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traditionsübergreifend
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Man definiert es halt so, dass man es verstehen kann, um nicht zu sagen, wie es einem passt.
DU hast versprochen, mich nicht zu belehren, oder?;)
Da brauche ich nicht definieren oder misstrauen, es spricht mir aus dem Herzen so wie es da steht.
Das ist deine Sichtweise, in Ordnung.


Ich aber werde mich genau nicht von den vergänglichen Gebilden abwenden, weil das Leben einfach schön ist, dank dieser Vergänglichkeit. Es ist einzigartig und wertvoll durch diese Vergänglichkeit.


Ich wollte genießen, weil ich im nächsten Augenblick sterben kann, aber mich nicht vom Leben abwenden, das würde meinen inneren geistigen Tod bedeuten.


Da bitte, ich kann auch etwas zitieren:


Ob man nun Nibbāna im Strudel des Samsāra findet oder nicht, hängt von der eigenen Weisheit oder Dummheit ab. Beide, Samsāra im siedenden Geist-Körper-Prozeß und Nibbāna im kühlen, von Anhaften freien Geist-Körper-Prozeß, befinden sich zusammen am selben Ort. Nibbāna ist im Samsāra zu finden.
Das stellt für mich nur eine Frage der Perspektive dar, mehr nicht.

 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Ich wollte genießen, weil ich im nächsten Augenblick sterben kann, aber mich nicht vom Leben abwenden, das würde meinen inneren geistigen Tod bedeuten.
Ein Arhat , der Nirvana verwirklicht hat, und auch ein Bodhisattva , der zum Wohle aller Wesen die Buddhaschaft erreichen will, wenden sich ja nicht vom Leben ab. Beide führen ein Leben, dass nicht von Gier, Hass und Verblendung geprägt ist. Der Bodhisattva verkörpert sich darüber hinaus immer wieder in neuen Existenzen, um den Lebewesen, die sich noch nicht von Gier, Hass und Verblendung befreit haben, dabei zu helfen, von diesen drei Geistesgiften frei zu kommen.

Ob man nun Nibbāna im Strudel des Samsāra findet oder nicht, hängt von der eigenen Weisheit oder Dummheit ab. Beide, Samsāra im siedenden Geist-Körper-Prozeß und Nibbāna im kühlen, von Anhaften freien Geist-Körper-Prozeß, befinden sich zusammen am selben Ort. Nibbāna ist im Samsāra zu finden.
Das ist die Auffassung von Buddhadasa Bhukkhu. Auch wenn er ein großer Meister und Gelehrter des Theravada war, muss man nicht alle seine Ansichten übernehmen. So wie Buddha Sakyamuni seine SchülerInnen immer wieder aufgeforderte, seine Lehren nur dann zu übernehmen, wenn sie diese geprüft haben, so sollten wir es mit zeitgenössischen Meistern und Gelehrten auch halten.

Ich würde der zitierten Aussage nicht zu stimmen, weil sie für mich im Widerspruch zu den vier edlen Wahrheiten steht. Das muss dich ja nicht davon abhalten, es anders zu sehen.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Ich würde der zitierten Aussage nicht zu stimmen, weil sie für mich im Widerspruch zu den vier edlen Wahrheiten steht. Das muss dich ja nicht davon abhalten, es anders zu sehen.
Dein Recht, @Helmut .

„Alle Lebewesen sind Buddha-Natur .“

– sagt Dōgen. Man braucht nichts zu verwirklichen, denn der Ausdruck des Erwachens selbst ist die Praxis.


Und weil die Natur der Wirklichkeit nicht dual ist, würde es nicht automatisch bedeuten, dass dieser Meister aus der Sicht des Buddhismus kein Recht hat. Oder?

"Die Nicht-Dualität der Wirklichkeit ist eine Grundeinsicht Dōgens, seine Metaphysik ist eine Advaita-Metaphysik“, schreibt dazu Heinrich Dumoulin.

Im Zen ist eins plus eins nicht immer zwei. Und die Zeit stellt nur die Konstruktion des eigenen beschränkten Denkens dar, sodass ich es mir erlaube, wieder Ludwig Wittgenstein zu zitieren.

Meine Sätze erläutern dadurch, dass sie der, welcher mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie – auf ihnen – über sie hinausgestiegen ist. (Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.) // Er muss diese Sätze überwinden, dann sieht er die Welt richtig." - Satz 6.54
Hier

Noch dazu das Beispiel aus der Zen-Tradition:

Im Grund ist der Bodhi gar kein Baum,
noch gibt es einen Spiegel.
Da alles leer von Anbeginn,
wo heftet denn Staub sich hin.
Hui Neng Der 6. Patriarch des Chan


Also bitte, es ist die andere Sichtweise, und es wäre nicht viel abverlangt, diese auch zu respektieren. Danke sehr.🙏

P.S.

"Leerheit und Entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit" von Prof. Masao Abe, Kyoto, Beitrag # 224, widerspricht auch/ scheinbar../:unsure: den Vier Edlen Wahrheiten, wenn man so penibel darauf besteht, dass eins plus eins immer zwei ergibt. Nicht persönlich gemeint.


Was mir dazu noch einfällt: Dann gibt es noch die wirklich glänzende Abhandlung über die Natur der Wirklichkeit von David Loy.(y)


Nonduality: A Study in Comparative Philosophy (New Haven, Conn: Yale University Press, 1988). Eine Taschenbuchedition wurde bei Humanities Press im Jahr 1997 veröffentlicht. Eine deutsche Edition (übersetzt von Clemens Wilhelm) wurde als Nondualität: Über die Natur der Wirklichkeit von Krüger, Frankfurt, im Jahr 1998 veröffentlicht. Eine spanische Edition (übersetzt von Fernando Mora and David Gonzalez Raga) wurde als No dualidad von der Kairos Press im Jahr 2000 veröffentlicht. Korrektur von Robert Zeuschner[7] und Karl H. Potter.[8]

Wiki.
 
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Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Und weil die Natur der Wirklichkeit nicht dual ist, würde es nicht automatisch bedeuten, dass dieser Meister aus der Sicht des Buddhismus kein Recht hat. Oder?

"Die Nicht-Dualität der Wirklichkeit ist eine Grundeinsicht Dōgens, seine Metaphysik ist eine Advaita-Metaphysik“, schreibt dazu Heinrich Dumoulin.
Die Nicht-Dualität der Wirklichkeit ist eine Einsicht , die wir nicht nur bei Dogen finden. Wir finden sie auch im indo-tibetischen Buddhismus. Sie ist also eine Einsicht, die von vielen Dharma -Schulen akzeptiert wird. Die Frage ist nur, ob alle, die dieser allgemeinen Aussage über die Nicht-Dualität der Wirklichkeit zustimmen auch das gleiche meinen.

Ich denke, die Wirklichkeit ist nicht-dual, weil alle Phänomene in gegenseitiger Abhängigkeit bestehen. Werden diejenigen, die die inhärente Existenz der Phänomene vertreten, und das tun etliche Dharma-Schulen, die Wirklichkeit auch so auffassen?

Nicht-Dualität bedeutet doch nicht, dass alle Ansichten, die geäußert werden, auch korrekt und angemessen und gültig sein müssen. Bei dieser Frage hilft die Sicht der Nicht-Dualität nicht weiter. Bei diesem Thema muss man sich schon um Erkenntnistheorie, die ja im Dharma eine zentrale Rolle spielt, bemühen.

Du sagst: "Also bitte, es ist die andere Sichtweise, und es wäre nicht viel abverlangt, diese auch zu respektieren." Eine andere Sichtweise zu respektieren bedeutet ja nicht, sie zu übernehmen zu müssen und seine eigene aufzugeben zu müssen. Respektlos wäre es, den Debattierpartner aufzufordern, seine Sichtweise aufzugeben, weil ich ihr nicht zustimmen kann. Meiner Ansicht nach ist es überhaupt nicht respektlos zu sagen, dass ich anderer Meinung bin. Entscheidend ist für mich, die
Meinungsverschiedenheiten als solche nebeneinander stehen zu lassen und gleichzeitig diese Meinungsverschiedenheiten zu akzeptieren.
 
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Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
" Eine andere Sichtweise zu respektieren bedeutet ja nicht, sie zu übernehmen zu müssen und seine eigene aufzugeben zu müssen.
Ha, natürlich nicht ...


Wie kann man überhaupt über Nicht-Dualität reden? Denn diesen Zustand kann man nur erfahren, aber ihn einfach verbal zu vermitteln, ist praktisch kaum möglich.


Das macht den Unterschied zwischen uns!


Ich kann den Buddhismus aus allen möglichen Perspektiven betrachten, wenigstens bemühe ich mich, aber ich würde nicht sagen, dass ich etwas endgültig weiß.

und seine eigene aufzugeben zu müssen.
Brauchst du nicht, aber diese Beweis-Logik, nur vom Verstand und aus dualer Logik, kann nicht alles vermitteln, wenn überhaupt. Also bitte, du verschiebst es wieder auf die Ebene, wer Recht hat. Hast du. Bestimmt! Ich würde eher schweigen, als etwas zu beweisen, so wieder L. Wittgenstein:

Zur Ethik schreibt er im Tractatus: „Darum kann es auch keine Sätze der Ethik geben. Sätze können nichts Höheres ausdrücken.“ (6.42) Ein Satz kann nicht formulieren, was ihn trägt, und daher „Welt“ immer nur darstellen, nicht aber an- oder einklagen. Ebenfalls kommt Wittgenstein auf Gott, Solipsismus und Mystik zu sprechen, so schreibt er: „Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern dass sie ist.“ (6.44) Dieses Mysterium kann überhaupt nicht mit Sätzen erklärt werden (vgl. 6.522), da diese nur vorstellen, was möglich ist, nicht aber, warum es möglich ist.
Wikipedia
Und dazu:

“Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.”

― Ludwig Wittgenstein, Tractatus Logico-Philosophicus

Sehr gut stellt dieses Buch die ganze Problematik dar, kann ich jedem empfehlen:

„Gibt es eine Essenz des Bewusstseins?“

Thomas Metzinger tut etwas noch nie Dagewesenes: Er stellt die grundlegende Frage: „Gibt es eine Essenz des Bewusstseins?“ Und er beginnt sie zu beantworten, indem er sich auf die Erfahrung des „reinen Gewahrseins“ in der Meditation konzentriert. Reines Gewahrsein ist unser bester Kandidat für die Essenz, nach der wir suchen, sagt Metzinger. Es ist die einfachste Form von bewusstem Erleben, die es gibt. Reines Bewusstsein ist möglicherweise der Zustand, in dem wir die innere Natur des Bewusstseins selbst erfassen: die „Konvergenzzone“, in der sich spirituelle Praxis, kognitive Neurowissenschaften und die Philosophie des Geistes berühren.
csm_der-elefant-und-die-blinden-isbn-978-3-8270-1487-0_1_c38448511d.png
 
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Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Ich würde der zitierten Aussage nicht zu stimmen, weil sie für mich im Widerspruch zu den vier edlen Wahrheiten steht. Das muss dich ja nicht davon abhalten, es anders zu sehen.
Warum steht diese Aussage von Buddhadasa Bikkhu im Widerspruch zu den vier edlen Wahrheiten?
Ich möchte dazulernen und finde Eure Auseinandersetzung sehr spannend.
Ich denke, die Wirklichkeit ist nicht-dual, weil alle Phänomene in gegenseitiger Abhängigkeit bestehen. Werden diejenigen, die die inhärente Existenz der Phänomene vertreten, und das tun etliche Dharma-Schulen, die Wirklichkeit auch so auffassen?

Nicht-Dualität bedeutet doch nicht, dass alle Ansichten, die geäußert werden, auch korrekt und angemessen und gültig sein müssen. Bei dieser Frage hilft die Sicht der Nicht-Dualität nicht weiter. Bei diesem Thema muss man sich schon um Erkenntnistheorie, die ja im Dharma eine zentrale Rolle spielt, bemühen.
Dem stimme ich zu. Im Falle von Dogen geht es denke ich auch nicht um Ansicht, sondern um Einsicht in die Buddha Natur, die viel schwerer zu verwirklichen und auch zu vermitteln ist.
Danke! 🙏
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Dem stimme ich zu. Im Falle von Dogen geht es denke ich auch nicht um Ansicht, sondern um Einsicht in die Buddha Natur, die viel schwerer zu verwirklichen und auch zu vermitteln ist.
Nochmal derselbe Gedanke, aber so, wie ich ihn verstehe. Das ist das echte Problem im Buddhismus, denn er geht gegen den Strom oder wie gegen den Strich. Wir alle leben seit der Kindheit mit dieser Sichtweise und haben sie verinnerlicht, also: Cogito ergo sum. Da zerschneiden wir die Realität in Subjekt und Objekt, ich und du, Saṃsāra und Nirvāṇa, Recht gegen Willkür, Licht gegen Dunkel, Leben gegen Tod. Und das bedeutet die echte Vergewaltigung, denn die Realität kann nicht dual sein. Sie stellt den Strom der bedingten Entstehung dar, wo kein festes inhärentes Ding zu finden oder zu verorten möglich ist. Und das ist bitte Prāsaṅgika, denn der Dalai Lama sagt in den Harvard-Vorlesungen, man kann keine Leerheit und auch keinen Buddha finden, und so ad infinitum.


Die Modelle, egal welche Richtung, egal welche Schule, gehen von diesen mentalen Karten und Modellen aus. Aber wenn wir diese Abbilder oder den Schatten mit der Wirklichkeit verwechseln, dann verbleiben wir für immer in dieser Höhle, um noch an Platons Gleichnis zu erinnern.


Dharma zu studieren bedeutet nur den Prozess der Annäherung, aber er hat kein Ende.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Das ist die Auffassung von Buddhadasa Bhukkhu. Auch wenn er ein großer Meister und Gelehrter des Theravada war, muss man nicht alle seine Ansichten übernehmen. So wie Buddha Sakyamuni seine SchülerInnen immer wieder aufgeforderte, seine Lehren nur dann zu übernehmen, wenn sie diese geprüft haben, so sollten wir es mit zeitgenössischen Meistern und Gelehrten auch halten.

Ich würde der zitierten Aussage nicht zu stimmen, weil sie für mich im Widerspruch zu den vier edlen Wahrheiten steht. Das muss dich ja nicht davon abhalten, es anders zu sehen.
Auf diesen Punkt wollte ich kurz eingehen. Es gibt hier keinen Widerspruch zu den Vier Edlen Wahrheiten. Das bedeutet nur, dass der ganze verlinkte Text nicht gelesen wird.


Wenn der Autor sagt, inmitten von Samsara könne man Nirvana erfahren, bedeutet das, dass immer dann, wenn ich etwas ergreife oder ein Ich und Mein geboren werden, ich sofort in Samsara katapultiert werde, also technisch gesehen: upādāna. Das steht sogar im Artikel auf Wikipedia.


Wenn ich aber die "Bedingte Entstehung" von Payutto dazu lese, dann finde ich sehr lobende Worte der Anerkennung, was diesen Meister des Dharma betrifft:

Erst in den letzten etwa fünfzig Jahren ist dieser Ausdruck hervorgetreten, und soweit erinnert und zurückverfolgt werden kann, dürfte dies darauf zurückgehen, dass Phra Buddhadāsa Bhikkhu dieses Lehrprinzip ernsthaft aufgriff, lehrte und erklärte, wobei er den Namen „bedingte Entstehung“ (idappaccayatā) betonte.
Wenn man weiter aufmerksam liest, dann wird ersichtlich, dass es hier um zwei( als ob)--siehe im Text!-❗ verschiedene Begriffe handelt./paṭiccasamuppāda/ Und so weiter. Kay Zumwinkel verweist auch auf diesen Lehrer, um das Drei-Leben-Modell im Visuddhimagga als nicht gültig zu entlarven und zu entwirren.


Ich würde zuerst etwas sehr gründlich studieren und erst dann etwas darüber wagen zu sagen. Und zu beurteilen.

Wissenswertes und Bemerkenswertes: Die Fachbegriffe der Gruppe „bedingte Entstehung“ (idappaccayatā)
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Das ist die Auffassung von Buddhadasa Bhukkhu. Auch wenn er ein großer Meister und Gelehrter des Theravada war, muss man nicht alle seine Ansichten übernehmen. So wie Buddha Sakyamuni seine SchülerInnen immer wieder aufgeforderte, seine Lehren nur dann zu übernehmen, wenn sie diese geprüft haben, so sollten wir es mit zeitgenössischen Meistern und Gelehrten auch halten.

Ich würde der zitierten Aussage nicht zu stimmen, weil sie für mich im Widerspruch zu den vier edlen Wahrheiten steht. Das muss dich ja nicht davon abhalten, es anders zu sehen.
Darauf antwortet Igor:
Auf diesen Punkt wollte ich kurz eingehen. Es gibt hier keinen Widerspruch zu den Vier Edlen Wahrheiten. Das bedeutet nur, dass der ganze verlinkte Text nicht gelesen wird.
Und ich antworte darauf: Ich lese keine verlinkten Texte, sondern beziehe mich nur auf das was in einem Beitrag gesagt wird; seien es eigene Argumente des/der AutorIn oder seien es Zitate, die der/die AutorIn einstellt.
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Und ich antworte darauf: Ich lese keine verlinkten Texte, sondern beziehe mich nur auf das was in einem Beitrag gesagt wird; seien es eigene Argumente des/der AutorIn oder seien es Zitate, die der/die AutorIn einstellt.
Das stimmt, aber es gibt einen wichtigen Punkt, denn das Zitat aus dem verlinkten Text war aus dem ganzen Kontext gerissen. Deswegen finde ich es einfach nicht korrekt, daraus Schlüsse zu ziehen, ohne den ganzen Zusammenhang zu kennen.


Und in der anderen Abhandlung präzisiert der Autor, was diese vier edlen Wahrheiten bedeuten:

Wenn wir es in Begriffen der Vier Edlen Wahrheiten ausdrücken: Leiden ist das Auftreten der Empfindungen von „Ich-und-Mein“; die Ursache des Leidens ist „Ich-und-Mein“; die Aufhebung des Leidens, Nibbāna, ist das Erlöschen von „Ich-und-Mein“; der Edle Achtfache Pfad ist die Methode oder das Mittel zur Beseitigung von „Ich-und-Mein“.

weil sie für mich im Widerspruch zu den vier edlen Wahrheiten steht. Das muss dich ja nicht davon abhalten, es anders zu sehen.
Und jetzt?:cool:, tja, das ist echt komisch...
 
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