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Igor07

Mitglied
Hallo, liebe Leute. Ich wollte hier ein sehr wichtiges Thema eröffnen, das nach meiner bescheidenen Meinung die ganze Essenz der Lehre darstellt.

Vor vielen Jahren habe ich diesen Vortrag von dem Meister der Waldtradition gesehen, und er hat mich niemals losgelassen. Ajahn Cattamalo Bhikkhu war damals 48 Jahre alt, und es war am 2.10.2015. Nur zwei User auf YouTube haben überhaupt diesen sehr weisen und zugleich humorvollen Beitrag kommentiert, und es war echt blöd, was ich dort lese.

Was mich an der Waldtradition so total besticht, ist diese Sichtweise, die immer, also rund um die Uhr, kultiviert werden sollte.

Also, durch GOOGLE-KI habe ich den ganzen Text als PDF erstellt, ich hänge ihn als Datei an.

Wer hier weiter über das Thema diskutieren möchte, den bitte ich sehr, das Ganze zu lesen oder zu hören. Das ist die Bedingung. Danke sehr für euer Verständnis. Und viel Spaß, obwohl es eher makaber klingen kann, wenn ich über das Ganze wirklich kontempliere.
Hier ist ein Video von YouTube eingebettet. Zum Anzeigen wird eine Verbindung mit YouTube hergestellt. Mit „Alle externen Inhalte erlauben“ stimmst du zugleich allen auf der Seite Verwendung von Cookies aufgeführten Drittanbietern zu.
3.023 Aufrufe 12.10.2015

Ajahn Cattamalo Bhikkhu ist Senior Mönch im Waldkloster Muttodaya. Er ist gebürtiger Deutscher, wurde 1988 in Wat Nong Pa Phong, Thailand, in der Tradition des Ehrw. Ajahn Chah ordiniert. Er verbrachte 7 Jahre in verschiedenen Waldklöstern in Thailand. Dabei hat er mit einigen Meditationslehrern der Waldtradition studiert und praktiziert. Anschließend ließ er sich für 13 Jahre in Kloster Bodhinyana, Perth, Australien nieder. In den letzten fünf Jahren stand er Ajahn Brahmavamso als Vizeabt zur Seite.
 

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Re: Theravada Die Vergängllichkeit.
Bei meinen Recherchen zu dem Thema bin ich auf den echt wundervollen Vortrag von Mettiko Bhikkhu gestoßen: 17-11-08_urgency_and_death_mettiko.mp3. Klar, ich habe mir Mühe gegeben, ihn zu transkribieren und dann auch zu übersetzen. Das ist also ein praktischer Teil: Wie meditiert jemand über den Tod und die Vergänglichkeit? Welche konkreten Methoden gibt es dazu?

Ich wollte mich hier bei @mukti und @Martin herzlich für sehr viele Links und Informationen zur Waldkloster-Tradition bedanken.

Dringlichkeit und Tod




P.S.

Ach, Entschuldigung, das ist aber sehr wichtig, warum das alles so verdammt wichtig ist, also sogar entscheidend. Wollte nur ergänzen.
 

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Dringlichkeit und Tod.pdf
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Re: Theravada Die Vergängllichkeit.
Na ja, meine Lieben, wir führen hier alle Schlammschlachten über das Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt.

Aber dem Tod ins Gesicht zu sehen, das ist nicht für jeden.

Ich kann dann das Problem anders gestalten, und zwar: Was ist eigentlich Todlosigkeit im Theravāda? Am Rande bemerkt: Mettiko Bhikkhu sagt, dass das Ziel des Buddhismus Nibbana ist, aber nicht die günstige Wiedergeburt.

Ich zitiere ihn selbst mal:

Der Buddha – nun, um genau zu sein: Der Buddha ist nicht gestorben; er hat lediglich seinen Körper abgelegt. Denn der Tod ist eine Veränderung – eine Art von Veränderung, die wir nicht mögen. Genau das ist der Tod. Der Buddha hatte das „Todlose“ erlangt; sein Körper ist einfach zerfallen, das ist alles.
Das ist so verdammt gut, dass ich darüber immer kontempliere. Der Körper, sowohl meiner als auch der Buddhas, wird zerfallen, aber für den Buddha würde das Nichts ausmachen, denn er ist befreit, während ich im Dukkha gefangen bin.

Anālayo schreibt dazu im praktischen Ratgeber zu Satipaṭṭhāna


Nach der Ariyapariyesanā-Sutta (MN 26; Anālayo 2013: 109 f. und 2017c: 8 ff.) veranlasste den zukünftigen Buddha neben anderen Erscheinungsformen des Leidens (dukkha), wie Alter und Krankheit, auch die Tatsache des Todes dazu, sich auf die Suche nach dem Erwachen zu begeben. Nachdem er das Erwachen erfolgreich verwirklicht hatte, verkündete der Buddha, dass er die Todlosigkeit verwirklicht habe. Dies bedeutete keine Form ewigen Lebens, denn sein Körper blieb weiterhin dem Sterben unterworfen. Er empfand lediglich keine Angst mehr angesichts des Todes. Mit anderen Worten: Nach frühbuddhistischem Denken kann die Freiheit vom Tod bereits zu Lebzeiten verwirklicht werden.
Sehr einfach und nicht kompliziert zu verstehen. Wir klammern uns an das, was vergänglich ist. Gerade deswegen leiden wir.. weiter.

Darf ich fragen, gibt es hier einen Menschen, der das ganze Video angesehen hat?
 
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