Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: this_feature_currently_requires_accessing_site_using_safari
Kann man entkommen oder nicht?Begehren entsteht durch Unzufriedenheit mit der Gegenwart. Wenn man diese Unzufriedenheit beenden will, begehrt man etwas. Wenn man dieses Begehren aufgibt, leidet man unter der Unzufriedenheit. Also kann man dem Leid gar nicht entkommen, oder?
Ich habe einfach nach meinem Verständnis deine Frage beantwortet. Es ist ja kein Problem, dass wir hier dasselbe Verständnis haben.Du merkst schon, dass das 1:1 ist, was ich vorher geschrieben habe?
Ursache ist übrigens Unwissen, nicht Begehren, denn das erfolgt aus Unwissen.
Das ist ein entscheidender Punkt. Wenn ich erkannt habe, dass unheilsame Geistesfaktoren wie Begehren usw. Leid verursachen, dann ist die nächste Frage, kann man Geistesfaktoren wie Begehren usw. überwinden? Gibt es geeignete Gegenmittel, um dies zu erreichen? Und wenn es sie gibt, welche sind es dann?Ist unheilsames Begehren in mir und kann ich erkennen, wie daraus Leid entsteht? Darum geht es eigentlich finde ich.
Begehren entsteht durch Unzufriedenheit mit der Gegenwart. Wenn man diese Unzufriedenheit beenden will, begehrt man etwas. Wenn man dieses Begehren aufgibt, leidet man unter der Unzufriedenheit. Also kann man dem Leid gar nicht entkommen, oder?
Begehren ist nicht automatisch Leid.Das ist ein entscheidender Punkt. Wenn ich erkannt habe, dass unheilsame Geistesfaktoren wie Begehren usw. Leid verursachen, dann ist die nächste Frage, kann man Geistesfaktoren wie Begehren usw. überwinden? Gibt es geeignete Gegenmittel, um dies zu erreichen? Und wenn es sie gibt, welche sind es dann?
Zitieren kann jeder. Schaue hier:"Mit dem Entstehen des Nichtwissens entstehen die Triebe." (MN 9)
Also würde es doch nicht bedeuten, dass, wenn ich Nichts3. "Infolge des Sehens und der (sichtbaren) Formen entsteht das Bewußtsein des Sehens. Die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst usw. usw. Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande.
Hört sich an, als stände ich vor dem Hohen Orthodoxen Buddhisten Rat, zur Aufnahme als Novize, die Latrinen zu putzen. ;-)Deine Antwort?
Hast du schon mal ein Leiden aufgelöst? Erzähl mal. Wie funktionierte das?Das unheilsame Begehren hört nicht auf, solange man nicht wirklich weiß bzw. nicht vollkommen durchschaut, dass es die Ursache von Leid ist.
Ha ha... Nein, ich habe zuerst keinen eigenen Gedanken geäußert. Und wenn das „Verloschen“ die echte Lösung oder eher Er-lösung wäre, dann wären Alter, Krankheit und das Sterben – dieser Logik folgend – der echte Segen.Ich finde deinen Gedanken aber echt gut. Es geht nämlich ums Verlöschen [des Leidens]. Erinnere dich einfach mal an irgendein Leiden, vielleicht die letzten Zahnschmerzen. Wo sind sie jetzt? Verloschen. Der Grund: es wurde behandelt. Danach kann es nicht mehr in dein Gemüt treten. Es ist weg. Die Nerven im Zahn sind aber noch da.
Ha ha... Nein, ich habe zuerst keinen eigenen Gedanken geäußert. Und wenn das „Verloschen“ die echte Lösung oder eher Er-lösung wäre, dann wären Alter, Krankheit und das Sterben – dieser Logik folgend – der echte Segen.
Dann wäre es kein authentisches Leben, sondern eher eine "Plastik-Existenz."
Ich habe es aber anders gemeint. Mach noch einen Versuch.
Das genau stellt eine sehr gute Illustration des Leidens dar. Es geht nicht einmal darum, dass jemand den anderen User so rein persönlich verbal angreift – das ist mir egal –, sondern darum, wie das Leiden entsteht. Und vergeht. Ich behalte diese Gedanken für mich. Zuerst.Wenn dein Leben so beschissen ist, so voller Leiden, dann lass sie doch verlöschen, die spezifischen Leiden.
Das ist gerade der springende Punkt. Denn ich kann sehr gut genießen, also begehren, aber nicht ergreifen. Der freie Raum zwischen Reiz und Re-aktion bleibt bestehen. Die wüsten Beschimpfungen braucht niemand hier.Wenn dein Leben so beschissen ist, so voller Leiden, dann lass sie doch verlöschen, die spezifischen Leiden.
Die Skandha-s bleiben bestehen, aber ohne Upādāna.Wenn wir es in Begriffen der Vier Edlen Wahrheiten ausdrücken: Leiden ist das Auftreten der Empfindungen von „Ich-und-Mein“; die Ursache des Leidens ist „Ich-und-Mein“; die Aufhebung des Leidens, Nibbāna, ist das Erlöschen von „Ich-und-Mein“; der Edle Achtfache Pfad ist die Methode oder das Mittel zur Beseitigung von „Ich-und-Mein“.
Also zunächst die erste Frage: Erkenne ich das wirklich? Mit der vollkommenen Erkenntnis wäre es wohl auch überwunden, man greift ja z.B. nicht auf eine Herdplatte, wenn man weiß, dass sie brennheiß ist. Ich denke das begehrliche Ergreifen der Sinnesobjekte verursacht Leid, trotzdem greife ich danach, wenn die Vernunft von Trieben überwältigt wird. Das Gegenmittel müsste eine vollkommenen Klarheit, ein unmittelbares Durchschauen bewirken, durch Bündeln der Geisteskräfte, Beruhigung, Sammlung, Konzentration. Dazu gibt es meditative Übungen, Betrachtungen, Meditationsobjekte.Wenn ich erkannt habe, dass unheilsame Geistesfaktoren wie Begehren usw. Leid verursachen, dann ist die nächste Frage, kann man Geistesfaktoren wie Begehren usw. überwinden? Gibt es geeignete Gegenmittel, um dies zu erreichen? Und wenn es sie gibt, welche sind es dann?
Sowas nennt man passiv-aggressives Subtweeting oder, im Kontext, Dharma -sniping. Unter dem Deckmantel der eigenen Heiligkeit. Kann man sich so vorstellen wie das eingefrorene Lächeln der evangelischen Heimleiterin, wenn sie dir eine scheuert.Da mag sich ein Drang zeigen etwas darzustellen, in der Vorstellung der Leser etwas zu gelten. Wenn ich dann herabgesetzt werde, fühle ich mich beleidigt.
So ist dieses Begehren, sind all die Kilesa, die in Gier, Hass und Verblendung wurzeln, stets gegenwärtig und mit dem Aufrechterhalten der Innenschau lassen sie sich aufspüren - mit Sati, Achtsamkeit .

Na, das ist ja eine düstere Prognose.Du kommst halt nicht aus deiner Haut, mukti. Da kannst du dich drehen, wie du willst. Der Arsch bleibt immer hinten.
Für dich? Es kann schlimmer kommen; stell dir mal vor, der wäre im Gesicht.Na, das ist ja eine düstere Prognose.