• Wichtige Änderungen an der Datenschutzerklärung. Mit der fortgesetzten Nutzung des Forums bestätigst Du die neuen Datenschutzrichtlinien. Bisher waren eingeschränkt Einbettungen in Posts möglich, teilweise wenn man zuvor explizit in den Einstellungen zugestimmt hat. Mit jeder Änderung der Soziale-Medien-Landschaft wird es schwieriger, alles mit eigenen Codes up-to-date zu halten und zusätzliche Dienste zu aktivieren. Ich habe daher standardmäßig über s9e eine Reihe an Diensten aktiviert - s9e aktualisiert die Codes, wenn sich etwas an den Diensten ändert. Folgende Drittanbieter sind nun also aktiv: s9e.github.io (Github), Youtube, Vimeo, Bluesky, Mastodon, Threads und Facebook. Details in der Datenschutzerklärung. (Dieser Hinweis kann über das X oben rechts ausgeblendet werden)
traditionsübergreifend
Re: Dharma Wiedergeburt
Aus der Sicht von Buddhadasa Bhikkhu (der vermutlich befreit war) , stimmt zumindest die Aussage (falls er das irgendwo so geschrieben hat), dass dieses Leben das letzte war und es danach nichts mehr gibt.
Martin, wo er so sagt? Schauen wir mal:

Was die Lehre der Reinkarnation anbelangt, so gibt es sie in der buddhistischen Lehre nicht, oder genauer, es handelt sich dabei nicht um eine echte buddhis-tische Lehre, weil sie mit der vorupanishadischen kamma -Lehre verbunden ist. Zu dieser Zeit lehrte man, dass Lebewesen ständig sterben und wiedergeboren werden, dass es eine ewige Seele gibt, die fortwährend in Samsara , dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt, kreist und dass sie dabei eine Vielzahl von Bestimmungsorten (unterschiedlich, je nach Lehrmeinung), entsprechend der guten und schlechten Taten des Individuums durchwandert. Es ist absurd zu behaupten, dass es sich dabei um eine buddhistische Lehre handelt.
Also, ich sehe hier absolut klare Position. Betrachtete er sich selbst als „befreit“, weiß ich nicht. Ich denke, es hatte für ihn keine Bedeutung.

Vergesst den Tipitika, das Leben nach dem Tod, die bestimmte Religion, die wir respektieren.
Das war für ihn ohne jegliche Bedeutung.

Wenn wir es in Begriffen der Vier Edlen Wahrheiten ausdrücken: Leiden ist das Auftreten der Empfindungen von „Ich-und-Mein“; die Ursache des Leidens ist „Ich-und-Mein“; die Aufhebung des Leidens, Nibbāna, ist das Erlöschen von „Ich-und-Mein“; der Edle Achtfache Pfad ist die Methode oder das Mittel zur Beseitigung von „Ich-und-Mein“.
Das ist die Essenz, scheint mir.
und nicht einmal der ehrwürdige Nanavira Thera kann zu 100 Prozent für die Bestätigung deiner Meinung herangezogen werden.
Die alle haben die sogenannte Theorie des Flux widerlegt. Mit dem Tod des Körpers geht das Bewusstsein verloren, wie alle bedingt entstandenen Skandha.

Nur wenn alle Glieder der Kette im Jetzt verlaufen, also nicht zeitlich, dann macht es Sinn. Die andere Interpretation widerspricht den Sutren.

Und daraus folgt, dass für die Wiedergeburt kein Platz mehr bleibt, sondern sie nur im Hier und Jetzt möglich ist.

Moment:

[5] Eine weitverbreitete Interpretation der bedingten Entstehung deutet die ganze Kette als zeitliche Abfolge von Kamma und seiner Frucht, die sich über drei Leben erstreckt. Auf das Prinzip reduziert wäre das: "Wenn dies aufgehört hat, entsteht jenes," was sich nicht mit den Aussagen des Buddha deckt. Eine befriedigendere Herangehensweise sieht in der bedingten Entstehung eine Darstellung der selbsterhaltenden Struktur von Unwissenheit, Begehren und Dukkha , welche gemeinsam entstehen und eigentlich nur verschiedene Aspekte von Dukkha sind.


[6] "Hier und jetzt sichtbar" und "zeitlos" (nicht zeitabhängig) sind Charakteristika des Dhamma , welche auch für die bedingte Entstehung gelten müssen (Erkennen des Dhamma und der bedingten Entstehung werden in M28 gleichgesetzt). Oben erwähnte Drei-Leben-Theorie wird diesen Ansprüchen nicht gerecht.

Das sind die Fußnoten zu MN 38.

Und so schreibt er im Buch:

Das Prinzip einer nicht zeitlichen Bedingungsstruktur lautet: „Wenn dieses ist, ist dieses. Mit dem Entstehen von diesem, entsteht dieses.“
Das Prinzip einer zeitlichen kausalen Abfolge dagegen lautet: „Wenn dieses aufgehört hat, entsteht jenes. Nach dem Aufhören von diesem entsteht jenes.“
Die Erklärungen zur „QuaQuaantenmechanik der Wiedergeburt“ oder zur „Lehre des Buddha über den Lebens-Flux und das Weiterwandern“ beruhen alle auf scholastischen Modellen, die es besser wissen wollen, als das, was in den Suttatteas überliefert ist.153 Dass es diese Modelle schon sehr lange gibt, wird manchmal als Argument für ihre Authentizität angeführt. Aber ihr Alter macht sie nicht besser.
Noch ein Abscnnitt:

Zukunft (nächstes Leben):
Ergreifen wird zur Ursache für Werden (Schwangerschaft)fts). Dieses führt zur Wiedergeburt. Weil man geboren ist …“
Also er spricht gerade über das "nächste" Leben", und im diesem Modell es ist abhanden gekommen. Hast du das ganze Buch gelesen?

Da frage ich mich: Was kann ich jetzt gegen mein Leiden unternehmen, wenn die Ursache dafür in der Vergangenheit liegt?.....--Eine weitere Frage von vitaler Bedeutung fällt völlig unter den Tisch: Warum leide ich jetzt, wenn ich jetzt Begehren habe?

Jede Gesetzmäßigkeit ist selbst ein bedingtes Ding, ein Phänomen, dessen Gesetzmäßigkeit oder Wahrheit von jeweils höherer Ebene erschlossen werden kann. Die Gesetzmäßigkeit von Bewusstsein ist, dass es „Gestaltungen-bedingt“ ist. Da wir aber abhängiges Entstehen nicht als Abfolge von unterschiedlichen Einzelteilen betrachten, sondern als Struktur des Leidensursprungs, sozusagen als immer dasselbe, lediglich in der Betrachtung vom Allgemeinen ausgehend immer mehr zum Speziellen hin vordringend, können wir auch sagen: „Gestaltungen-bedingt“ ist nicht nur die Gesetzmäßigkeit von Bewusstsein, sondern von allem, was folgt. „Gestaltungen-bedingt“ ist dasselbe wie abhängiges Zusammenentstehen (paṭiccasamuppāda), die spezielle, besondere Bedingtheit (idapaccayatā).

Das ganze System funktioniert nach dem Holon-Prinzip und nicht in der Zeit. Damit beweist er überall, dass das ganze Konzept der Wiedergeburt einfach überflüssig wird.



Fassen wir die Eigenschafteftsen von paṭiccasamuppāda zusammen:
1. Abhängiges Entstehen ist, wie jede Bedingtheit, eine zeitlose konditionale Struktur, keine kausale Abfolge von Ursache und später eintretender Wirkung.
2. Die jeweilige Bedingung ist allgemeiner als das dazugehörige bedingte Ding. Das bedingte Ding wird wiederum zur Bedingung für das nächst speziellere Ding. Im Grunde geht es um ein und dasselbe Ding auf unterschiedlichen Ebenen der Verallgemeinerung: Leiden.
3. Die besondere Bedingtheit beinhaltet, dass sie nicht gesehen werden kann, solange sie besteht. Das mag uns gegen den Strich gehen und auf falsche Fährten bringen, was aber wiederum Teil davon ist.

Martin, wohin dann mit dieser Wiedergeburt, wenn er eindeutig und klar über die zeitlose konditionale Struktur spricht?
Die Rückerinnerungen der Kinder waren für mich damals darum sehr hilfreich, weil sie mir auf sehr eindrückliche und direkte Weise zu verstehen halfen, daß es kein Ich gibt, das wiedergeboren werden könnte.
@Hajo
Brauchst du Beweise, um zu praktizieren? Das betrachte ich als spirituellen Materialismus.


P.S. @Martin


Ñāṇavīra spricht wirklich über die Wiedergeburt, aber wenn das Anhaften bestehen bleibt, ergibt sie für ihn ansonsten keinen Sinn. In diesselbe Kerbe schlägt Mettiko Bhikkhu. Das ist die andere, also rein existenzielle Sichtweise, bei der man das Leben nach dem Tod einfach ausklammert. Ñāṇavīra sagte selbst, dass sein Buch keine Mystik beinhaltet. LG.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Wiedergeburt
Wie sehr ihr auch begehrt oder hasst, wie verblendet ihr auch seid, was immer ihr getan habt, nach dem Tod ist alles dukkha zu Ende, das ist die Lehre des Buddha. Ich kann gar nicht sagen, wie absurd mir das vorkommt.
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Martin, wo er so sagt? Schauen wir mal:


Also, ich sehe hier absolut klare Position. Betrachtete er sich selbst als „befreit“, weiß ich nicht. Ich denke, es hatte für ihn keine Bedeutung.


Das war für ihn ohne jegliche Bedeutung.


Das ist die Essenz, scheint mir.

Die alle haben die sogenannte Theorie des Flux widerlegt. Mit dem Tod des Körpers geht das Bewusstsein verloren, wie alle bedingt entstandenen Skandha.

Nur wenn alle Glieder der Kette im Jetzt verlaufen, also nicht zeitlich, dann macht es Sinn. Die andere Interpretation widerspricht den Sutren.

Und daraus folgt, dass für die Wiedergeburt kein Platz mehr bleibt, sondern sie nur im Hier und Jetzt möglich ist.

Moment:



Das sind die Fußnoten zu MN 38.

Und so schreibt er im Buch:


Noch ein Abscnnitt:


Also er spricht gerade über das "nächste" Leben", und im diesem Modell es ist abhanden gekommen. Hast du das ganze Buch gelesen?





Das ganze System funktioniert nach dem Holon-Prinzip und nicht in der Zeit. Damit beweist er überall, dass das ganze Konzept der Wiedergeburt einfach überflüssig wird.





Martin, wohin dann mit dieser Wiedergeburt, wenn er eindeutig und klar über die zeitlose konditionale Struktur spricht?

@Hajo
Brauchst du Beweise, um zu praktizieren? Das betrachte ich als spirituellen Materialismus.


P.S. @Martin


Ñāṇavīra spricht wirklich über die Wiedergeburt, aber wenn das Anhaften bestehen bleibt, ergibt sie für ihn ansonsten keinen Sinn. In diesselbe Kerbe schlägt Mettiko Bhikkhu. Das ist die andere, also rein existenzielle Sichtweise, bei der man das Leben nach dem Tod einfach ausklammert. Ñāṇavīra sagte selbst, dass sein Buch keine Mystik beinhaltet. LG.


Unter diesen Voraussetzungen ist ein weiterer Dialog zwischen mir und dir nicht mehr sinnvoll.
Ich habe alles wichtige gesagt und klargestellt
Du hast deine Meinung mit mir geteilt und ich sehe da keine Notwendigkeit mehr für weitere Diskussionen.

Ich wünsche dir alles Gute 🙏
 
Re: Dharma Wiedergeburt
nach dem Tod ist alles dukkha zu Ende,
@mukti

Nochmal. Bei diesem Modell geht das Leiden, also dukkha, immer weiter, wenn Ergreifen passiert. Über das Leben nach dem Tod spricht dort niemand.

Klar, dass sehr viele Leute an das Alles klammern. Ich kann es nicht bewerten, ich kann nur sagen, wie ich das Ganze verstanden hatte.

Und auch dieses Buch: „Veränderlichkeit – Erlebte Vergänglichkeit im Lichte der Buddhalehre“ hatte ich damals zitiert. Der englische Herausgeber von Ñāṇavīra war nämlich der Samanera Bodhesako.


Du hast deine Meinung mit mir geteilt und ich sehe da keine Notwendigkeit mehr für weitere Diskussionen.
@Martin , das ist keine inhaltliche Kritik.
Alles Gute auch.
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Wie sehr ihr auch begehrt oder hasst, wie verblendet ihr auch seid, was immer ihr getan habt, nach dem Tod ist alles dukkha zu Ende, das ist die Lehre des Buddha. Ich kann gar nicht sagen, wie absurd mir das vorkommt.
Sorry, das geht so weit, also nochmal:

Es nimmt kein Ende, die Wahrheit dieser Angelegenheiten beweisen
zu wollen. Doch niemand ist dazu in der Lage, jemand anderen definitiv von
der Existenz oder Nichtexistenz dieser Dinge zu überzeugen.
Im Allgemeinen
bleiben diese Dinge auf der Ebene des Glaubens.
Im Großen und Ganzen haben
weder die Menschen, die die Wahrheit dieser Dinge annehmen, noch die Menschen,
die sie leugnen, ein klares Verständnis vom Verlauf des Lebens, sowohl
in Bezug auf sich selbst als auch auf andere. Sie tappen beidseitig im Dunkeln,
was die Vergangenheit betrifft, aber auch was ein Verständnis für die Umstände
betrifft, unter denen sie in diesem Leben geboren wurden. Ebenso sind sie nicht
in der Lage, die Zukunft zu erkennen, nicht einmal bezüglich dem, was morgen
geschehen wird. [280]
Guten Abend!
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Hast DU Ñāṇavīra, Mettiko Bhikkhu und die dritte Quelle durchstudiert? Wenn nicht, warum beurteilst du dann andere Leute?
Habe ich jemanden beurteilt? Es gibt nun mal Leute die nicht glauben, dass der Buddha die Fortsetzung des Daseins nach dem Tod gelehrt hat, manche berufen sich dabei auf die Anattalehre.
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Es gibt nun mal Leute die nicht glauben, dass der Buddha die Fortsetzung des Daseins nach dem Tod gelehrt hat, manche berufen sich dabei auf die Anattalehre.
Mein Lieber, wer sollte doch sterben?

Wenn also in den Texten von einem Wesen, einer Person, einem Selbst oder gar von der Wiedergeburt eines Wesens die Rede ist, so ist das selbstverständlich nicht im absoluten und höchsten Sinne (paramattha) gesagt, sondern als bloße 'konventionelle Ausdrucksweise' (vohāra-vacana)aufzufassen.


Die einzigen, wenn auch nur jedes Mal bloß für einen Moment aufblitzenden und dann sofort wieder für immer verschwindenden Realitäten(paramattha-dhamma) sind eben die 5 Daseinsgruppen oder, in ihrer Dreiergruppierung, Bewußtsein, Geistesfaktoren und Körperlichkeit. Vgl. anattā.

Das ist Nyanatiloka. Das kannst du mit ihm abklären.

Im Buddhismus geht es um den Strom der bedingten Entstehung. Wenn ich mich als Igor mit meiner Katze identifiziere, die ich als meinen Körper oder mein Tier betrachte, dann entstehen sofort Ergreifen und das neue Ich (atta), dann Werden und Sterben. Das ist die Grundidee.

Also, wenn Kay Zumwinkel keine Autorität für dich ist, dann würde ich eher einfach schweigen.

Im Vorwort schildert er seine Bedenken. Ich kann verstehen, warum.


Die Anhaftungen die wir haben, auch an guten Dingen wie dem Buddhismus,
können auch als Anhaftungen die uns blenden gesehen werden. Das bedeutet
nicht, dass wir den Buddhismus loswerden müssen. Wir müssen einfach nur
Anhaften als Anhaften erkennen, und dass wir es selbst aus Unwissenheit
erzeugen. Indem wir darüber reflektieren, verliert sich die Tendenz zum Anhaften, und die Realität des Nicht-Anhaftens, des Nicht-Ergreifens, offenbart
sich in dem, was wir als Nibbāna bezeichnen können.
Wenn wir es auf diese Weise betrachten, ist Nibbāna Hier und Jetzt. Es ist
nicht eine Errungenschaft in der Zukunft. Die Realität ist hier und jetzt.
Es ist so
extrem einfach, aber unbeschreiblich. Es kann nicht übertragen oder vermittelt
werden, es kann nur von jedem für sich selbst erkannt werden.
Und das sagt Ajahn Sumedho. Also keine metaphysische Spekulation über diese Wiedergeburt, sondern die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind. Ohne Brille oder direkt, so wie Ajahn Chah es ausdrückte. ( von Igor07. )


Im Buch „Alles entstehend, alles vergehend“, in dem gerade über diesen Meister geschrieben wird, habe ich kein Wort über die Wiedergeburt gefunden, sondern dass sie im Hier und Jetzt durch die Identifikationen und angreifen passiert.
smiley360.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Wiedergeburt
Alles Anatta, kein Lieber, kein Igor, niemand hat diese oder jene Meinung, niemand leidet, niemand wurde geboren, niemand stirbt, niemand liest das, niemand hat es geschrieben.
Sieh hier, lieber @mukti. Das ist von Buddhadāsa Bhikkhu, eine sehr gute Kompilation.

Die Erscheinungsform des Samsara ist die Illusion.
Somit bedeutet Samsara das Gefangensein im Kreislauf der immer wiederkehrenden falschen Idee von "Ich bin" - "Ich bleibe" - "Ich werde".
Das reicht für diesen Buddhisten aus. Es tut mir leid.


Gerade jetzt war ich schon tausendmal geboren und ebenso oft gestorben. Samsara pur durch den Krieg der Ansichten. Da lasse ich dich das letzte Wort haben. Ich wollte nicht wiedergeboren werden. So einfach ist es.🙏🙏🙏
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Wiedergeburt
Sieh hier, lieber @mukti. Das ist von Buddhadāsa Bhikkhu, eine sehr gute Kompilation.

"Die Erscheinungsform des Samsara ist die Illusion. Somit bedeutet Samsara das Gefangensein im Kreislauf der immer wiederkehrenden falschen Idee von "Ich bin" - "Ich bleibe" - "Ich werde". "
Das reicht für diesen Buddhisten aus.
Das reicht auch für mich aus, in eben dieser Illusion befinde ich mich, gefangen im Samsara.
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Hier ist eine verdammt interessante Sendung über die Wiedergeburt. Die beschriebenen Fälle kann man nicht anders interpretieren. Dort kommen sowohl Wissenschaftler als auch buddhistische Gelehrte zu Wort.

Spannend! Kann ich jedem empfehlen.(y)

Ein Kleinkind fängt plötzlich an, sonderbare Geschichten aus einem Leben lange vor seiner Zeit zu erzählen. Ein Fall von Wiedergeburt? Das Konzept ist in vielen Kulturen verankert. Aber ist es wissenschaftlich betrachtet möglich?


Meyer, Anneke; Reuning, Arndt | 08. Dezember 2025, 00:05 Uhr


Alles Anatta , kein Lieber, kein Igor, niemand hat diese oder jene Meinung, niemand leidet, niemand wurde geboren, niemand stirbt, niemand liest das, niemand hat es geschrieben.
Genau so, lieber @mukti, das ist sozusagen diese absolute Ebene.

Bloß Leiden gibt es, doch kein Leidender ist da.
Bloß Taten gibt es, doch kein Täter findet sich.
Erlösung gibt es, doch nicht den erlösten Mann.
Den Pfad gibt es, doch keinen Wand'rer sieht man da.

Von Dauer, Schönheit, Glück, Persönlichkeit
Ist leer die erste und die zweite Wahrheit,
Von Ichheit leer das Todlose Gebiet,
Und leer von Dauer, Glück und Ich der Pfad.
Im höchsten Sinne. Visuddhi Magga

Herz-Sutra :

Keine Unwissenheit, kein Beseitigen der Unwissenheit, bis hin zu: kein Altern und kein Tod. Gleichermaßen gibt es kein Leiden, keine Ursache, keine Beendigung, keinen Pfadgeist. Kein tiefes Gewahrsein, keine Errungenschaft, keine Nicht-Errungenschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Wiedergeburt
@Hajo
Brauchst du Beweise, um zu praktizieren? Das betrachte ich als spirituellen Materialismus.
Das ist wohl etwas übergriffig @Igor07
Woher willst Du das wissen? Und wenn jemand hier sogar seine persönlichen Erfahrungen schildert, wieso glaubst Du seine Praxis kritisieren zu können?
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Woher willst Du das wissen? Und wenn jemand hier sogar seine persönlichen Erfahrungen schildert, wieso glaubst Du seine Praxis kritisieren zu können?
Na ja, sorry...

Der Buddhismus interessiert sich nicht für die Frage, ob Wunderkräfte (iddhi-pāṭihāriya) wirklich existieren, ob himmlische Wesen (devatā) wirklich existieren, und er verwickelt sich nicht in diese Fragen und ist nicht bereit, Zeit mit dem Beweis ihrer Existenz oder Realität zu verschwenden.
Übersinnliche Phänomene – Wunderkräfte und himmlische Wesen.

Ist nicht von mir.
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Das ist wohl etwas übergriffig
Mag sein aber wenn sich jemand 5 Minuten nach meinem Beitrag zu solch einer Äußerung genötigt fühlt, hat er vermutlich gar nicht verstanden, was ich ausdrücken wollte und insofern wollen wir Nachsicht üben. Um so mehr, als ich derartige Schnellschüsse von ihm gewohnt bin.
Im Hinblick auf die eigenen Emotionen muß ich bei solchen Gelegenheiten oft an Ayya Khema denken - Zitat:
"Was mich an anderen stört, habe ich selbst in mir, anderenfalls hätte ich Mitgefühl."
Also ist es eine gute Gelegenheit für mich, sati zu üben und in der Summe gibt es nichts, worüber sich zu sorgen wäre - wirklich nicht. ;)
 
Re: Dharma Wiedergeburt
Mag sein aber wenn sich jemand 5 Minuten nach meinem Beitrag zu solch einer Äußerung genötigt fühlt, hat er vermutlich gar nicht verstanden, was ich ausdrücken wollte und insofern wollen wir Nachsicht üben. Um so mehr, als ich derartige Schnellschüsse von ihm gewohnt bin.
Irgendwann haben wir uns aber sehr gut verstanden und viel persönlichen Kontakt gehabt, auch privat, und zwar nicht nur über den Buddhismus, sondern auch über politische Themen. Wir haben sogar per Telefon gesprochen.

Deswegen weiß ich gut, wovon ich rede.
 
Zurück
Oben Unten