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Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Mir nicht.

Ein wenig ausführlicher dazu: Einfach über die Vergänglichkeit zu kontemplieren, im Sinne von „alles entsteht und alles vergeht“, würde meistens niemals funktionieren. Denn wir alle wissen eigentlich, dass wir alt und krank werden und sterben. Mettiko Bhikkhu betont immer, dass dieses Entstehen wie Vergehen nicht so einfach klar zu sehen ist.
Eine Kontemplation über die Vergänglichkeit schadet nicht, aber um die Probleme ein für alle Mal zu lösen, würde ich mich auf dieses “Selbst“ konzentrieren. Wenn das durchschaut wird, dann braucht man sich um die Vergänglichkeit keine Gedanken mehr zu machen. Keiner sagt dass es einfach ist. Aber es ist machbar.

Lg Martin
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Mir ist schon bewusst, dass der Westen inzwischen eine säkulare buddhistische Lehre bevorzugt, aber für mich ist das nichts.
Lieber @Martin,diese Sichtweisen haben meiner Meinung nach nichts säkularem Buddhismus zu tun.
Zumindest sehe ich mich nicht dort.
Nichts gegen Säkulare,weder im Buddhismus noch sonst wo,ich erwähne hier nur Erich Fromm den ich sehr schätze.

Also in Muttodaya Gemeinschaft werden Sila,Samadhi und Prajna hochgehalten.
Ich war dort noch nie,aber diese Gemeinschaft lebt nach der thailändischen Waldtradition ein untadeliges Leben
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
dann braucht man sich um die Vergänglichkeit keine Gedanken mehr zu machen.

Wirklich? Das ist aber die Essenz der ganzen Lehre. Der Tod ist immer da.
Und was sagt der Pali -Kanon dazu?

Der Weg zur Erlösung 7. Die Betrachtung über den Tod (maranānussati)


S. III, 22


Alle Wesen sind dem Tode unterworfen, enden im Tode, können dem Tode nicht entgehen.





Wie jedes irdene Gefäß, Gebildet von des Töpfers Hand, Ganz einerlei, ob klein, ob groß, Am Ende doch zerbrechen muß.




Genau so auch sind alle Wesen dem Tode unterworfen, enden im Tode, können dem Tode nicht entgehen.

A. VIII, 74


Die Betrachtung über den Tod, ihr Mönche, entfaltet und häufig geübt, bringt hohen Lohn und Segen, hat das Todlose zum Ziele und Ausgang. Auf welche Weise aber entfaltet und häufig geübt, ihr Mönche, bringt die Betrachtung über den Tod hohen Lohn und Segen, hat das Todlose zum Ziele und Ausgang?
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Ajahn Thong Däng Varapañño war der Schüler von Luang Por Plien. Auf unserer Wanderschaft durften wir eine Zeit lang unter dem ehrwürdigen Luang Por üben.
Wir kennen uns irgendwie alle 😂
Und wie sagte ein berühmter Lehrer mal zu mir: Dies ist nicht unser erstes gemeinsames Leben.
Aber der ehrwürdige Metthiko legt seinen Focus einfach auf das was ihm gerade begegnet.
Sozusagen ein Brückenbauer zwischen Ost und West.

Lg Martin
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Aber der ehrwürdige Metthiko legt seinen Focus einfach auf das was ihm gerade begegnet.
Sozusagen ein Brückenbauer zwischen Ost und West.
Das ist echt der Versuch, diesen Menschen zu diskreditieren. Und zwar öffentlich. Dein Recht, du hast es ja schon versucht. Mit dem Tivagaro Bhikkhu.
Dann hast du mir selbst empfohlen, Mettiko Bhikkhu zu studieren.
Lieber Martin, ich bin nicht absolut dumm.
Vor einiger Zeit stand bei dir noch: ‚Keine Lehre‘, und du hast geschrieben, dass du meistens nur etwas hörst und der Buddhismus für dich die Vergangenheit sei. Das alles kann man finden.
Sorry, da spiele ich nicht mit.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute!
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Ajahn Thong Däng Varapañño war der Schüler von Luang Por Plien. Auf unserer Wanderschaft durften wir eine Zeit lang unter dem ehrwürdigen Luang Por üben.
Wir kennen uns irgendwie alle 😂
Und wie sagte ein berühmter Lehrer mal zu mir: Dies ist nicht unser erstes gemeinsames Leben.
Aber der ehrwürdige Metthiko legt seinen Focus einfach auf das was ihm gerade begegnet.
Sozusagen ein Brückenbauer zwischen Ost und West.

Lg Martin
Den Focus auf das zu legen was einem gerade begegnet,tief zu verstehen bedeutet für mich Praxis.

Ich finde das auch irgendwie herablassend :cry:
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Das ist echt der Versuch, diesen Menschen zu diskreditieren. Und zwar öffentlich. Dein Recht, du hast es ja schon versucht. Mit dem Tivagaro Bhikkhu.
Dann hast du mir selbst empfohlen, Mettiko Bhikkhu zu studieren.
Lieber Martin, ich bin nicht absolut dumm.
Vor einiger Zeit stand bei dir noch: ‚Keine Lehre‘, und du hast geschrieben, dass du meistens nur etwas hörst und der Buddhismus für dich die Vergangenheit sei. Das alles kann man finden.
Sorry, da spiele ich nicht mit.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute!
Du bist ziemlich intolerant gegenüber einer anderen Meinung. Und das was du über den ehrwürdigen M. schreibst, hat wenig mit der Realität zu tun.
Lg Martin
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Den Focus auf das zu legen was einem gerade begegnet,tief zu verstehen bedeutet für mich Praxis.
So ist es. Natürlich lebt ein Forum von solchen Themen, die Realität in der thailändischen Waldtradition ist eine andere. Man begegnet sich da mit Respekt und konzentriert sich nicht auf die Unterschiedlichen Ansichten.

Lg Martin
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Bitte argumentiere sachlich und zeige auf, was nicht korrekt war. Zitiere die entsprechenden Stellen. Danke.
Stichwort (Keine Wiedergeburt)
Nö für den ehrwürdigen gibt es nicht nur ein Leben, und dann ab ins Grab .
Und es gibt in seiner (meiner) Tradition unterschiedliche Meinungen.
Und die darf ich hier auch äußern. So wie du.

Lg Martin
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Stichwort (Keine Wiedergeburt)
Doch, die Wiedergeburt passiert nicht in der linearen Zeit. Das ist etwas anderes als absolute Verneinung. So Nanavira und auch Mettiko Bhikkhu.

So:
Zur-Welt-Kommen – jāti
Die Verbwurzel zu jāti ist √jan, „erzeugen“. Jāti ist das Substantiv zur Passivform jāyati, „erzeugt werden“, also „das Erzeugt werden“. Eine Aktivform kommt nur im Kausativ vor, janeti, „erzeugen lassen“. Aber es gibt ein Partizip Aktiv zur Passivform. So etwas ist in der deutschen Grammatik nicht vorgesehen und schwierig nachzumachen. Im Pāli ist diese Form selten, sie taucht aber vor allem bei Verben auf, die ontologische Zusammenhänge ausdrücken. Dieses Partizip Aktiv ist jāyamāna, „damit beschäftiftsigt seiend, erzeugt zu sein“.
Weil jāti in der Scholastik meist mit „Geburt“ übersetzt wird, habe ich zur Gegenprobe Stellen im Kanon aufgesucht, in denen es eindeutig um den Vorgang der Entbindung geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Doch, die Wiedergeburt passiert nicht in der linearen Zeit. Das ist etwas anderes als absolute Verneinung. So Nanavira und auch Mettiko Bhikkhu.
Was soll das ändern für dich ?
Du kannst das ruhig so sehen und interpretieren, aber ich zum Beispiel darf es anders sehen.
Sonst würde so ein Forum ziemlich schnell still werden .

Lg Martin
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Lieber @Martin
Aus dir werde ich auch nicht ganz schlau,
Da du irgendwie den Eindruck vermittelst das du schon gewisse Fortschritte auf dem Pfad gemacht hast.

Manche Aussagen vermitteln mir einen gewissen schroffen Eindruck.
Rechte Rede würde uns allen guttun :wrose:
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Lieber @Martin
Aus dir werde ich auch nicht ganz schlau,
Da du irgendwie den Eindruck vermittelst das du schon gewisse Fortschritte auf dem Pfad gemacht hast.

Manche Aussagen vermitteln mir einen gewissen schroffen Eindruck.
Rechte Rede würde uns allen guttun :wrose:
Wir hatten in einem anderen Forum mal ein treffen und da wurden diese Missverständnisse geklärt 😂
Ich habe kein Problem mit Igor , aber hier und da äußere ich mich auch . Aber man kann meine Beiträge gerne melden .
Lg Martin
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Ich jedenfalls weiß wenig vom Theravada ,und habe hier so manches gelernt nicht zuletzt von den vielen Links die @Igor07 eingestellt hat in vielen Treats.
Außerhalb der Theravada Themen läuft ja nicht gerade viel hier.

Die Meinungen anderer zu akzeptieren und zu tolerieren würde uns wirklich allen gut stehen.
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Ich jedenfalls weiß wenig vom Theravada,und habe hier so manches gelernt nicht zuletzt von den vielen Links die @Igor07 eingestellt hat in vielen Treats.
Außerhalb der Theravada Themen läuft ja nicht gerade viel hier.

Die Meinungen anderer zu akzeptieren und zu tolerieren würde uns wirklich allen gut stehen.
Das sehe ich auch so.
🙏
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Nichts, das ist ja der Haken. Wir alle sind nicht mehr als leidende, sterbende Wesen, und das einfach zu verinnerlichen, reicht mir vollkommen aus, mein lieber Freund. Ich denke, mehr kann ich überhaupt nicht sagen.
Wir sind zwar jetzt in unserer jetzigen Existenz leidend, weil wir die dritte edle Wahrheit noch nicht verwirklicht haben. In der Zeitspanne zwischen unserer Geburt und unserem Tod haben wir jetzt aber ein kostbares Menschenleben mit seinen Freiheiten und Ausstattungen. Dies ermöglicht uns die Dharmapraxis, um dieses Leben so gut es möglich ist dafür zu nutzen, Ursachen für die Befreiung zu legen. Wenn wir uns darauf reduzieren nur leidende, sterbliche Menschen zu sein und dementsprechend durch unser Leben laufen, dann nutzen wir die Möglichkeiten unseres Lebens nicht wirklich für unsere Entwicklung.
 
Re: Theravada Die Vergänglichkeit.
Ich habe kein Problem mit Igor ,
Wirklich? Du belehrst mich immer wieder, beziehst dich auf deine Praxis und die-(deine)- Lehrer, als ob du alles besser wüsstest.
Ich bin nicht dagegen. Ich weiß sehr wohl, dass ich nichts weiß. Und permanent etwas zu posten, werde ich nicht tun.
Hier geht es um die Vergänglichkeit als die Essenz der Lehre – aber nicht darum, wer recht hat.

Daraufhin sprach der Erhabene weiter zu den Ordinierten:
„Diejenigen, die wie der Ordinierte Vakkalī sein können,⁷ von denen sagt man tatsächlich, dass sie der Wahrnehmung des Todes Aufmerksamkeit schenken. Dieser Ordinierte ist sehr wohl in der Lage, der Wahrnehmung des Todes Aufmerksamkeit zu schenken, indem er gegenüber diesem üblen und unreinen Körper ernüchtert ist.
Wenn ein Ordinierter der Wahrnehmung des Todes Aufmerksamkeit schenkt, seine Achtsamkeit vor sich gesammelt hält,⁸ mit einem unerschütterlichen Geist, und während der Zeit, die das Ausströmen und Wiedereinströmen des Atems beansprucht, achtsam auf das Ausatmen und Einatmen ist und während dieser Zeit den sieben Erwachensfaktoren Aufmerksamkeit schenkt, dann wäre dies in der Lehre des Tathāgata von großem Nutzen.⁹
Denn alle Gestaltungen sind vollkommen leer. Sie alle kommen zur Ruhe, entstehen und vergehen. Sie gleichen einer magischen Illusion, die keinerlei wahre Substanz besitzt.¹⁰
Guten Tag noch!
 
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