mukti
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Buddh. Richtung:
Theravada
Theravada
Re:
Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Wo sollte man auch sonst den heilsamen Wandel praktizieren, als in dem Leben, das man gerade hat.Ich lese gerade Rahula , „Was der Buddha lehrt“. Er sagt etwas wie Ajahn Amaro: in diesem Leben, nichts woanders.
Man kann viel darüber nachdenken und studieren, aber gibt es einen direkten Zugang zum Zeitlosen, jenseits von Vorstellung und Denken? Ich glaube schon. Es ist das Todlose wo nichts vergeht, weil nichts entsteht. Der Schlüssel ist die Loslösung, das Gewahrsein ohne irgendetwas aus dem ununterbrochenen Fluss der Sinneseindrücke (inclusive Geistsinn) zu ergreifen, zu begehren und daran zu hängen.Aus der rein existenziellen Sicht kann man sich das so vorstellen: Zeit ist eigentlich die Konstruktion des eigenen Denkens, in Richtung von Kant und dem Ding an sich selbst...
Es ist in uns, unberührt und unbewegt wie dieses Zentrum in einem Wirbelsturm. Nicht leicht zu finden, sogar ein so ungewöhnlicher Mensch wie der Buddha hat enorme Anstrengungen unternommen, um es zu finden. Ohne rechte Sittlichkeit und Gesinnung entsteht nicht die nötige Geistesruhe für diesen tiefen Einblick. Achtsames Gewahrsein und Sammlung fördern wiederum Sittlichkeit und Weisheit, alles greift ineinander auf diesem Pfad.
Das Beste wäre, die gesamte Zeit in diesem Leben darauf verwenden, das Zeitlose zu erreichen. Wenn da nicht die Verblendung wäre, die Unwissenheit, die andere Dinge wichtiger erscheinen lässt. Man besinnt sich halt so oft wie möglich auf das Wesentliche, langsam bessert sich alles und es erwächst einem, der noch in der Zeit gefangen ist, ein heilsamer und beruhigender Ausblick auf die Zukunft: Das noch nicht erreichte werde ich erreichen.
Ihr Bhikkhus, ich bin mit diesem Vorankommen zufrieden. Mein Geist ist mit diesem Vorankommen zufrieden. Also bringt noch mehr Energie auf, um das noch nicht Erlangte zu erlangen, um das noch nicht Erreichte zu erreichen, um das noch nicht Verwirklichte zu verwirklichen. M.118
