mukti
Mitglied
Buddh. Richtung:
Theravada
Theravada
Wieder mal, dieses Thema beschäftigt mich sehr. Weniger als gedankliche Überlegung, vielmehr als das Richten der Aufmerksamkeit auf das Wahrnehmen selbst, anstatt nur auf die wahrgenommenen Objekte. Die Wahrnehmung macht nichts aus den Sinneseindrücken, Gedanken, Gefühlen und Willensregungen sondern nimmt sie eben einfach nur wahr. Sie muss nicht willentlich erzeugt oder irgendwie gestaltet werden, sie ist immer da so wie sie ist, jetzt und in jedem Augenblick. Gewöhnlich beachtet man sie nicht und ist in die Objekte versunken und verwickelt aber wenn man sie beachtet, bewirkt das allmählich Befreiung, Erkenntnis und wahres Glück. Der Vorgang ist das "Beobachten", ein interessantes Wort: Ob bedeutet oberhalb von, über. Acht bedeutet Aufmerksamkeit, Beachtung. Achtsamkeit auf die sechs Sinnesobjekte, oberhalb von ihnen, also unbeeinträchtigt davon, unbewegt und immer in der Gegenwart.