Hallo Igor
Ich habe hier aufmerksam mitgelesen und auch (nicht nur in diesem Thread) deine kleinen, moralinsauren Hiebe gegen Andersdenkende wahrnommen. Da müssen selbst Bibelzitate für herhalten und damit uns allen das auffällt, sogar in grüner Schrift.
Matthäus 7:2
Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.
Martin hatte gegenüber einen von dir empfohlenen buddhistischen Autor Bedenken geäußert, mehr nicht. Und was war deine Antwort?
Ich finde, den öffentlichen Versuch, das Werk und den Autor zu diskreditieren, milde gesagt, nicht im Sinne von Toleranz und Mettā.
Kannst du endlich mal aufhören, deine Meinung für alle als Non-Plus-Ultra darzustellen und abweichende Meinungen als Diskreditieren anzusehen und zu bezeichnen? Und uns dann mit KI und aus Büchern zusammengesuchte gefühlt 10.000 Gegenbeweisungen zu überfluten? Und wenn auch das dir nicht reicht, muss auch noch ein Großdruck deiner Textellen deine Meinung hervorheben. Oder du wirst pampig, dass wir deine unzähligen Links nicht gelesen haben, bevor wir antworten.
Der Pali- und Sanskrit Kanon ist groß und wertvoll genug, dass alle buddhistischen Richtungen darin ihre Grundlagen finden. Auch die Mehrheit der Säkularen, jede buddhistische Richtung wählt unterschiedliche Schwerpunkte. Da ist es Unsinn, anderen beweisen zu wollen, dass man Recht habe.
Von den Säkularen, mit denen ich es in den letzten zehn bis zwanzig Jahren zu tun hatte, lehnt keiner die Wiedergeburt ab. Sie lassen es
offen, was nach dem Tod passiert. Das ist ein großer Unterschied. Und darin fußt auch die Toleranz gegenüber Andersdenkenden, denn wir alle wissen es nicht so genau. Was nach dem Tod passiert, ist eine reine Glaubenssache, sowohl für diejenigen, die glauben, es würde nichts mehr passieren, wie auch für diejenigen, die glauben, es gäbe eine Wiedergeburt.
Aber das ist hier eigentlich nicht das Thema. Ich will nur sagen, dass die Säkularen, mit denen ich es bisher zu tun hatte, alle akzeptieren konnten, dass eher traditionell ausgerichtete Buddhisten es anders sehen.
Natürlich gibt es in jeder buddhistischen Richtung einige Fanatiker, so auch unter den Säkularen. Aber es geht doch nie darum, wer recht hat, welche Meinung die richtige sei, sondern immer nur darum, was für einen persönlich generell und besonders zum jetzigen Zeitpunkt heilsam ist, uns dem Erwachen näher bringt.
Also versuch auch Du mal
ohne Abwertung der anderen zu akzeptieren, dass sie die Dinge anders sehen und dass Ihre Meinung gleichwertig zu Deiner eigenen oder zu den von dir verehrten Personen aus deinen Buchzitaten ist.
Alles Gute,
Aileen