , Angst und sogar Hoffnungslosigkeit.

Diese Erkenntnis wird man eher selten durch das lesen von Texten oder durch das Nachdenken finden, weil jener der denkt, sich mit dem denkenden identifiziert und jenes nicht erforscht, was nicht mehr denkt.

Lg Martin
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Wieder mal, dieses Thema beschäftigt mich sehr. Weniger als gedankliche Überlegung, vielmehr als das Richten der Aufmerksamkeit auf das Wahrnehmen selbst, anstatt nur auf die wahrgenommenen Objekte. Die Wahrnehmung macht nichts aus den Sinneseindrücken, Gedanken, Gefühlen und Willensregungen sondern nimmt sie eben einfach nur wahr. Sie muss nicht willentlich erzeugt oder irgendwie gestaltet werden, sie ist immer da so wie sie ist, jetzt und in jedem Augenblick. Gewöhnlich beachtet man sie nicht und ist in die Objekte versunken und verwickelt aber wenn man sie beachtet, bewirkt das allmählich Befreiung, Erkenntnis und wahres Glück. Der Vorgang ist das "Beobachten", ein interessantes Wort: Ob bedeutet oberhalb von, über. Acht bedeutet Aufmerksamkeit, Beachtung. Achtsamkeit auf die sechs Sinnesobjekte, oberhalb von ihnen, also unbeeinträchtigt davon, unbewegt und immer in der Gegenwart.
Ich denke auch, dass es ein Glück ist, wenn man in einen Zustand der "Nur Wahrnehmung" gerät, ohne etwas zu ergreifen, oder zu bewerten.
Das kann zum Beispiel beim Sport, im Schwimmbad, bei einem Waldspaziergang passieren, wenn es einem gelingt, dabei nicht über etwas anderes nachdenken.

Im Zazen gibt es den Begriff des Shikantaza , "Nur Sitzen". Man sitzt in seinem Körper in Meditationshaltung und atmet. Durch das Wegfallen äusserer Reize, nimmt man dann alles mögliche wahr, was im Inneren passiert, von hartnäckigen Ablenkungen über Knieschmerzen bis zu alten Erinnerungen, die plötzlich im Geist erscheinen. Ein Stück weit beobachtete man das dann, aber der Trick ist eben, es nicht zu ergreifen, nicht zu benennen und nicht weiterzuverfolgen. Sich nicht in seine Gedanken und Gefühle die durch Wahrnehmung entstehen, ablenken zu lassen oder zu verstricken. Einfach sitzen.

Das ist ein Zustand, der von der Alltagserfahrung sehr weit entfernt ist. Man verliert in dieser Situation die Anbindung an das Selbst, das sonst im Alltag alles kommentiert, bewertet und sortiert. Es entsteht sowieso immer wieder neu, aber man hat am eigenen Leib erfahren, wie es entsteht und sich immer wieder zusammensetzt.

Meine Gedanken dazu. Liebe Grüsse. Bubbles
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Im Zazen gibt es den Begriff des Shikantaza, "Nur Sitzen". Man sitzt in seinem Körper in Meditationshaltung und atmet. Durch das Wegfallen äusserer Reize, nimmt man dann alles mögliche wahr, was im Inneren passiert, von hartnäckigen Ablenkungen über Knieschmerzen bis zu alten Erinnerungen, die plötzlich im Geist erscheinen. Ein Stück weit beobachtete man das dann, aber der Trick ist eben, es nicht zu ergreifen, nicht zu benennen und nicht weiterzuverfolgen. Sich nicht in seine Gedanken und Gefühle die durch Wahrnehmung entstehen, ablenken zu lassen oder zu verstricken. Einfach sitzen.

Das ist ein Zustand, der von der Alltagserfahrung sehr weit entfernt ist. Man verliert in dieser Situation die Anbindung an das Selbst, das sonst im Alltag alles kommentiert, bewertet und sortiert. Es entsteht sowieso immer wieder neu, aber man hat am eigenen Leib erfahren, wie es entsteht und sich immer wieder zusammensetzt.
Nicht ergreifen und nicht weiterverfolgen ist wohl für jede buddhistische Meditationsübung essentiell. Im Theravada , ich glaube besonders in Burma, gibt es die Variante des Benennens, 'das ist ein Gedanke, das ist ein Gefühl, das ist eine Willensregung', das kann helfen alles als Objekt wahrzunehmen, ohne sich damit zu identifizieren.

Es gibt verschiedene Methoden und buddhistische Richtungen, ich denke dass sie alle den Zweck haben, zu Sammlung und befreiender Einsicht zu führen, im Rahmen der grundlegenden Lehren wie die vier edlen Wahrheiten und die drei Daseinsmerkmale und jeder kann seinen individuellen Weg finden.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Warum gruselig?
Mir scheint, das ist es nur so lange, als ich noch mit dem ICH verhaftet bin, danach sollte es mir leicht um's Herz werden - oder?
Keine Ahnung, die Erkenntnis ist ja das eine, es verwirklicht zu haben etwas ganz anderes.
Leider bin "ich" auch noch nicht so weit aber täglich daran zu arbeiten lohnt sich sicher, da bin "ich" ganz sicher.
Der radikale Verlust des „Ich“ kann bestimmt als gruselig empfunden werden. Ich lese zum Beispiel:
„Er denkt so: ‚Also werde ich vernichtet werden! Also werdeich zugrunde gehen! Also werde ich nicht mehr werden!‘ Dannist er bekümmert, trauert und klagt, er weint und schlägt sich dieBrust und wird zerrüttet.“~ M 22.20
So ist es mit dem Wesen des Nibbāna. Deswegen betone ich immer wieder: Der Buddhismus ist nicht für jeden geeignet. Einen sehr interessanten Artikel habe ich bei David Loy gelesen. Er schildert diesen Zustand mit Begriffen der Psychoanalyse, und zwar so, dass es sich wie der gähnende Abgrund anfühlt. Dasselbe kann man bei Ñāṇavīra finden.

Diese Erkenntnis wird man eher selten durch das lesen von Texten oder durch das Nachdenken finden,
Ich persönlich denke, dass das Lesen von Sutren als weises Nachdenken betrachtet werden kann, und zwar rund um die Uhr.

Es wirkt transformativ, denn Meditation bedeutet nichts anderes als sehr gründliches Nachdenken. So wie beim Koan im Zen . Dann kann man das Denken wirklich transzendieren. Wie Ludwig Wittgenstein es ausdrückte: „Wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen.“
 
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Re: Praxis Wahrnehmen
Meditation ist ein dehnbarer Begriff, aber aus meiner Erfahrung heraus ist die Meditation so viel mehr als nur Nachdenken. Beobachten, Erforschen, Heilen und vieles mehr.
Komischerweise habe ich mich immer auf jenen konzentriert, der denkt.
Und jenes was nicht denkt habe ich komplett ignoriert.
Ich habe mein Leben lang immer Zuflucht gesucht in meiner Idee von mir und meinem Leben. Ich hätte es mir gar nicht anders vorstellen können. Und das Umfeld unterstützt uns in dieser Sichtweise, weil sie es auch so gelernt haben und auch so wahrnehmen

Kein Buch der Welt,
Kein Unterricht in der Schule,
Keine Erziehung der Eltern, hätte mich auf jenes vorbereiten können, dass ich in der Meditation erlebt habe.
Den Geist ist für mich wie der Himmel .
Wolken (Gedanken, Gefühle usw) ziehen vorbei und früher habe ich mich damit identifiziert. Das Gewitter und der Sturm haben mein Herz erschüttert und in Angst versetzt.
Wenn die schönen Herbstlichen Tage gehen mussten, dann war es (❤️) traurig.
Auf dieser Ebene gab es Geburt, Kummer und Sorgen.
Als ich erkannte, dass ich unberührt von diesen Erscheinungen nur eine Bühne biete, war das alles kein Problem mehr.
Die Grenzen kommen durch den Glauben und das erlernte aus der Erziehung, aus den Büchern und dem Umfeld .

Da ist in Wirklichkeit nur ein tod-und Geburtloser stiller Friede, der nur in Form von Unwissenheit eine Existenz hat. Diese Unwissenheit erzeugt eine Wiedergeburt, Himmel und Hölle.

Aber das was nicht denkt , nicht ergreift, nicht ablehnt, nie Geboren wird und nie Sterben wird, das ist ein stiller Frieden und unsere “wahre Heimat“.

Die Lehre an sich war für mich nicht nur ein Weg zu einem stressfreieren glücklichen Leben, sondern ein Weg zurück ins Herz. Ein finales nachhause kommen, wo man dann erkennt, dass alles gut ist.
Ungefähr so wie jemand der in einer Zelle eingesperrt ist, und jemand anders (der Buddha) zeigt ihm dann, dass er den Schlüssel für die Zelle schon immer in der Hosentasche hatte .

Mögen wir alle Frieden finden!
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Es wirkt transformativ, denn Meditation bedeutet nichts anderes als sehr gründliches Nachdenken. So wie beim Koan im Zen . Dann kann man das Denken wirklich transzendieren.
Für mich bedeutet Meditation, ins Spüren, Erleben zu kommen, und gerade das Denken loszulassen.
Den tiefen inneren Frieden in mir kann ich mir doch nicht erdenken.

Was Du beschreibst ist für mich eine Kontemplation .
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Ich persönlich denke, dass das Lesen von Sutren als weises Nachdenken betrachtet werden kann, und zwar rund um die Uhr.

Es wirkt transformativ, denn Meditation bedeutet nichts anderes als sehr gründliches Nachdenken. So wie beim Koan im Zen. Dann kann man das Denken wirklich transzendieren. Wie Ludwig Wittgenstein es ausdrückte: „Wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen.“
Soviel ich weiß handelt es sich bei Koans um paradoxe Aussagen, die das Denken transzendieren sollen. Auf einer Bodhi -Sangha Webseite ist ein Beispiel:
Ein Mönch fragte einen Zen-Meister: „Wie sah das ursprüngliche Gesicht vor meiner Geburt aus?“
Der Zen-Meister antwortete: „Schau es dir an!“
Der Mönch sah sich um, sah aber nichts.
Der Zen-Meister sagte: „Das ist es.“
(Mumonkan Nr.23)
Man soll sich also etwas anschauen und wenn man es nicht sieht, sieht man es - das ist unlogisch und was man dabei erkennen mag, erkennt man wohl nicht durch Nachdenken, vielleicht kann man es als Intuition bezeichnen.

Nachdenken führt auch zu Erkenntnissen, z.b. nachdenken über den Satz "Begehren ist die Ursache von Leid": Wenn ich etwas Vergängliches begehre, muss ich leiden, wenn es eben vergeht. Außerdem ist Leid eine Bedingung für das Begehren, zumindest muss es Unzufriedenheit mit der Gegenwart geben, damit Begehren entstehen kann. Usw., wenn ich den Satz nach allen Aspekten analysiere, komme ich zu dem Schluss, dass er wahr ist. Aber das Begehren ist immer noch in mir, ich habe diese Wahrheit nicht verwirklicht. Wenn ich auf der Grundlage des Verstehens den Willen anstrenge und Verzicht übe, hält das nicht an, das Begehren überwältigt mich immer wieder. Ich erfahre Leid und begehre trotzdem, weil ich die Wahrheit zwar verstanden, aber nicht durchschaut habe. Mein Blick reicht nur bis zur logischen Erkenntnis, ich sehe ein Geistobjekt, aber nicht die Sache selbst. Ich muss die Verbindung Begehren - Leid direkt wahrnehmen, ohne Gedanken dazwischen darüber bewusst sein.

Wenn ich die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung bzw. das reine Gewahrsein richte, entspannen sich Geist und Körper und die Involvierung in wahrgenommene Objekte nimmt ab, das geht in Richtung Geistesruhe und Einsicht und bewirkt, dass man allgemein ruhiger, besonnener, friedlicher und sicherer wird, das Vertrauen in das Ziel der vollkommenen Loslösung bzw. Erwachen oder Nibbana , nimmt zu, wenn es auch noch weit entfernt sein mag.
Jedenfalls geht es meines Erachtens letztlich darum, irgendwie vom Verstehen zur Verwirklichung zu gelangen.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Mein Blick reicht nur bis zur logischen Erkenntnis, ich sehe ein Geistobjekt, aber nicht die Sache selbst. Ich muss die Verbindung Begehren - Leid direkt wahrnehmen, ohne Gedanken dazwischen darüber bewusst sein.
Es gibt auch ein heilendes Begehren, Chanda, und zwar bei dem Buddha selbst. Und dazu geht es nicht ohne Yoniso Manasikāra. Zuerst lese ich etwas, dann studiere ich das. Der dritte Schritt ist, dass ich den Pfad verwirkliche oder realisiere.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Es gibt auch ein heilendes Begehren, Chanda, und zwar bei dem Buddha selbst. Und dazu geht es nicht ohne Yoniso Manasikāra. Zuerst lese ich etwas, dann studiere ich das. Der dritte Schritt ist, dass ich den Pfad verwirkliche oder realisiere.
Die Wirkung von Yoniso Manasikara ist jedenfalls, dass die fünf Hindernisse Sinneslust, Übelwollen, Stumpfheit oder Mattheit, Aufgeregtheit und skeptischer Zweifel schwinden, während sich die Erwachungsglieder Achtsamkeit, Lehrergründung, Tatkraft, Entzücken, Gestilltheit, Sammlung und Gleichmut entwickeln. (Z.B. S.46.24) Daran lässt sich erkennen, ob man's richtig macht.
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Man soll sich also etwas anschauen und wenn man es nicht sieht, sieht man es - das ist unlogisch und was man dabei erkennen mag, erkennt man wohl nicht durch Nachdenken, vielleicht kann man es als Intuition bezeichnen.
Ich werde hier den Teufel tun, die Koan Praxis zu erklären, weil ich mich damit nicht auskenne und es eine gezielte Schulung dafür braucht, die durch analytische Lösungen nicht zu begreifen ist.
Doch soviel ich verstanden habe geht es darum, durch ein unlösbares Paradoxon (oder viele davon)
das dualistische Denken zu durchbrechen. Man kann dabei erfahren, dass durch den Verstand kein Zugang zu den göttlichen Verweilzuständen möglich ist.
Nicht ergreifen und nicht weiterverfolgen ist wohl für jede buddhistische Meditationsübung essentiell. Im Theravada , ich glaube besonders in Burma, gibt es die Variante des Benennens, 'das ist ein Gedanke, das ist ein Gefühl, das ist eine Willensregung', das kann helfen alles als Objekt wahrzunehmen, ohne sich damit zu identifizieren.
Das ist ganz sicher hilfreich. 🙏
 
Re: Praxis Wahrnehmen
Daran lässt sich erkennen, ob man's richtig macht.
Das kann sein, aber ich beziehe mich auf Buddhadhamma von Phra Ajahn Payutto, und zwar:

  • Cintāmayapaññā – Weisheit (paññā), die aus dem Nachdenken und Bedenken entsteht (Weisheit (paññā), die aus dem in sich selbst aufgestiegenen yonisomanasikāra entsteht)
  • Sutamayapaññā – Weisheit (paññā), die aus dem Hören und Studieren entsteht (Weisheit (paññā), die aus paratoghosa entsteht)
  • Bhāvanāmayapaññā – Weisheit (paññā), die aus dem Ausüben und Kultivieren entsteht (Weisheit (paññā), die daraus entsteht, dass man auf der Grundlage der beiden erstgenannten Arten von Weisheit (paññā) unablässig manasikāra in Bezug auf die Erscheinungen der Wirklichkeit vollzieht)
Und ich kann jedem empfehlen, weiterzulesen.

Zur Dreifachen Weisheit (paññā)

Ich werde hier den Teufel tun, die Koan Praxis zu erklären, weil ich mich damit nicht auskenne und es eine gezielte Schulung dafür braucht, die durch analytische Lösungen nicht zu begreifen ist.
@Bubbles .

Das Leben, so wie es ist, stellt eigentlich einen Koan dar, scheint mir.🤔 Wir alle suchen nach dem Sinn, nach den Antworten, was uns alle erwartet, welche Bedeutung das Ganze hat, was uns bewegt und motiviert, weiterzuleben, zu lieben, zu hoffen und nicht zu verzagen.
Jeder Augenblick, wenn ich mit dem" frischen" Blick dem Leben begegne, ist das Rätsel des Daseins, das niemals endgültig lösbar bleibt.

So ähnlich wie der Anfängergeist von S. Suzuki. Und das passiert immer Jetzt.❗

🙏
 
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Re: Praxis Wahrnehmen
"Cintāmayapaññā – Weisheit (paññā), die aus dem Nachdenken und Bedenken entsteht (Weisheit (paññā), die aus dem in sich selbst aufgestiegenen yonisomanasikāra entsteht)
Sutamayapaññā – Weisheit (paññā), die aus dem Hören und Studieren entsteht (Weisheit (paññā), die aus paratoghosa entsteht)
Bhāvanāmayapaññā – Weisheit (paññā), die aus dem Ausüben und Kultivieren entsteht (Weisheit (paññā), die daraus entsteht, dass man auf der Grundlage der beiden erstgenannten Arten von Weisheit (paññā) unablässig manasikāra in Bezug auf die Erscheinungen der Wirklichkeit vollzieht)"

Und ich kann jedem empfehlen, weiterzulesen.

Zur Dreifachen Weisheit (paññā)

Habe es gelesen, da steht auch: "Wenn yonisomanasikāra vorhanden ist, können alle drei Arten der Weisheit (paññā) entstehen und ihr Ziel erreichen."
Das Ziel der Weisheit ist das Verlöschen von Gier, Hass und Verblendung, das vermutlich erst mit Bhāvanāmayapaññā vollständig erreicht wird, auf der Grundlage von Sutamayapaññā und Cintāmayapaññā:

Abschließend noch einmal zusammengefasst: Menschen, die Informationen und suta empfangen,
  • manche erlangen nur suta, ohne überhaupt Weisheit (paññā) zu gewinnen – nicht einmal sutamayapaññā;
  • manche, die das suta bedenkend und prüfend betrachten, sind in der Lage, sutamayapaññā entstehen zu lassen;
  • manche, die sutamayapaññā erlangt haben und weiter bedenken und tiefer nachforschen, entwickeln cintāmayapaññā;
  • manche schließlich, die sutamayapaññā und cintāmayapaññā als Grundlage nehmen und Weisheit (paññā) durch noch tieferen yonisomanasikāra weiterentwickeln, können bhāvanāmayapaññā entstehen lassen.

Das schwinden der fünf Hindernisse und die Entwicklung der sieben Erwachungsglieder beginnt wohl mit Sutamayapaññā, setzt sich fort mit Cintāmayapaññā und vollendet sich mit Bhāvanāmayapaññā. Wobei es individuell verschieden sein dürfte, wieviel Zeit dafür jeweils aufgewendet wird. Also ob nur Grundlagen der Lehrreden oder alle möglichen Details gekannt, verstanden und durch Bhavana vertieft werden, bis das Ziel erreicht ist.
 
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