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traditionsübergreifend
Re: Dharma Die Skandhas sind kein Selbst
Wenn der Buddha im Palikanon beschreibt
Körperlichkeit ist Nicht-Ich.
Dann ist hier nicht automatisch ein Selbst anzunehmen.
Denn Ich wird hiermit eben nicht wie angenommen automatisch zu Selbst!

Und auch nicht zu Nicht-Selbst.
Denn so müsste es wohl richtig übersetzt ausgedrückt werden.

(deshalb, auch hier wieder der Hinweis auf die ältesten Original Übersetzungen aus dem Palikanon)

Eine andere Sichtweise geht davon aus , das der Buddha hier aus großem Mitgefühl für alle Wesen eine Erklärung auf konventioneller Ebene abgegeben hat.

Auf derer weltlichen Ebene alles aus Ego und den Trieben heraus existiert.
Um den Menschen und seinen Schülern damit ein Verständnis zu geben das Körper eigenständig und unabhängig von Geist erlebt werden kann, als ‚ -lichkeit‘.

DP36.
(Ehr.Nyanatiloka Mahathera )
‚ Gut ist‘s, zu zähmen diesen Geist.Den flüchtigen, schwer zu zügelnden,der hindrängt, wo es ihm beliebt;behütet führt der Geist zum Glück.

Auf Absoluter Ebene ist Körperlichkeit/Nicht-Ich existent.

In Metta 🙏
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Die Skandhas sind kein Selbst
mukti schrieb:
Es steht auch in mehreren Suttas, dass die Skandhas deshalb kein Selbst sind, weil sie vergänglich sind.
Ich weiß jetzt nicht in welchen Suttas dies steht, da meine Kenntnis des Palikanons äußerst gering ist.
Im Khandha Saṃyutta steht das mehrmals als Belehrung an die Mönche: "Die Körperlichkeit - das Gefühl - die Wahrnehmung - die Gestaltungen - das Bewusstsein, ihr Mönche, sind vergänglich; was vergänglich ist, das ist leidvoll; was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich." (Z.B. S.22.45)

Die Vorstellung, dass ein einzelnes Skandha, vorzugsweise das Bewusstsein, das Selbst sei, gab es auch in den indischen Traditionen. Aber auch diese Auffassung ist nicht stimmig. Auch hier trifft Candrakirtis Argument zu: Wäre das Bewusstsein das Selbst, dann müsste jede Person sechs Selbste besitzen, weil es sechs Bewusstseinsarten gibt.
Nach dem Vedanta identifiziert sich das eine bewusste Selbst irrtümlich mit den Skandhas. Das ist auch nicht stimmig, weil das Selbst ja nicht unveränderlich wäre, wenn es sich selber vergessen würde.

Indem man die Identität von Skandhas und Selbst verneint, verneint man aber auch nicht, dass es zwischen Selbst und Skandhas sowie zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenem keine Beziehung gibt.
Das ist mir immer noch nicht ganz klar, es bezieht sich wohl auf eine Mahayana Lehre.
 
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