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traditionsübergreifend
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
@mukti ,kann sein, Sri Ramana Maharshi hatte recht. Sage mir, warum denn nicht.
Wer bin ich denn, dass ich Sri Ramana Maharshi des Unrechts bezichtigen könnte. Ich habe ein paar Wochen in einer Herberge neben seinem Ashram gewohnt, habe seine Höhle am Arunajala besucht und bin bis zum Gipfel hinaufgestiegen. Es gab dort interessante Leute und das Heft "Who am I" habe ich immer noch. Aus mehreren Gründen habe ich mich schließlich für den buddhistischen Weg entschieden.

Danke für den Film, der ist ganz neu, von 2026.

Auf der tiefsten Ebene besitzen wir alle die Buddha-Natur , mit Professor Libet hat das nichts zu tun, scheint mir. Die Frage nach dem freien Willen ist einfach überflüssig im Lichte der bedingten Entstehung, schreibt dazu klipp und klar Walpola Rahula .
(y)
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Das Jetzt oder der Augenblick existiert als solcher nicht. Da ist Prozess,ein Gedanke der entsteht vergeht schon wieder während er entsteht.
Alles ist im ständigen Wandel.
Vermutlich ist dieses Hier und Jetzt ein Synonym für Nibbana :
Kommen gibt's dort nicht, so sag ich,
Gehen nicht und kein Sichstützen,
Schwinden nicht und Wiederkommen:
Frei von Stützen, frei von Fort-Gang:
So ist es ganz unabhängig.
Wahrlich: Das ist Leidens Ende.
Ud.VIII.1
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Vermutlich ist dieses Hier und Jetzt ein Synonym für Nibbana :
Korrekt!(y)

"Was das angeht, Bāhiyer, kannst du dich so üben: 'Gesehenes gelte dir nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes, sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes.' So kannst du dich üben, Bāhiyer. Wenn dir Gesehenes nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes gelten wird sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes, dann, bist 'du' nicht 'dort' Bāhiyer, dann ist 'das' nicht 'deine' Sache, dann Bāhiyer, bist 'du' weder 'hier' noch 'jenseits' noch 'dazwischen': Das eben ist das Ende des Leidens. "[18]
I.10. BĀHIYO

Wenn jemand die Dinge oder Phänomene sieht, wie sie wirklich sind, aber nicht so, wie sie uns erscheinen, dann wäre das das Ende des Leidens. Sila wie Samadhi sind auch im Yoga zu finden.


Das bedeutet, im Vergänglichen diese Flüchtigkeit zu sehen, was keinen festen, inhärenten Kern hat, nicht als das feste Ding zu sehen, in der Schönheit die üble, widerliche Seite zu sehen, und alles mögliche Glück entpuppt sich als Leiden ohne Ende ...


Tja, so wird jemand trostlos und depressiv, brauche ich nicht ... War ein Scherz, oder?

Vier Verkehrtheiten gibt es, ihr Mönche, in der Wahrnehmung, den Gedanken und den Ansichten (*1). Welche vier?


  • Vergängliches für unvergänglich halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, den Gedanken und den Ansichten.
  • Leiden für Glück halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, den Gedanken und den Ansichten.
  • Was ichlos ist, für ein Ich halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, den Gedanken und den Ansichten.
  • Was widerlich ist, für lieblich halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, in Gedanken und in Ansichten.
A.IV.49 Die vier Verkehrtheiten - 9. Vipallāsa Sutta
 
Re: Dharma Brauchen wir, das Dharma zu studieren?
Was mir jetzt noch in den Sinn kommt beim durchlesen der sehr anregenden Beiträge in diesem Faden:
Wenn die Rede von Geburt,Tod und Wiedergeburt ist,ist auf der sogenannten absoluten Ebene die Ablehnung all dieser Vorgänge klar.
Niemals ist etwas mit einem unabhängigen Wesenskern geboren,gestorben oder wiedergeboren worden.

Auf der relativen Ebene wirds wiederum wieder komplizierter.

Atman lässt sich niergendwo finden,und verweifelt suchen wir danach:)
 
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